Die Riester Rente einfach erklärt

Wenn Du der Berichterstattung in den Zeitungen folgst, kommt Dir beim Stichwort „Riester-Rente“ wahrscheinlich sofort der Gedanke: „Das ist aber kompliziert!“. Gleich danach stellst Du Dir vermutlich die Frage „Bringt sie mir denn überhaupt etwas?

Welche Vorteile habe ich denn, wenn ich eine Riester-Rente abschließe?“. Tatsächlich entsteht im ersten Moment leicht der Eindruck, dass die private Altersvorsorge nach Riester ziemlich umständlich ist.

Da ist von Zulagen die Rede, man hört von steuerlichen Vorteilen, die Versicherung soll aber teuer sein, und nur wenige Zinsen bringen. Wir versuchen also, diese Thema in einfachen und verständlichen Worten zu erläutern.

Wozu brauchst Du eine Riester-Rente?

Durch die Rentenreform von 2001 hat der Gesetzgeber die Entwicklung der zukünftigen Renten stark beeinflusst: Er hat das Niveau der Rente enorm gesenkt. Rentenexperten gehen davon aus, dass die gesetzliche Rente bis zum Jahr 2030 nur noch etwa 40 Prozent des bisherigen Nettoeinkommens ausmacht. Um den Verlust auszugleichen und um der Altersarmut vorzubeugen, wurde die sogenannte Riester-Rente geschaffen. Sie sollte vor allem Arbeitnehmern helfen, eine private Altersvorsorge aufzubauen. Dabei wollte der Staat unterstützen. Bis zum Jahr 2017 wurden rund 16 Millionen Riester-Verträge abgeschlossen.

Ein großer Vorteil der Riester-Rente sind natürlich die staatlichen Zulagen. In Verbindung mit dem Steuervorteil entsteht eine attraktive private Altersvorsorge. Sie ist für jeden geeignet, der in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis steht.

Wann darfst Du riestern?

Unmittelbar Berechtigte sind rentenversicherungspflichtig

Ganz einfach ausgedrückt darf jeder Arbeitnehmer einen Riester-Vertrag abschließen, sofern er in die gesetzliche Rente einzahlt. Auch Beamte dürfen riestern. Diese Personengruppen gehören zu den sogenannten „Unmittelbar Berechtigten“. Du bist aber auch dann riester-berechtigt, wenn Du Auszubildender oder ein arbeitnehmerähnlicher Selbständiger bist, wenn Du Richter oder Soldat bist, wenn Du als Behinderter in Werkstätten tätig bist, wenn Du Arbeitslosengeld I oder II erhältst oder wenn Du in Erziehungsurlaub bist.

Sogar als Handwerker in der Handwerksrolle, als Hebamme, als Künstler oder Landwirt, als Minijobber, als Pflegeperson oder als Wehr- und Zivildienstleistender darfst Du einen Riester-Vertrag abschließen. Diese Berufsgruppen zahlen alle in die gesetzliche Rentenversicherung ein und sind deshalb unmittelbar riester-berechtigt.

Mittelbar Berechtigte profitieren von ihrem Ehepartner

Es gibt aber auch die „Mittelbar Berechtigten“. Diese Menschen sind nicht selbst erwerbstätig. Sofern sie aber verheiratet sind und der Ehepartner riester-berechtigt ist, dürfen auch sie eine Riester-Rente abschließen. Wenn ein mittelbar Berechtigter einen Vertrag abschließen will, muss der direkt begünstigte Partner selbst eine Riester-Rente halten. Der erforderliche Betrag, den ein mittelbar und ein unmittelbar Berechtigter einzahlen muss, liegt bei fünf Euro im Monat oder bei 60 Euro im Jahr. Dieser Betrag wird auch als „Sockelbetrag“ bezeichnet.

Wie hoch sind die Zulagen?

Es sind vor allem die staatlichen Zulagen, die die Riester-Rente interessant machen. Die Zulagen umfassen die

  • Grundzulage und die
  • Kinderzulage.

Pro Person wird jedes Jahr eine Grundzulage von 154 Euro gezahlt. Zum 01. Januar 2018 steigt die Grundzulage auf 175 Euro im Jahr an. Zur Grundzulage kommt die Kinderzulage. Sie beträgt 185 Euro, sofern Dein Kind bis zum 31.12.2007 geboren wurde. Für Kinder mit einem Geburtsdatum ab dem 01.01.2008 wird eine Zulage von 300 Euro im Jahr gezahlt. Die Kinderzulage wird für jedes Kind gezahlt, solange ein Anspruch auf Kindergeld besteht. Alle Zulagen werden jedes Jahr in den Vertrag eingezahlt. Im Lauf der Jahre entsteht somit eine interessante Summe allein durch die Zulagen, denn hier handelt es sich letztlich um Einzahlungen, die Du selbst nicht leisten musst.

Sofern Du das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hast, bekommt Du einen zusätzlichen Bonus. Er beträgt 200 Euro für alle Sparer dieser Altersgruppe, unabhängig davon, ob Du Auszubildender, Student oder Berufseinsteiger bist. Dieser Bonus wird etwas verwirrend als „Berufseinsteigerbonus“ bezeichnet.

Wenn Du die Zulagen in voller Höhe bekommen möchtest, musst Du lediglich vier Prozent Deines Bruttoeinkommens aus dem letzten Jahr als Beitrag in den Vertrag einzahlen. Ist Deine Einzahlung kleiner, wird die Zulage anteilig gekürzt. Um überhaupt eine Zulage zu erhalten, musst Du wiederum den Sockelbeitrag von mindestens fünf Euro im Monat in Deinen Vertrag einzahlen.

So bekommst Du die Zulagen

Beantragen musst Du Deine Zulage übrigens bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen. Sie gehört zur Deutschen Rentenversicherung und ist zuständig für die Auszahlung der Zulagen. Die Stelle entscheidet auch darüber, ob Du alle Anforderungen erfüllst, um Anspruch auf die Zulage zu haben. Alle Zulagen werden von der Zentralen Zulagenstelle im Folgejahr an Deinen Riester-Anbieter ausgezahlt und von ihm in den Vertrag eingebracht. Eigentlich musst Du die Zulage jedes Jahr neu beantragen.

Wenn Du einen Dauerzulagenantrag stellst, ist der Antrag nur einmal bei der Zulagenstelle vorzulegen. Die jährliche Beantragung entfällt dann, Du sparst dadurch viel Zeit und Geld. Viele Sparer verschenken übrigens einen großen Teil ihrer Zulagen weil sie den Antrag nicht stellen. Diesen Fehler solltest Du nicht machen, denn die staatlichen Zulagen machen einen wichtigen Vorteil der Riester-Rente aus. Am besten stellst Du Deinen Antrag übrigens zu Beginn der Vertragslaufzeit. Wenn Du das vergisst, hast Du bis zu zwei Jahre lang Zeit, die Zulagen zu beantragen. Danach hast Du keinen Anspruch mehr auf die Zahlung der Zulagen für den betreffenden Zeitraum.

Wie berechnest Du Deinen Steuervorteil?

Der Steuervorteil ist ein weiterer Pluspunkt der Riester-Rente. Wie schon gesagt kannst Du jedes Jahr höchstens vier Prozent Deines rentenversicherungspflichtigen Einkommen in den Vertrag einbringen und diese Summe bei der Steuererklärung angeben. Die Höchstgrenze pro Jahr liegt bei 2.100 Euro. Selbst wenn Du also mehr in Deinen Vertrag einzahlst, bringt Dir das keine steuerlichen Vorteile.

Beachten musst Du außerdem, dass der Betrag, der bei der Steuer abgezogen wird, um die Zulagen verringert wird. Den Steuervorteil gibt es also nicht zusätzlich zu den Zulagen. Das Finanzamt prüft vielmehr, ob der Steuervorteil höher ist als die Zulagen. Ist das der Fall, wird die Differenz zwischen Steuervorteil und Zulage rückerstattet. Ist der Steuervorteil geringer als die Zulagen, werden nur die Zulagen erstattet.

Gerade bei vielen Kindern ist die Summe der Zulagen unter Umständen höher als Dein Steuervorteil. Im Prinzip gilt also der Ansatz: Kinderreiche Familien profitieren besonders von den Zulagen, Alleinstehende ziehen den größten Nutzen aus dem Steuervorteil. Das macht die Riester-Rente so interessant für Familien mit Kindern und für junge Menschen ohne Familie. Tendenziell ist Dein Steuervorteil umso größer, je höher Dein Steuersatz ist. Deshalb profitieren vor allem Alleinstehende mit einem gehobenen Einkommen von der Absetzbarkeit bei der Steuer.

Damit Du den Steuervorteil erhältst, gibst Du die gezahlten Beiträge in Deiner Steuererklärung unter den „Sonderausgaben“ an. Der Abzug bei der Steuer ist übrigens auch dann möglich, wenn Du nur den Sockelbeitrag in Deinen Vertrag eingezahlt hast.

Wie läuft die Auszahlung im Alter?

Sobald Du eine Leistung aus Deinem Riester-Vertrag bekommst, musst Du dafür Steuern zahlen. Da Du als Rentner vermutlich einen geringeren Steuersatz hast als im Berufsleben, zahlst Du voraussichtlich auch weniger Steuern auf die Rente. Trotzdem darfst Du die Steuerbelastung nicht vergessen, wenn Du mit der Riester-Rente rechnest, um Deine Versorgungslücke zwischen Deinem bisherigen Nettoeinkommen und

Deiner gesetzlichen Rente zu schließen. Die Auszahlung beginnt mit dem Zeitpunkt des Renteneintritts, wobei Du das 60. Lebensjahr vollendet haben musst. Das ist eine Vorgabe des Gesetzgebers. Du hast dann Anspruch auf die Summe Deiner Einzahlungen, auf die Zulagen und auf die gesetzlich garantierte Verzinsung Deiner eingezahlten Beiträge.

Das Geld bekommst Du als lebenslange Rentenzahlung. Diese Zahlung versteuerst Du mit Deinem dann geltenden Steuersatz. Da die Riester-Rente als lebenslange Rente gedacht ist, profitierst Du natürlich besonders davon, wenn Du ein hohes Alter erreichst. Alternativ kannst Du schon zu Beginn der Auszahlungszeit einen Anteil von bis zu 30 Prozent des eingezahlten Kapitals in einer einmaligen Zahlung entnehmen. Auch diese Summe ist natürlich zu versteuern. Durch die Einmalzahlung wird sich Deine Steuerlast in diesem Jahr stark erhöhen.

So unterscheiden sich Anspar- und Auszahlungsphase

Im Prinzip unterteilt sich die Riester-Rente in zwei Phasen: die Ansparphase und die Auszahlungsphase. In der Ansparphase zahlst Du Deinen Eigenanteil in den Vertrag ein. Hinzu kommen die Zulagen. Unter Umständen erzielst Du einen Steuervorteil.

In der Auszahlungsphase bekommst Du eine lebenslange Rente. Diese musst Du mit Deinem dann geltenden Steuersatz versteuern. Du bekommst also nicht den vollen Betrag Deiner Riester-Rente ausgezahlt, sondern die um die Steuer verringerte Summe.

Welche Riester-Variante passt zu Dir?

Wenn Du Dich entschließt, einen Riester-Vertrag abzuschließen, stellt sich unweigerlich die Frage nach der Art des Vertrags. Aufgrund der staatlichen Förderung kommt Riester für nahezu jeden in Frage, der seine Versorgungslücke schließen will. Die Riester-Familie besteht heute aus den Varianten der Riester-Rente, aus Wohn-Riester, dem Riester-Bausparvertrag, dem Riester-Banksparplan und dem Riester-Fondssparplan.

Welche Variante am besten für Dich geeignet ist, hängt von Deinen Zielen, aber auch von Deinen persönlichen Präferenzen ab.

Die klassische Riester-Rente

Die Riester-Rentenversicherung gibt es als klassische und als fondsgebundene Rentenversicherung. Die klassische Rentenversicherung ist durch ihre hohe Sicherheit optimal. Für Deine eingezahlten Beiträge werden nämlich Garantiezinsen gezahlt. Sie entsprechen dem Garantiezins in der Lebensversicherung, der allerdings in den letzten Jahren ständig gesunken ist.

Seit Anfang 2017 liegt der Garantiezins bei 0,9% pro Jahr, er wird auf den eingezahlten Sparbeitrag gezahlt. Dein Sparbeitrag errechnet sich aus den eingezahlten Beiträgen abzüglich der Kosten. Zusätzlich zur garantierten Verzinsung bekommst Du unter Umständen noch eine Beteiligung an den Gewinnen und an den Überschüssen, die Dein Versicherer erzielt. Allerdings sind diese Beteiligungen eben nicht garantiert, sie sind in den letzten Jahren immer weiter gefallen. Ein maßgeblicher Faktor bei Deiner klassischen Riester-Rente sind die Gebühren.

Hier sind die Abschluss- und Verwaltungskosten zu unterscheiden. Da die Kosten Deinen Sparbeitrag unmittelbar verringern, solltest Du ein großes Interesse daran haben, einen Anbieter mit geringen Kosten zu wählen. Als Anhaltspunkt gilt, dass die Direktversicherer niedrigere Abschluss- und Verwaltungsgebühren verlangen als die Versicherer mit Filialnetz.

Die fondsgebundene Riester-Rente

Neben der klassischen Riester-Rentenversicherung gibt es die fondsgebundene Riester-Rente. Hier wird ein Teil Deines Sparbeitrags in Fonds angelegt. Diese Fonds kannst Du selbst auswählen. Gerade bei Aktienfonds ist Deine Rendite mit großer Sicherheit höher als bei der klassischen Riester-Rente. Allerdings raten einige Fachleute davon ab, eine fondsgebundene Riester-Rente abzuschließen. Sie ist nämlich oft mit hohen Kosten verbunden, die die Rendite verringern.

Wohn-Riester als Alternative

Eine andere Variante aus der Riester-Familie ist Wohn-Riester. Wohn-Riester bietet sich an, wenn Du in absehbarer Zeit eine Immobilie kaufen willst. Für Wohn-Riester nimmst Du ein Darlehen auf. Die Rückzahlung wird durch die Riester-Zulagen und den Steuervorteil unterstützt.

Dein Darlehen ist also durch die staatlichen Hilfen schneller abgezahlt. Um für Wohn-Riester berechtigt zu sein, musst Du das Objekt selbst bewohnen. Wenn Du es nur vermietest, erhältst Du die Riester-Förderung nicht. Die Versteuerung im Rentenalter läuft bei Wohn-Riester über ein Wohnförderkonto. Bei Wohn-Riester bekommst Du im Alter keine Rentenzahlung. Dein Vorteil ist aber das mietfreie Wohnen.

Deine Steuerlast wird deshalb über das Wohnförderkonto berechnet. Wenn Du an Wohn-Riester Interesse hast und ein Darlehen aufnehmen willst, solltest Du Dich eingehend rund um das Thema Immobilienfinanzierung informieren. Die Plattform „Dr. Klein“ ist ideal, wenn Du die Konditionen von Riester-Krediten vergleichen willst. Dr. Klein ist ein Allfinanzvermittler, der sich auf die Baufinanzierung spezialisiert hat.

Hier bekommst Du eine kostenfreie und unverbindliche Beratung und kannst unter 300 Finanzierungspartnern auswählen, welche Bank am besten für Deine Finanzierung geeignet ist. Ebenfalls interessant ist das Buch „Immobilienfinanzierung für Selbstnutzer“ von Gerd Kommer. Hier erfährst Du alles Wissenswerte rund um Deine Baufinanzierung einschließlich der Vorteile von Wohn-Riester.

Der Riester-Bausparvertrag

Sofern du für Wohn-Riester kein Immobiliendarlehen aufnehmen willst, kannst Du auch einen Bausparvertrag abschließen. Er kommt für Dich in Frage, wenn Du erst in fünf bis sieben Jahren ein Haus kaufen oder bauen willst. Durch den Bausparvertrag bekommst Du eine gewisse Planungssicherheit, denn Du weißt schon heute, welche Darlehenszinsen auf Dich zukommen, wenn Du ein Bauspardarlehen aufnimmst.

Die Verzinsung aus einem Bausparvertrag ist meist etwas geringer als bei anderen Riester-Produkten. Ob ein Riester-Bausparvertrag deshalb für Dich geeignet ist, musst Du sehr gut überlegen. Die Zulagen greifen natürlich auch hier, sie werden in deinen Riester-Vertrag eingezahlt.

Der Riester-Banksparplan

Wenn Du heute noch nicht sicher weißt, ob Du Dir später eine Immobilie kaufen willst, kann der Riester-Banksparplan für Dich in Frage kommen. Du zahlst jeden Monat eine bestimmte Rate in den Vertrag ein. Diese Rate wird verzinst. Die Verzinsung richtet sich nach den Gegebenheiten am Markt. Deine Zulagen gehen ebenfalls in den Vertrag ein. Im Augenblick haben nur wenige Banken einen Riester-Banksparplan in ihrem Angebot.

Der Riester-Fondssparplan

Der Riester-Fondssparplan ist nämlich gut für Dich geeignet, wenn du attraktive Renditen und geringe Kosten suchst. Bei einem Riester-Fondssparplan werden deine Sparbeiträge in Aktienfonds oder in Aktien-ETFs eingezahlt. Prinzipiell ist Riester ein sicheres Produkt, weil du eine Auszahlungsgarantie auf deine eingezahlten Beiträge und auf die Zulagen hast. Das heißt, du bekommst mindestens soel Geld ausgezahlt, wie du im Lauf der Jahre eingezahlt hast. Dieses Prinzip gilt auch bei Fondsriester.

Der Anbieter wird deshalb nicht deinen gesamten Sparbeitrag in einen rentablen Aktienfonds einzahlen. Einen Teil wird er vielmehr in sichere Rentenfonds einbringen, die eine geringere Rendite bringen. Trotzdem bringt der Riester-Fondssparplan immer noch die höchste Rendite-Chance, sofern Du auf die Kosten achtest. Unterscheiden musst Du die Abschlusskosten und die Verwaltungskosten.

Wenn Du Dich für einen Fondssparplan von Fairr entscheidest, umgehst Du dieses Problem. Hier fallen keine Abschlusskosten an, und die Gesamtkosten halten sich in einem überschaubaren Rahmen von 1 % jährlich. Wenn du über Fairr.com in einen kostengünstigen Indexfonds – einen sogenannten Exchange Traded Funds oder kurz ETF – investierst, kombinierst du eine clevere und renditestarke Anlage mit günstigen Kosten und mit einer staatlichen Zulagenzahlung, die letztlich für jeden Anleger geeignet ist.

Fazit: Riester ist für jeden geeignet

Die Riester-Produkte sind heute so vielfältig gestaltet, dass für jeden Interessenten eine passende Lösung vorhanden ist. Wer sehr sicherheitsorientiert ist, entscheidet sich für die Riester-Rente. Wer Wohneigentum erwerben will, wählt Wohn-Riester oder einen Bausparvertrag mit Riester-Förderung. Wer Rücklagen aufbauen will, schließt vielleicht eher einen Riester-Fondssparplan ab. Für kinderreiche Familien ist die staatlich geförderte Rente durch die Kinderzulage attraktiv.

Wer ein geringes Einkommen erzielt, kann durch die Zulagen mit einem überschaubaren Eigenanteil Kapital für eine zusätzliche Rente ansparen. Wer dagegen gut verdient, profitiert von einem interessanten Steuervorteil. Dadurch sprechen die Riester-Produkte eine große Bandbreite von Verbrauchern an.