Depotvergleich Österreich

 

Ordervolumen
Euro
Order pro Jahr
Order
Anteil Order über Internet
Durchschnittl. Depotvolumen
Euro
Ordervolumen: 1000 € / Order pro Jahr: 12 Order
Depot
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
2,29 €
Kosten
pro Order
27,48 €
Kosten
Gesamt
Depot
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
3,95 €
Kosten
pro Order
47,40 €
Kosten
Gesamt
Smartbroker
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
4,00 €
Kosten
pro Order
48,00 €
Kosten
Gesamt
CapTrader
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
4,00 €
Kosten
pro Order
48,00 €
Kosten
Gesamt
Depot
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
5,80 €
Kosten
pro Order
69,60 €
Kosten
Gesamt
Depot
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
5,90 €
Kosten
pro Order
70,80 €
Kosten
Gesamt
DKB-Broker
0,00 €
Kosten
Depot p.a.
10,00 €
Kosten
pro Order
120,00 €
Kosten
Gesamt
Depot
60,24 €
Kosten
Depot p.a.
7,90 €
Kosten
pro Order
155,04 €
Kosten
Gesamt
Depot
60,00 €
Kosten
Depot p.a.
17,00 €
Kosten
pro Order
264,00 €
Kosten
Gesamt
Depot
50,84 €
Kosten
Depot p.a.
23,82 €
Kosten
pro Order
336,68 €
Kosten
Gesamt
* Kosten pro Jahr, berechnet auf Basis der aktuellen Konditionen vom 29.10.2020. Bei Wertpapiertransaktionen können zusätzlich zu den Bankgebühren fremde Spesen anfallen. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2020 financeAds.net
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Wer Geld anlegen und in Aktien, Fonds, ETFs oder andere Wertpapiere investieren möchte, kommt nicht an einem Depot bei einer Bank oder einem Broker vorbei. Im Depot werden die erworbenen Wertpapiere hinterlegt und aufbewahrt. Bei der Suche nach dem besten Depot in Österreich spielen viele Faktoren eine Rolle. Der Depotvergleich hilft dir bei der Auswahl.

Was ist ein Depot und wofür braucht man ein Depot?

Wenn es um das Investieren in Aktien, Wertpapierfonds, ETFs oder auch Derivate geht, kommen schnell Begriffe wie „Depot“, „Aktiendepot“ oder auch „Wertpapierdepot“ auf. Das Depot spielt bei der Geldanlage mit Wertpapieren eine zentrale Rolle. Das Wort „Depot“ leitet sich vom französischen „le dépôt“ ab, was „Lager“ bedeutet und genau dieses Lager ist das Depot für deine Aktien und andere Wertpapiere.

Früher gab es für Käufer nach dem Kauf eines Wertpapiers eine physische Urkunde. Dieser Nachweis in Papierform ist aber lange Geschichte, weil der Handel mit Wertpapieren moderner und digitaler wurde. Eine echte Urkunde zum Anfassen gibt es heute nur noch selten, stattdessen werden die erworbenen Wertpapiere im Depot hinterlegt.

Die Funktionsweise des Wertpapierdepots ähnelt der eines Girokontos. Du kannst nach dem Einloggen bei der Bank oder beim Broker die Anzahl der gekauften Aktien oder Fondsanteile einsehen und bekommst passenderweise auch gleich den jeweiligen Wert präsentiert. Das funktioniert oft sogar minutengenau und inklusive der prozentualen Gewinne oder Verluste.

Außerdem sind im Depot alle Transaktionen, Käufe und Verkäufe, jederzeit einsehbar. Dabei ist es in der Regel völlig unerheblich, um welche Form von Wertpapieren es sich handelt. Im Depot finden sich sowohl direkt gehandelte Aktien, Derivate und Rohstoffe als auch die über Investment-Sparpläne erworbenen Aktien sowie Fonds- oder ETF-Anteile. Ein Depot ist essentiell, wenn der Handel oder die Investition in Aktien, Derivate, Rohstoffe, Fonds oder ETFs gelingen soll.

Das richtige Wertpapierdepot finden

Bei der Suche nach dem richtigen Depot in Österreich sind viele Faktoren wichtig. Einerseits spielen die Kosten für das Depot eine zentrale Rolle, wie auch die Erreichbarkeit des Brokers oder der physische Ansprechpartner können ein wichtiges Kriterium beim Depotvergleich sein. Ein Depot bei der Hausbank war der Normalfall, inzwischen gibt es auch Direktbanken und reine Online-Broker, die als Alternative zu Filialbanken bereitstehen.

Online-Broker: das günstige Depot im Fokus

Bei einem Online-Broker dreht sich alles beinahe ausnahmslos um das Depot.

Mit einem Online-Broker sind ausschließlich der Handel mit Wertpapieren und die Aufbewahrung von Aktien, Fonds, Rohstoffen und ETFs möglich.

Andere Bankgeschäfte, etwa die Führung eines Girokontos und das damit verbundene Tätigen von Überweisungen und Daueraufträgen, das Verwalten eines Tagesgeldkontos sowie eines Sparbuches oder auch das Beantragen von Krediten funktioniert bei einem Online-Broker nicht. Im Gegenzug steht ein Online-Broker typischerweise für günstige Gebühren und oft auch für ein besonders einfaches, transparentes Gebührensystem. Damit man eine guten Überblick über die verschiedenen Anbieter gewinnen kann, ist ein Brokervergleich sinnvoll.

Ein Beispiel für einen Online-Broker ist Flatex. Flatex bietet eine kostenlose Depotführung an, dementsprechend fällt keine regelmäßige Depotführungsgebühr an.

Beim Handeln, sprich beim Kaufen oder Verkaufen von Wertpapieren, wird eine günstige und transparente „flat fee“ fällig. Dabei handelt es sich um einen gleichbleibenden Betrag, der völlig unabhängig vom Ordervolumen, der Investitionssumme oder der Art des Wertpapiers ist. Es ist egal, ob du Aktien für 1000 Euro, Aktien für 3000 Euro oder Aktien für 10.000 Euro kaufst, die Gebühr bleibt unverändert. Das gilt ebenso bei der Ausführung von Sparplänen.

Direktbank oder Filialbank: Zentrale Anlaufstelle für alle Bankgeschäfte

Für das Depot in Österreich kann auch eine Direktbank die richtige Anlaufstelle sein. Der große Vorteil im Vergleich zu reinen Online-Brokern: Eine Direktbank wie die DADAT Bank, die easybank, die Hellobank, bankdirekt.at oder die Generali Bank, ist nicht nur etwas für das Depot, sondern ermöglicht darüber hinaus auch viele andere Bankgeschäfte.

Du kannst dein Girokonto bei einer Direktbank führen und bequem im Browser oder mithilfe passender Apps den Kontostand prüfen, Umsätze kontrollieren, Überweisungen tätigen und Daueraufträge verwalten.

Außerdem bieten viele Direktbanken auch klassische Sparprodukte wie Sparbücher, Tagesgeldkonten und Festgeldkonten an. Selbst für Kredite sind Direktbanken häufig der richtige Ansprechpartner. Wer das Girokonto und das Depot bei einer Direktbank führt, hat damit alles auf einen Blick und eine zentrale Anlaufstelle für die alltäglichen Bankgeschäfte und die Investition in Aktien, Fonds, ETFs und andere Wertpapiere.

Der Besuch einer Filiale ist bei den meisten Direktbanken nicht vorgesehen, da alle Bankgeschäfte und Investitionen einfach online funktionieren. Im Gegensatz überzeugt eine Direktbank gerade im Vergleich mit klassischen Filialbanken durch niedrige Gebühren.

Depot bei einer Filialbank

Lange Zeit war das Depot bei der Hausbank der Normalfall und auch heute noch ist es problemlos möglich, das Depot bei der Filial- oder Hausbank zu führen. Die erste Bank, die Raiffeisen Bank, die Bank Austria und andere Banken in Österreich ermöglichen die Investition in Wertpapiere und die Aufbewahrung von Aktien, Derivaten, Fonds oder ETF-Anteilen im Depot.

Die Hausbank oder Filialbank hebt sich mit einem wichtigen Aspekt von Online-Brokern und Direktbanken ab: mit ihrem Filialnetz. Dank zahlreicher Filialen und Zweigstellen ist bei Beratungsbedarf, Fragen oder Problemen ein persönlicher, physischer Kontakt möglich. Die Kommunikation läuft von Mensch zu Mensch und nicht nur über das Telefon oder Online-Formulare.

Darüber hinaus gibt es häufig Serviceangebote, die über das von Direktbanken hinausgehen. Dazu gehören etwa Schließfächer und die Bargeldversorgung. Bei einer Filialbank hast du also auch alle Bank- und Investitionsgeschäfte unter einem Dach, wenn das Depot bei der Bank geführt wird.

Die Filialen und das Personal müssen jedoch finanziert werden, weshalb das Depot bei der Haus- oder Filialbank oft mit höheren Gebühren verbunden ist als bei Direktbanken oder einem Online-Broker.

Was macht ein gutes Depot aus?

Es gibt viele Faktoren, die ein gutes Depot ausmachen. Beim Broker- oder Depotvergleich für Österreich geht es nicht nur um die Preisstruktur und die Kosten, sondern auch um die Auswahl an Produkten und andere Kriterien.

Niedrige Kosten wirken sich positiv auf die Rendite aus

Ein wichtiges Auswahlkriterium bei der Suche nach dem richtigen Depot in Österreich sind die Kosten. Der Preis für das Depot hat unmittelbaren Einfluss auf die Gesamtrendite. Idealerweise verlangt der Broker oder die Bank keine oder nur niedrige Gebühren für die Depotführung. Es fallen bestenfalls keine monatlichen Fixkosten für die reine Verwahrung der Wertpapiere an, die die Gesamtrendite schmälern. Das gilt umso mehr bei vergleichsweise kleinen Investitionssummen oder beim Einstieg mit einer relativ geringen Sparrate.

Ein zweiter wichtiger Faktor sind die Transaktionskosten. Wenn bei jedem Kauf oder bei jeder Sparplanausführung 1,5 Prozent oder mehr Transaktionsgebühr fällig werden, sind das 1,5 Prozent oder mehr, die eine Aktie oder ein ETF wieder hereinholen muss. Möglichst geringe Transaktionskosten oder sogar kostenfreie Aktions-ETFs wirken sich also ebenso direkt auf die Rendite aus.

Wer regelmäßig größere Summen investiert, sollte nach einem Broker Ausschau halten, bei dem die Gebühren nicht mit dem Ordervolumen ansteigen. Ein reiner Online-Broker mit einer gleichbleibenden „flat fee“ kann sich bei großen Einzahlungen besonders lohnen.

Die Sparplanauswahl ist ein wichtiges Auswahlkriterium

Was bringt ein günstiges Depot, wenn die favorisierte Aktie oder der bevorzugte ETF nicht sparplanfähig ist? Deshalb ist neben den Kosten die Produktauswahl beim Depotvergleich wichtig. Eine möglichst große Auswahl an günstigen Aktien-, Fonds- und ETF-Sparplänen ist vorteilhaft und sorgt für eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Lieblingsaktie oder der ausgesuchte ETF angeboten und handelbar ist oder zumindest eine geeignete Alternative besteht.

Es bietet sich an, schon vor der Depoteröffnung zu recherchieren, ob alle nötigen Aktien, Fonds oder ETFs einerseits angeboten werden, andererseits aber auch explizit sparplanfähig sind, damit sie bequem regelmäßig bespart werden können.

Website und App spielen eine wichtige Rolle

Neben den Kosten und der Produktauswahl gibt es noch andere wichtige Auswahlkriterien bei der Suche nach dem geeigneten Broker in Österreich. Dazu können etwa die Kontakt- und Supportmöglichkeiten gehören.

Außerdem ist die Website des Brokers oder der Bank wichtig. Insbesondere für Einsteiger, die gerade mit dem Investieren in Aktien, Fonds, ETFs oder andere Wertpapiere beginnen, ist eine einfache und übersichtliche Benutzeroberfläche vorteilhaft. Sie erleichtert die Bedienung und sorgt dafür, dass keine lange Einarbeitungszeit notwendig ist. Das gilt für die App des Depotanbieters, die nicht nur für alle mobilen Betriebssysteme von Smartphones und Tablets erhältlich ist, sondern ebenfalls mit einer modernen und leicht zu bedienenden Benutzeroberfläche überzeugt und stets aktuell gehalten wird. Zusatzfunktionen wie eine bequeme Absicherung per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung runden eine gute App ab.

Lohnt es sich, ein Depot in Deutschland zu eröffnen?

Österreicher, die Geld anlegen möchten, können das auch in Deutschland tun und müssen nicht unbedingt Banken in Österreich aufsuchen. Unter Umständen lohnt es sich beim Depotvergleich nicht nur Broker in Österreich unter die Lupe zu nehmen, sondern auch ein Depot in Deutschland in Betracht zu ziehen.

Als Argument für ein Depot in Deutschland gelten vor allem die günstigeren Gebühren, die durch den intensiven Wettbewerb im Nachbarland zustandekommen. Das gilt sowohl für die Depotführungsgebühren als auch für die Transaktionskosten.

In Deutschland gibt es viel mehr Broker und Banken, die sich um Kunden bemühen. Der erhöhte Wettbewerb kann teilweise zu günstigeren Konditionen führen. Bei den meisten Online- und Direktbanken in Deutschland ist es grundsätzlich kein Problem, als Österreicher oder mit einem Wohnsitz in Österreich ein Depot zu eröffnen und so von den günstigeren Gebühren zu profitieren.

Es gibt allerdings einige Dinge im Hinblick auf die steuerliche Betrachtung zu beachten. Für eine deutsche Bank bist du als Österreicher ein Steuerausländer, weshalb die Bank nicht automatisch die fälligen Steuern in Form einer Abgeltungssteuer abführt.

Österreicher bekommen Kursgewinne und Dividenden brutto für netto ausgezahlt. Ein Depot in Deutschland entbindet aber nicht von der Steuerpflicht in Österreich. Kapitalerträge, Freistellungsaufträge und eventuelle Verlustvorträge müssen deshalb selbst in der Steuererklärung angegeben und dem Finanzamt übermittelt werden. Es entsteht also bei einem Depot in Deutschland ein gewisser Mehraufwand im Vergleich zu einem Depot in Österreich, bei dem die Bank oder der Broker die Abgeltungssteuer automatisch abführt.

Eine deutsche Bank stellt jährlich eine Steuerübersicht zur Verfügung, mit der die nötige Eintragung in die Steuererklärung auch Einsteigern gelingen sollte. Es kann sich wegen des überschaubaren Mehraufwandes also durchaus lohnen, als Österreicher in Deutschland ein Depot zu eröffnen.

Depot eröffnen: Wie geht man vor?

Eine Depoteröffnung ist nicht schwieriger oder komplizierter als die Eröffnung eines Girokontos oder eines Tagesgeldkontos. Von speziellen Junior-Depots abgesehen, ist eine Voraussetzung für die Depoteröffnung die Volljährigkeit. Außerdem ist üblicherweise ein Verrechnungskonto nötig, also ein Girokonto, mit dem Käufe, Verkäufe und Sparplanausführungen verrechnet werden. Auf eine Mindesteinlage oder einen bestimmten Mindestanlagebetrag verzichten die meisten Online-Broker, Direktbanken und Filialbanken mittlerweile.

Wenn du im Depotvergleich das beste Depot in Österreich gefunden hast, reicht es für die Depoteröffnung, auf der Website oder in der Filiale das passende Formular auszufüllen. Bei einem Online-Antrag ist anschließend noch eine Verifizierung mithilfe eines amtlichen Ausweises nötig, um die Identität zu bestätigen. Das kannst du wahlweise per Video-Identifikation oder per PostIdent machen. Bei einer Filialbank übernehmen das die Angestellten bei der Depoteröffnung vor Ort. Anschließend dauert es rund eine Woche, bis die Depoteröffnung abgeschlossen ist und das Investieren beginnen kann.

Im Zuge der Depoteröffnung ist übrigens auch ein Depotübertrag problemlos möglich. Generell ist es kein Problem, das Depot zu wechseln. Wenn du nach einiger Zeit einen Broker oder eine Bank findest, die besser passt, ist der Depotübertrag keine Hürde. Einige Banken und Broker bieten einen praktischen Wechselservice an und übernehmen nach dem Ausfüllen des Formulars alle nötigen Schritte. Für die Kündigung beim alten Anbieter gibt es jede Menge Muster im Netz, die praktisch nur noch unterschrieben werden müssen. Einige Banken oder Broker honorieren es sogar mit einem Wechselbonus, wenn Wertpapiere mitgebracht werden. Es kann sich lohnen, nach solchen Aktionen Ausschau zu halten.

Fazit

Der Depotvergleich hilft bei der Suche nach dem passenden Depot in Österreich. Beim Brokervergleich für Österreich geht es um den Vergleich von reinen Online-Brokern, Direktbanken und klassischen Filialbanken, die alle ihre eigenen Vorteile mitbringen. Es kann sich lohnen, die Kosten zu vergleichen, um die Gesamtrendite zu maximieren, und dabei ein Depot in Deutschland in Betracht zu ziehen. Möglichst niedrige Kosten sind aber nicht das alleinige Auswahlkriterium beim Depotvergleich. Es lohnt sich auch ein Blick auf die Produktvielfalt und auf Extras wie die Website oder die App.