Festgeld 2 Jahre: Festgeld-Vergleich über 24 Monate

Du möchtest dir anständige Zinsen bei einer überschaubaren Bindungsdauer deines angelegten Geldes sichern? Mit Festgeld profitierst von einer konservativen Verzinsung in Deutschland oder dem europäischen Ausland. Je nach Geldinstitut ist dir hierbei eine Einlagensicherung von mindestens 100.000 Euro garantiert.

Warum Festgeld als Geldanlage?

Die Entscheidung für Festgeld über 24 Monate ist für Anleger geeignet, die mittelfristig wieder über ihr Anlagevermögen verfügen möchten. Hierbei werden dir höhere Zinsen als bei einer kurzfristigen Bindung über sechs oder zwölf Monate zugesichert. Im Unterschied zu langfristigen Einlagen oder anderen Sparformen wie festverzinslichen Wertpapieren ist das Ende der Vertragslaufzeit absehbar, eine automatische Verlängerung gibt es in der Regel nicht. Nutze das Festgeld deshalb für vorhandenes Vermögen, auf das du in den nächsten 2 Jahren mühelos verzichten kannst.

Wie funktioniert Festgeld?

Festgeld ist neben Tagesgeld die aktuell beliebteste Anlageform mit einem festen Zinssatz. Beim Festgeld stellst du einem Geldinstitut einen frei gewählten Anlagebetrag zur Verfügung, hierbei ist lediglich eine Mindesteinlage zu beachten. Das Geld ist über eine festgelegte Laufzeit wie 24 Monate gebunden. Pro Jahr erhältst du eine festgeschriebene Verzinsung für deinen Anlagebetrag. Du weißt beim Festgeld somit schon im Moment der Geldanlage, wie viel Rendite du in den beiden Jahren erzielst und am Ende ausgezahlt bekommst.

Wie hoch sind Risiko und Rendite?

Im Vergleich zu anderen Anlageformen ist das Risiko der Geldanlage bei Festgeld sehr gering. Da es keine Fondsbindung gibt und mit einem festen Zinssatz gearbeitet wird, ist kein echtes Anlagerisiko gegeben. Lediglich eine Insolvenz des Geldinstituts innerhalb der 2 Jahren stellt ein Risiko dar, hier bist du jedoch durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Aktuell gilt ein garantierter Einlagenschutz von 100.000 Euro.

Die Rendite beim Festgeld bewegt sich in einem überschaubaren Bereich, ist dafür im Vergleich zu anderen Anlageprodukten jedoch garantiert. Außerdem liegt die Rendite für Festgeld stets über Tagesgeldangeboten für den gleichen Zeitraum, bei denen du auf deine Einlagen jederzeit zugreifen kannst. Auch die Bindungsdauer spielt eine Rolle: Beim Festgeld für zwei Jahre erhältst du höhere Zinsen als bei einer Bindung über sechs oder zwölf Monate. Schließlich sicherst du deinem Finanzpartner zu, über einen längeren Zeitraum mit deinem Anlagevermögen wirtschaften zu können. Dies belohnt das Geldinstitut durch einen höheren Zinssatz.

Vor- und Nachteile von Festgeld

  • sehr niedriges Risiko (mindestens 100.000 Euro Einlagensicherung)

  • garantierter Zinssatz

  •  geringe Mindesteinlage notwendig

  •  unkompliziertes Anlageprodukt

  •  niedrige Rendite

  •   keine Rendite bei frühzeitiger Vertragsauflösung

Insgesamt betrachtet, ist das Festgeld für zwei Jahre eine attraktive Anlageform für Menschen, die ein hohes Anlagerisiko und eine lange Bindung ihres Vermögens scheuen. Hierfür wird eine konservative Verzinsung geboten.. 

Ein Beispiel zu Festgeld über zwei Jahre

Du entscheidest dich für einen Anlagebetrag von 20.000 Euro, den du als Festgeld für zwei Jahre einem Geldinstitut zur Verfügung stellst. Die Verzinsung liegt bei 1,5 Prozent pro Jahr. Nach dem ersten Jahr sorgt der Zinssatz für eine Rendite von 300 Euro, im zweiten Jahr durch den Zinseszins-Effekt beträgt die Rendite 304,50 Euro. Nach den 24 Monaten erhältst du den gesamten Anlagebetrag inklusive Zinsen zurück und hast eine Gesamtrendite von 604,50 Euro über den vergleichsweise kurzen Zeitraum von zwei Jahren erzielt.

Festgeld: 20.000€
Verzinsung: 1,5%
Rendite 1. Jahr: 300€
Rendite 2. Jahr: 304,50€
Nach 2 Jahren: 604,50€

Festgeld-Angebote über 2 Jahre

Mit einer Festgeldbindung über zwei Jahre entscheidest du dich für eine kurz- bis mittelfristige Anlageform. Im Festgeld-Bereich ist eine Geldanlage von ein bis fünf Jahren üblich, für einen längeren Anlagezeitraum (über 7 Jahre), könnte es sich lohnen, zumindest eine Teilinvestition im weltweiten Aktienmarkt in Betracht zu ziehen. Gerade für Privatanleger ist das Festgeld für zwei Jahre eine beliebte Wahl, da der Zeitraum im Rahmen der eigenen Lebensplanung überschaubar ist.

Wie gefragt und gängig die Anlageform des Festgeldes über 24 Monate ist, zeigt sich bei einem Blick auf die vielfältigen Angebote des Finanzmarktes.. Eine Staffelung zwischen einem und fünf Jahren ist bei den meisten Dienstleistern üblich und legt einen umfassenden Festgeld Vergleich nahe, um sich für das aktuell beste Angebot zu entscheiden.

Wo gibt es die höchsten Zinsen?

Die Finanzbranche ist stetig in Bewegung, was genauso für eine Vielzahl von Anlageformen gilt. Die wenigsten Banken und Kreditinstitute bieten dir über Jahre hinweg den gleichen Zinssatz an, was gleichermaßen für Festgeld und Tagesgeld gilt. Auch durch diese Veränderungen lohnt es, Festgeld nicht zu lange bei einem bestimmten Anbieter zu binden. So kannst du nach Ablauf der 24 Monate überlegen, ob es mittlerweile bessere Zinsen bei einem anderen Geldinstitut gibt.

Stagnation bei den europäischen Zinsen

Guthabenzinsen beim Tages- und Festgeld orientieren sich ähnlich wie Schuldzinsen bei der Kreditaufnahme am Leitzins, den die Europäische Zentralbank (EZB) festlegt. Der Zinssatz wird in regelmäßigen Abständen angepasst, aufgrund der wirtschaftlichen Lage in Europa gab es über die vergangenen Jahre eher eine Stagnation. Die EZB hält den Leitzins bewusst niedrig, um Kreditaufnahmen für das Ankurbeln der europäischen Wirtschaft nicht unnötig zu erschweren. Als Nebeneffekt leiden hierunter die Guthabenzinsen, der Zinssatz für Tages- und Festgeld war früher höher als heute.

Mit dem Festgeldrechner aktuelle Zinsen überblicken

Auch bei Stagnation des europäischen Leitzinses sind Anlageformen wie Tagesgeld und Festgeld weiterhin beliebt. Es gibt große Unterschiede zwischen den einzelnen Geldinstituten, die du bei einem Festgeld oder Tagesgeld Vergleich herausfindest. Wie aktuell die Festgeldzinsen bei lohnenswerten Anbietern ausfallen, kannst du ganz bequem über unseren Festgeldrechner ermitteln. In diesen fließen alle aktuellen Zinsen zahlreicher etablierter Geldinstitute genauso wie aktuelle Aktionsangebote ein.

Festgeld Anbieter erklärt: Banken und Anbahner

Festgeldangebote erhältst du von klassischen Banken und Finanzinstituten. Hierbei wird das Geld direkt bei den Banken investiert, die hiermit finanziellen Spielraum für eigene Geldanlagen und Projekte gewinnen. Wie mit deinem Geld genau gewirtschaftet wird, beeinflusst du als Anleger nicht.  

Von Banken abzugrenzen sind Anbahner wie WeltSparen, Zinspilot oder Savedo, die dir als Plattform online zur Verfügung stehen. Hauptaufgabe der Anbahner ist, die aktuell besten Angebote in Deutschland und Europa zu ermitteln. Bitte beachte, dass bei Geldanlagen in anderen Ländern die Bonität des jeweiligen Staates und der jeweiligen Bank ein wichtige Rolle spielt. Oftmals ist die Rendite im Ausland etwas höher, dies liegt jedoch daran, dass Anleger auch ein erhöhtes Risiko eingehen.

Risiken bei Festgeldanlagen über 2 Jahre

Durch den Garantiezins beim Festgeld oder Tagesgeld sind diese Anlageformen äußerst risikoarm. Dies unterscheidet die Geldanlage von fondsgebundenen Produkten, bei denen die Renditen nicht vorhersehbar sind und sogar Verluste des Anlagevermögens denkbar ist. Spätestens seit der Finanzkrise 2007 nehmen Anleger jedoch das Risiko ernst, dass die Insolvenz einer Bank ihre gesamten Anlagen vernichten kann. Im Zuge dessen hat der europäische Gesetzgeber eine strengere Einlagensicherung formuliert, die für Girokonto, Festgeld und viele weitere Finanzprodukte gilt.

Einlagenschutz in Deutschland und der EU

Jedes regulierte Geldinstitut in Deutschland und Europa unterliegt den gesetzlichen Vorschriften der Europäischen Union. Dies bedeutet, dass selbst bei einer Insolvenz der Bank während der 24 Monate Laufzeit deine Spareinlagen bis zu einem Betrag von 100.000 Euro gesichert sind.Für den klassischen Privatanleger reicht die genannte Einlagensicherung im Regelfall aus.

Einlagenschutz bei anderen ausländischen Banken

Für Geldinstitute außerhalb der EU gilt die genannte Regelung nicht. Außerdem gibt es Finanzdienstleister innerhalb der EU, die nicht nach den Maßstäben des Gesetzgebers zertifiziert sind. Hier ist es für den einzelnen Anleger schwierig, die Seriosität des Finanzpartners zu überprüfen. WeltSparen und ähnlich seriöse Anbahner nehmen dir diese Sorgen und prüfen bei sämtlichen ausländischen Banken genau, ob diese ihre Einlagensicherung im Sinne des europäischen Gesetzgebers bieten. Ergänzend wird auf die Nachhaltigkeit des jeweiligen Finanzinstituts geachtet, um dir als Kunden eine zukunftsweisende Festgeldanlage zuzusichern.

Wenn du an der Anbahnung von Festgeld oder Tagesgeld im Ausland interessiert bist, kommt es auch auf die Seriosität des Anbahners selbst an. Ein solcher versteht sich als seriöser und erfahrener Partner, der dir bei allen Fragen rund um das Thema Festgeld und Einlagensicherung weiterhilft. Mit einer offenen und transparenten Informationspolitik sorgen Dienstleister für die notwendige Sicherheit, um schon bald Festgeld für zwei Jahre lukrativ im Ausland anzulegen.

Häufig gestellte Fragen zu Festgeld

  • Was ist der Unterschied zu Tagesgeld?

    Ähnlich wie Festgeld ist Tagesgeld eine Anlageform mit einem festen Zinssatz. Im Unterschied zum Festgeld kannst du auf das Vermögen auf deinem Tagesgeldkonto zu jeder Zeit zurückgreifen. Tagesgeld ist somit deutlich flexibler als Festgeld.. Da dein Finanzpartner dir hier Liquidität versichern muss, fällt die Rendite geringer als beim Festgeld aus. Online kannst du einen Tagesgeldkonto Vergleich ähnlich wie fürs Festgeld durchführen. Tagesgeld eignet sich weniger als Anlageform, sondern dient eigentlich dem kurzfristigen Parken von Geld.

  • Was ist der Unterschied zu Termingeld?

    Eine weitere vergleichbare Anlageform ist Termingeld, das du bei vielen Banken und Geldinstituten findest. Im Unterschied zu Festgeld ist bei Termingeld nur eine Mindestdauer der Geldanlage vorgegeben. Sofern du zum angegebenen Termin dein Vermögen nicht abrufst, bleibt dieses der Bank weiterhin als Anlagevermögen erhalten und wird verzinst. Beim Festgeld steht hingegen der exakte Termin fest, wann es zur Auslösung des Geldes inklusive Rendite kommt. Hiernach entscheidest du explizit, ob du das Geld erneut in Festgeld oder eine andere Anlageform investieren möchtest.

  • Was ist der Unterschied zum Sparbrief/Sparbuch?

    Der Sparbrief ist in vielerlei Hinsicht mit Festgeld vergleichbar. Die Laufzeiten sind bei Sparbriefen inklusive der Bindung deines Geldes jedoch deutlich länger, häufig bis zu zehn Jahren oder hierüber hinaus. Viele Anleger nutzen den Sparbrief deshalb eher für Sparziele in ferner Zukunft oder als finanzielles Extra für den Ruhestand. Ein Sparbuch ist ein Sparprodukt mit täglicher Verfügbarkeit und festen Jahreszinsen, das über die Jahre unattraktiver als Tagesgeld geworden ist.

  • Was passiert mit Festgeld im Todesfall?

    Grundsätzlich lässt sich Festgeld nicht vor Ende der Vertragslaufzeit kündigen. Eine Ausnahme stellt der Todesfall des Anlegers dar. Im Idealfall ist durch eine Vollmacht geklärt, wer im Falle des Todes über das Anlagevermögen verfügt und entscheidet, ob eine Weiterführung oder Kündigung gewünscht ist. Ohnehin geht das Festgeldkonto in das Vermögen des Erbens über.

  • Wofür ist Festgeld geeignet?

    Festgeld eignet sich für kurz- und mittelfristige Platzierungen um einen konservativen Zinssatz zu erhalten. Benötigt man etwa die Geldsummer für einen Immobilienkauf in 2 Jahren, eignet sich ein Festgeldkonto als Zwischenstopp. Ebenfalls lohnt es sich als risikoarmer Ausgleich im Anlageportfolio.