Festgeld 5 Jahre: Festgeld-Zinsen im Vergleich!

Eine Geldanlage über 5 Jahre stellt eine sichere Sparoption dar, die kaum Risiken unterliegt. Interessant sind die etwas höheren Zinssätze, die im Vergleich zum Tagesgeld angeboten werden. Besonders für die Anlage einergrößeren Geldsumme ist das Festgeld sehr gut geeignet, um das Vermögen sicher zu „parken“.

Warum Festgelde über 5 Jahre?

Das Festgeld ist in erster Linie eine sichere Anlagemöglichkeit, die mit einem minimalen Risiko verbunden ist. Das Geld wird dabei für eine Laufzeit von 5 Jahren zu einem konkreten Zinssatz angelegt. Es ist bereits vorher absehbar, welche Rendite sich nach den 5 Jahren ergibt. Das Festgeld eignet sich besonders für Sparer, die einen großen Wert auf Sicherheit legen und bereit sind, für die Zeit von 5 Jahren auf die angelegte Geldsumme zu verzichten. Zudem ist das Festgeld für Personen interessant, die sparen möchten und sich zugleich Planungssicherheit wünschen.

Wie funktioniert Festgeld?

Beim Festgeld wird zunächst eine konkrete Summe festgelegt, die zu einer Dauer von beispielsweise 5 Jahren angelegt wird. Die Banken gewähren dann beim Festgeld einen höheren Zinssatz als etwa bei einem Sparbuch.

Der Zinssatz wird zuvor festgeschrieben und besteht dann über die gesamte Laufzeit hinweg. Nach Ablauf der 5 Jahre erwartet die Anleger eine sichere Rendite, die sich aus den Zinsen auf den angelegten Betrag ergibt.

Die Vorteile und Nachteile von Festgeld im Überblick

Die Vorteile des Festgeldes liegen vor allem in den definierten Zinsen, welche dem Anleger die Sicherheit geben, nach Ende der Anlagezeit eine feste Rendite zu erhalten. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Anlagedauer individuell festgelegt werden kann. Als Nachteil wiederum gilt, dass das Geld erst nach Ablauf der Anlagezeit wieder frei zur Verfügung steht. Zudem wird das Festgeld als Anlageoption nicht von jeder Bank angeboten.

Risiko vs. Rendite bei einer Festgeldanlage über 5 Jahre

Die Festgeldanlage über 5 Jahre birgt nur wenige Risiken. Beim Festgeld gibt es nicht wie bei anderen Anlageformen das Risiko der Kurs- oder Zinsveränderungen. Zudem gibt es eine gesetzliche Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro.

Das Festgeld gilt insgesamt als eine der sichersten Formen der Geldanlage. Die Rendite ist damit ebenfalls gesichert und bereits zu Beginn der Anlage absehbar.

Anders sieht es jedoch aus, wenn das Festgeld in einer anderen Währung als der Landeswährung angelegt wird. Dann unterliegt es dem Währungsrisiko und den jeweiligen Schwankungen des Wechselkurses.

Es gilt außerdem, dass bei höheren Laufzeiten von vielen Banken nochmals ein erhöhter Zinssatz gewährt wird, da die Bank während der Anlagedauer mit dem Geld arbeiten kann. Die Auszahlung erfolgt erst nach beispielsweise 5 Jahren. Das wohl größte Risiko ist die Verfügbarkeit eines besseren Angebotes und höheren Zinssatzes innerhalb der fünfjährigen Laufzeit.

Beispielrechnung mit 5 Jahren Laufzeit

Bei einer Laufzeit von 5 Jahren bieten sich bei einer Direktbank, beispielsweise zu einem jährlichen Zinssatz von 1,20 Prozent, am Ende Renditen in Höhe von 6,00 Prozent. Gemessen an einer Anlagesumme von beispielsweise 25.000 Euro würde das zu einem Zinsertrag von 1.500 Euro innerhalb von 5 Jahren führen. Die Gesamtauszahlung am Ende der Laufzeit würde somit von den anfänglichen 25.000 Euro auf 26.500 Euro ansteigen.

  • Anlagesumme: 25.000 €
  • Zinssatz: 1,20 % p.a.
  • Rendite: 6,00 %
  • Auszahlungssumme nach 5 Jahren: 26.500 €

Festgeld über 5 Jahre

Eigenschaften der Laufzeit

Die Anlage per Festgeld mit einer Laufzeit von einem Jahr wird als kurzfristig bezeichnet. Die Kapitalanlage von über einem Jahr bis hin zu fünf Jahren wird als mittelfristige Anlage definiert. Alle Laufzeiten über die fünf Jahre hinaus gelten als langfristig. Bei einer Anlagedauer von genau 5 Jahren wird demnach von einer mittelfristigen Laufzeit gesprochen.

Festgeld 5 Jahre: Wo gibt es die höchsten Zinsen?

Im Bereich der Festgeldanlage über 5 Jahre gibt es eine Vielzahl an Angeboten. Diese solltest du in erster Linie hinsichtlich der Zinsen miteinander vergleichen.

Es lohnt außerdem, auf die Bewertungen von anderen Kunden zu schauen oder auf die Bekanntheit einer Bank.

Die Zinsen ändern sich stetig, da noch immer ein Zinstief vorherrscht. Die höchsten Zinsen lassen sich am besten durch einen Vergleich über das Internet finden. Ausländische Banken bieten zum Teil höhere Zinssätze.

Hier gilt es jedoch, vorsichtig zu sein. Die Banken unterbreiten immer wieder neue Aktionsangebote, um die Kunden für die Festgeldanlage zu gewinnen.

Doch ist eine Anlage wirklich attraktiv? Mit einem Festgeldrechner behältst du immer die aktuellen Zinsen der Banken im Auge und kannst mögliche Renditen vergleichen.

Welche Anbieter von Festgeld gibt es?

Es gibt verschiedene Anbieter von Festgeldanlagen. So kannst du dein Geld zum Beispiel traditionell bei einer Bank anlegen. Parallel dazu gibt es Tochtergesellschaften, die dann beispielsweise im Ausland sitzen und höhere Zinsen gewähren.

Auch Direktbanken bieten Festgeldanlagen über das Internet an.

Im Allgemeinen gelten Banken als seriös, was als Vorteil einer Festgeldanlage gilt. Die Häuser sichern den Kunden ab und sind stets erreichbar. Zudem sind Spareinlagen in Deutschland und der EU bis 100.000 Euro abgesichert.

Zu unterscheiden ist daher vor allem nach dem Herkunftsland der Bank. Je höher die Bonität des Landes, in dem sie angesiedelt ist, umso höher ist auch die Sicherheit bei der jeweiligen Bank.

Zinslich attraktive Angebote aus dem EU-Ausland können daher mit einem höheren Ausfallrisiko verknüpft sein.

Die Plattformen wie Weltsparen, Zinspilot, Savedo bieten die Möglichkeit des schnellen Vergleichs der Festgeldangebote der Banken in Deutschland, Europa und der Welt. Zudem klären sie wichtige Fakten rund um die Anlage, Besteuerung und die Funktionsweise der Festgeldanlage.

Deutsche/EU Banken vs. ausländische Banken: Vorteile und Risiken im Überblick

Die Anlage bei Banken innerhalb von Deutschland gilt als die häufigste und sicherste Form der Anlage beim Festgeld. Bei deutschen Banken ergeben sich so gut wie keine Risiken. Selbst wenn die Bank Konkurs anmelden muss, greift in Deutschland die gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro. Die Banken müssen immer eine Entschädigung leisten, wenn sie der Auszahlung der Rendite nicht nachkommen. Einige Banken gewähren auch eine Sicherung über den Betrag von 100.000 Euro hinaus.

Ausländische Banken gewähren oftmals höhere Zinssätze, da sie Kunden gewinnen wollen. Auch innerhalb der EU gilt die Absicherung der Spareinlagen in Höhe von bis zu 100.000 Euro.

Außerhalb der EU kann dieser Schutz jedoch nicht gewährt werden. Eine Anlage im Ausland ist über einen Vermittler möglich, jedoch mit einigen Risiken verbunden.

Ein weiterer Nachteil ist die Abgeltungssteuer, die bei der Geldanlage im Ausland entrichtet werden muss. Es ist deshalb immer genau abzuwägen, ob sich die Anlage im Ausland nur wegen der erhöhten Zinsen auch tatsächlich lohnt.

Zudem ergeben sich bei ausländischen Banken vor allem Risiken hinsichtlich des Währungskurses. Bei der Auszahlung muss die Rendite dann in Euro umgerechnet werden und dabei entsteht gegebenenfalls ein Verlust.

Risiken bei Festgeld-Plattformen, die mit ausländischen Banken kooperieren

Die Risiken bei Festgeld-Plattformen können beispielsweise der Verlust des Geldes darstellen. Der Fall gilt zwar als unwahrscheinlich, doch eine Bankenpleite im Ausland wird nicht nach deutschem Recht abgewickelt. Zudem können Kosten entstehen, die für die Nutzung des Services an die Plattform abgeführt werden müssen.

Häufig gestellte Fragen zu Festgeld

  • Was ist der Unterschied zwischen Tagesgeld und Festgeld?

    Das Tagesgeld ist nicht an eine Laufzeit gebunden. Es ist jederzeit möglich, an das Geld zu kommen. Das Festgeld hingegen ist verbindlich bis zu einem Termin bei der Bank hinterlegt. Das Geld wird für diesen bestimmten Zeitraum von der Bank genutzt und bis zum Ende der Laufzeit ist kein Zugriff darauf möglich. Ein weiterer Unterschied ist, dass beim Tagesgeld täglich der Zinssatz Schwankungen unterliegt. Beim Festgeld hingegen ist der Zinssatz über den gesamten Anlagezeitraum hinweg konstant.

  • Was ist der Unterschied zwischen Termingeld und Festgeld?

    Unter Termingeld werden alle Geldanlagen zusammengefasst, die eine Mindestlaufzeit haben. Termin ist dabei gleichzusetzen mit dem frühesten Zeitpunkt, zu dem das Geld wieder verfügbar und die Geldanlage dementsprechend beendet ist.

  • Was ist der Unterschied zwischen Sparbrief/Sparbuch und dem Festgeld?

    Bei einem Sparbrief wird, wie beim Festgeld auch, zu Beginn eine Laufzeit definiert. Ein Sparbrief kann eine Laufzeit zwischen einem Jahr oder bis zu 10 Jahren haben. Das Festgeld wiederum weist eine kürzere Laufzeit auf. Bei einem Sparbuch handelt es sich um eine Geldanlage, die nicht an eine Laufzeit gebunden ist. Das Geld ist jederzeit verfügbar und wird zu einem von der Bank festgelegten Zinssatz anteilig für die Laufzeit verzinst.

  • Was passiert mit Festgeld im Todesfall?

    Wenn der Kontoinhaber verstirbt, haben die Angehörigen die Möglichkeit, das Festgeld vorzeitig zu kündigen, da es sich um einen außergewöhnlichen Fall handelt.

  • Für wen lohnt sich Festgeld?

    Ob sich ein Festgeld lohnt, muss in erster Linie ein Anleger selbst entscheiden. Es gilt jedoch zu hinterfragen, ob du für die Laufzeit auf das Geld verzichten kannst. Zudem lohnt sich immer der Vergleich mit anderen Anlageoptionen.