Wikifolio bezeichnet sich selbst als Europas führende Social-Trading-Plattform. Ihren deutschen Sitz hat sie in Köln, ihren österreichischen in Wien. Die im August 2012 gegründete Internetplattform bietet Investoren die Möglichkeit, anderen Interessierten ihre Anlageideen über ein eigenes Portfolio zu präsentieren. Durch die für die Portfolios vergebenen ISIN-Nummern sind diese bei nahezu allen Brokern handelbar. Der Emittenten dieser Zertifikate ist die Bank Lang & Schwarz. Auf der Plattform sind unter anderem professionelle Vermögensverwalter, aber auch erfolgreiche Privatinvestoren aktiv. Wikifolio tritt einerseits selbst am Markt über eine Internetseite auf, andererseits bestehen Kooperationen mit verschiedenen Finanzdienstleistern wie der Börse Stuttgart, der Comdirect Bank oder der Consorsbank.

Wikifolio bewerten

Wikifolio Erfahrungsbericht #9

01.09.2019

Anonym über Wikifolio


Aufgrund zweier Freunde, die selbst über ein Wikifolio-Profil verfügen, bin ich auf die Seite aufmerksam geworden. Seit bereits zwei Jahren verfüge ich jetzt über ein Konto und bin immer noch sehr zufrieden mit meiner damaligen Entscheidung. Zum Anlegen des Profils wurde lediglich meine E-Mail-Adresse verlangt, sodass ich direkt mit der Anlage meines Traderkontos loslegen konnte. Ich selbst sehe mich nicht als Börsen-Guru, verfolge daher eine bereits vorhandene Anlagestrategie und orientiere mich dementsprechend an den Veränderungen.

Nach einiger Zeit, in der man als Kontoinhaber sogenannte "Vormerkungen" anderer Anleger gesammelt hat, erhält man das Zertifikat von Lang & Schwarz, was dazu führt, dass eine konkretere Verifikation erfolgen muss. Dies geschieht durch Hochladen eines Bildes des Ausweises und der Angabe weiterer persönlicher Daten. Zuletzt wird ein Telefonat mit einem wikifolio-Mitarbeiter durchgeführt, der sich mir gegenüber sehr freundlich und seriös verhalten hat.

Die Oberfläche des Anbieters gefällt mir persönlich sehr gut, da sie in meinen Augen benutzerfreundlich gestaltet ist. Besonders ansprechend ist die grafische Darstellung der eigenen Tagesentwicklung. Diese beziehen sich auf einzelne Werte des Portfolios. Monetär sehe ich Wikifolio als fair an, da hier jährlich, pro Zertifikat eine Gebühr von unter einem Prozent erhoben wird. Zudem wird noch eine frei wählbare "Performance-Gebühr" fällig.

Wikifolio Erfahrungsbericht #8

01.09.2019

Anonym über Wikifolio


Nach ein paar erfolglosen kleinen Trades hatte mich eine Freundin auf Wikifolio aufmerksam gemacht: Eine Plattform, auf der nicht irgendwelche hochbezahlten Banker Index-Zertifikate bauen, sondern im Prinzip demokratisch jeder seine Handels-Idee umsetzen kann.
Investiert werden kann dann ganz herkömmlich. Du eröffnest ein Wikifolio-Account und legst los. Das dauert nicht lange und erfordert auch keine Identifikation bei der Post oder so, weil das eigentliche Trading über ein normales Depot läuft.

Die einzelnen Index-Zertifikate, die die Nutzer der Plattform zusammenstellen, sind enorm übersichtlich dargestellt – dadurch bekommt man auch als Laie ein gutes Gefühl für die Performance der einzelnen Werte. Und nicht nur das: Es ist auch sehr übersichtlich dargestellt, welche Kosten hier entstehen, wenn deine Werte gut performen.

Als schwierig empfinde ich, dass die Plattform nur eingeschränkt mit meinem Depot kompatibel ist.
- Die Namen der gekauften Index-Zertifikate werden nicht sauber oder gar nicht angezeigt
- Die Nennwerte sind oft (leicht) abweichend
- Wikifolio selbst rechnet die Performance oft von anderen Zeitpunkten als den realen Kaufzeitpunkten aus

Auf lange Sicht ist dadurch das Depot wieder die erste Anlaufstation und man springt zwischen beiden Plattformen hin und her, was mit ein wenig mehr Datentausch vermeidbar wäre. Dennoch: Die Performance hat am Ende überzeugt – 5,8% in 7 Monaten sind ein Wort.

Wikifolio Erfahrungsbericht #7

31.08.2019

Anonym über Wikifolio


Die Idee von Wikifolio ist eigentlich ganz einfach. Jeder, der sich für das Thema Aktien und Wertpapiere interessiert, kann ein Wikifolio eröffnen. Dabei handelt es sich um ein Zertifikat, in dem eine Anlagestrategie fest geschrieben wird. Interessieren sich im Vorfeld einer Emission an einer Börse genügend angemeldete User von Wikifolio für diese Anlagestrategie, kann die Emission des Wikifolios beantragt
werden. Das Zertifikat folgt dabei der Wertentwicklung des jeweiligen Wikifolios. Somit hat jeder Anleger die Möglichkeit, einem Wikifolianer seines Vertrauens einen Teil seines Geldes anzuvertrauen.

Und genau das ist die bahnbrechende Idee von Wikifolio. Jeder darf ein Wikifolio eröffnen. Es gab eine Zeit vor mehr als 10 Jahren, in der das Einsammeln von realem Geld hinter einer Anlageidee den so genannten Kapitalanlagegesellschaften vorbehalten war, die innerhalb ihrer Möglichkeiten einen Fonds auflegen konnten, so wie auch die großen Banken. Wer diese kritische Größe im Hinblick auf Finanzkraft,
Wissen und Manpower nicht erreichen konnte, hatte keine Chance, Anleger für seine Idee zu begeistern. Und heute kann das jeder, dank Wikifolio.

Für den Wikifolio Runner, also den Betreiber eines Wikifolios, kann sich der zeitliche Einsatz immens lohnen, nämlich dann, wenn er mit seiner Idee und seiner überzeugenden Performance so viele Anleger in sein Wikifolio hinein ziehen kann, dass er von den Vergütungen, die bei Erreichen neuer prozentualer Höchststände des Wikifolios mit dem Wikifolio Runner geteilt werden, prima leben kann.

Der einzige Nachteil aus meiner Sicht ist die im Vergleich zur Direktanlage in Aktien unsicherere Position eines Wikifolios. Denn dieses ist, wie schon im Text zuvor beschrieben, ein Zertifikat und im Fall einer Pleite des Emittenten der Wikifolios wäre das eingesetzte Geld verloren.

Dennoch: Eine tolle Idee und die ideale Beimischung in einem Wertpapierdepot.

Wikifolio Erfahrungsbericht #6

31.08.2019

Anonym über Wikifolio


Ich befasse mich bereits seit Jahren mit verschiedenen Möglichkeiten der sinnvollen Geldanlage in Form von Aktien und auch Zertifikaten.
In der Regel können derartige Produkte nur von Banken ausgegeben werden.
Mit Wikifolio tut sich da eine ganz neue Welt auf.

Hier können Privatanleger eigene Zertifikate, die Wikifolios genannt werden über Lang & Schwarz veröffentlichen und als Investment-Möglichkeit anbieten. Ich war bei meinem ersten Besuch auf der Wikifolio-Homepage sehr gespannt auf das Angebot und wurde sowohl von der Menge als auch von der gebotenen Vielfalt positiv überrascht. Eine ausgefeilte Suchmaske führte mich entsprechend meiner ausgewählten Vorgaben zielsicher zu für mich passenden Angeboten.

In meinen Augen spielen die bisher erzielte Performance und die Risikostruktur eine erhebliche Rolle bei der Bewertung eines bestimmten Scheins. Für interessierte potentielle Kunden besteht die Möglichkeit eine sogenannte Watchlist anzulegen. Ich habe dort sehr unterschiedliche Zertifikate eingetragen und konnte somit über einige Wochen die jeweilige Entwicklung verfolgen.

Kaufen und verkaufen kann man Wikifolios letztendlich bei jeder Bank, die Depots bereitstellt und den entsprechenden Handel mit Scheinen anbietet.
Wer es sich zutraut, kann auch eigene Handlungsstrategien zu einem neuen Wikifolio zusammenfassen und die Veröffentlichung beantragen.

Wikifolio Erfahrungsbericht #5

27.08.2019

Anonym über Wikifolio


Bei Wikifolio handelt es sich um eine Plattform, welche Anleger sowie Trader zusammenführt. Die grundsätzliche Hauptidee, welche diese Plattform von Online-Brokern oder Ähnlichem unterscheidet, liegt darin, dass Anleger direkt in Portfolios von privaten Tradern investieren können. Demzufolge habe ich mich bei Wikifolio als Kunde angemeldet, um infolgedessen ein Portfolio zu finden, welches meinen Ansprüchen entspricht.

Folglich ist es auf Wikifolio möglich, Portfolios von privaten Tradern zu finden und darin zu investieren. Die Trader können bei ihren jeweiligen Portfolios sehr kleinschrittig und genau angeben, welche Anlagestrategie sie verfolgen, welches Risiko eingegangen werden soll, was für Wertpapiere die Oberhand behalten sollen und so weiter. Letztendlich können sich potenzielle Anleger auf diese Weise intensiv mit möglichen Portfolios auseinandersetzen, die ganz offensichtlich bereits in der Vergangenheit Erfolg hatten. An diese eindeutigen Erfolgszahlen richtete ich mich größtenteils während meiner Suche nach einem geeigneten Portfolio-Zertifikat.

Des Weiteren können ebenfalls alle Wertpapiere sowie der Verlauf des ganzen Portfolios im hier und jetzt eingesehen werden, um tatsächlich nachzuverfolgen, ob sich der jeweilige Trader an seine Anlagestrategie hält oder nicht. Demzufolge konnte ich beobachten, dass einige Trader mitunter von ihren Grundideen abweichen.

Hatte ich mich dann für ein Portfolio meiner Wahl entschieden, ging die Abwicklung des Investments vergleichsweise schnell und unbeschwerlich. Demzufolge musste ich bislang zu keinem Zeitpunkt den Kundenservice aufgrund von etwaigen Problematiken kontaktieren.

Der Preis der Portfolios hängt davon ab, wie gut sich diese bereits entwickelt haben, also vergleichbar mit Aktienkursen und Ähnlichem. Abgesehen davon werden sogenannte Zertifikatsgebühren pro Jahr und eine Perfomancegebühr fällig. Letztere kann vom jeweiligen Trader selbst eingestellt werden und wirkt sich direkt auf seinen Gewinn aus, den er oder sie durch Wikifolio generiert, ich hielt deshalb die Augen auf nach Portfolio-Zertifikaten, welche nicht allzu hohe Gebühren erhoben haben.