Mona Linke
Mona Linke
29. Oktober 2021

Von Narzissmus, Angst und Heimatliebe: Die größten psychologischen Fallen an der Börse

Wir Menschen lassen uns oft von Instinkten leiten – auch in finanziellen Dingen. Über die größten Fallstricke und wie wir sie umgehen können.

Es war Anfang der 1970er-Jahre, als der US-Amerikaner Burton Malkiel eine provokante Behauptung aufstellte: Der Ökonom aus Princeton meinte, dass ein Affe, der mit verbundenen Augen per Dartwurf Aktien auswählt, mit seiner Auswahl letztlich eine bessere Rendite einfahren würde als die meisten professionellen Fondsmanager. Bis heute wurde seine Aussage mehrfach bewiesen. Tatsächlich schneidet eine Vielzahl der professionellen Investmentberater vor allem auf lange Zeit schlechter ab als der Zufall.

Wie kann das sein? Zum Teil dürfte die Antwort in der Psychologie liegen: Das menschliche Gehirn mag unheimlich leistungsfähig sein, dafür ist es auch überaus anfällig für Selbsttäuschung, Überschätzung, Reflexe, Impulse und Emotionen. Kurzum: Wir Menschen treffen selten durchweg rationale Entscheidungen und lassen uns stattdessen von Gefühlen lenken.

Die größten psychologischen Fallen

Mit der Psyche von Anlegern befasst sich unter anderem ein bestimmter Forschungszweig aus der Verhaltensökonomie, die sogenannte Behavioral Finance. Als verhaltensorientierte Finanztheorie ist sie zuerst in den 1980er Jahren der USA aufgekommen und basiert auf der Theorie, dass eben nicht nur ökonomische Faktoren beeinflussen, wie wir wirtschaftliche Entscheidungen treffen – sondern auch soziale und psychologische. Aber welche Fehler begehen wir eigentlich regelmäßig, ohne es zu bemerken? Ein Überblick.

“Das machen alle so” – der Herdentrieb

Wir gehen über die rote Ampel, nachdem andere die Straße überquert haben, fragen vor der Party in die Runde, wie die Kleiderwahl der anderen ausfallen wird. Und wir kaufen das Müsli, von dem im Supermarktregal nur noch eine Packung übrig ist. Und all das, weil wir uns sicher fühlen, wenn wir mit der Gemeinschaft im Gleichstrom schwimmen. Eine unterbewusste Denkweise, die in uns Menschen seit der Steinzeit verankert ist, als der Schutz der Herde tatsächlich noch das Überleben gesichert hat. In der Psychologie spricht man in dem Zusammenhang auch vom Mitläufer- oder “Bandwagon”-Effekt, der Studien zufolge angeblich auch bei politischen Wahlen zum Tragen kommen soll: Schneidet eine Partei in Meinungsumfragen vor der Wahl gut ab, soll das auf viele weitere Wählerinnen und Wähler anziehend wirken, sodass diese ihr Kreuzchen ebenfalls bei der vermeintlichen Siegerpartei machen.

An der Börse hat der menschliche Herdentrieb unterschiedliche Ausprägungen: Anlegerinnen und Anleger legen sich solche Aktien ins Depot, die schon andere vor ihnen gekauft haben oder die ihnen die Broker-App als beliebteste Stocks anzeigt. Sie legen ihr Geld aufs Sparbuch, weil das jeder zweite in Deutschland so macht. Oder sie verkaufen in dem Moment ihre Aktien, wenn gerade andere verkaufen. Sie steigen in gehypte Zockerpapiere ein, weil sie von anderen gehört haben, die damit ein Vermögen gemacht haben. Und das, obwohl zyklisches Verhalten an der Börse bekanntlich vor allem Misserfolge bringt. “Trend-Aktien” haben längst ihren Höhepunkt erreicht, wenn wir sie kaufen, denn alle Erwartungen sind bereits in den Preis einer Aktie eingepreist, so die Kernaussage der oft zitierten Effizienzmarkthypothese. Das wohl gefährlichste am Herdentrieb ist, dass es uns vom selbstständigen Nachdenken abhält: Wir handeln einfach, ohne rational abzuwägen und uns großartig Gedanken zu machen, wie sinnvoll unser Handeln ist. Das ist in zweierlei Hinsicht bequem: Wir sparen eigene Gehirnleistung, und sollte sich der Weg doch mal als der falsche erweisen, dann sind wir wenigstens nicht alleine mit dem Verlust.

Angst vor Niederlagen: Die Verlustaversion nach Kahnemann

Nichtsahnend über den Bürgersteig zu schlendern und dabei einen herrenlosen 50 Euro Schein zu finden, ist ein gutes Gefühl. Selbst der Besitzer zu sein und zu Hause festzustellen, dass man um 50 Euro ärmer ist und irgendwo da draußen gerade jemand das sauer verdiente Geld aufhebt, ist ärgerlich. Und dieser Ärger über den Verlust übersteigt die Freude, die man im umgekehrten Fall erleben würde. Zumindest besagt das die Theorie der beiden Psychologen und Wirtschaftswissenschaftler Daniel Kahnemann und Amos Tversky, die den Begriff der Verlustaversion geprägt haben. Demnach setzen wir alles daran, Verluste um jeden Preis zu vermeiden – denn sie schmerzen uns angeblich mehr, als Gewinne uns gut tun.

Man könnte meinen, dass wir dadurch sicherer und erfolgreicher durchs Leben gehen, oftmals ist aber das genaue Gegenteil der Fall: Wir vermeiden jedes Risiko und verbauen uns damit Chancen – beispielsweise, indem wir lieber Bundesanleihen kaufen, statt in den Aktienmarkt zu investieren. Oder wir verkaufen panisch, wenn die Kurse unseres globalen ETF um ein paar Prozentpunkte abrutschen, weil wir fürchten, dass es noch weiter bergab geht. Obwohl wir eigentlich wissen, dass sich der Markt früher oder später ohnehin wieder berappeln wird. Es kann auch darin enden, dass wir eigentlich dem Untergang geweihte Papiere ewig halten, um den Verlust nicht realisieren zu müssen – und den Schaden damit vergrößern, weil die Aktie immer weiter fällt.

“Present-bias”

Menschliche Überlebensinstinkte sind es auch, die viele Menschen davon abhalten, sich überhaupt um ihre Altersvorsorge zu kümmern. Um das, was einmal in 20, 30 oder 40 Jahren sein wird. Stattdessen steht das Hier und Jetzt im Vordergrund, die Gegenwart wird überbewertet und die Zukunft vernachlässigt. Obwohl wir die Konsequenzen kennen, treffen wir idiotische Entscheidungen, die uns in diesem Moment einen Vorteil bringen. Das nennt sich auch Present bias oder hyperbolische Diskontierung. Ein Phänomen, das bereits in unzähligen Experimenten nachgewiesen wurde. Das prominenteste stammt aus den 1970er Jahren und nennt sich “der Mashmallow-Test”: Hunderte von Vorschulkindern wurden einzeln in einen Raum gesetzt, vor sich auf dem Tisch ein Marshmallow drapiert. Vom Versuchsleiter bekamen die jungen Probanden erklärt, dass er gleich für ein paar Minuten den Raum verlassen würde und aus einem Marshmallow zwei werden, wenn er oder sie es schafft, die Süßigkeit so lange unangetastet zu lassen. Man kann sich schon denken, wie das Experiment ausgegangen ist: Ein großer Teil der Kinder wurde schwach und vertilgte den Marshmallow nach kurzer Zeit. Damit hatten sie die Chance auf einen Zweiten verspielt. Die Bedürfnisse werden mit etwas Greifbarem befriedigt, obwohl es rational klüger wäre zu warten. Auch hier liegt die Erklärung bei unseren urzeitlichen Vorfahren: Als Nahrung nicht im überall verfügbar im gut beleuchteten Supermarkt auslag, war man auf der sicheren Seite, vertilgte man die Beute direkt. So konnte es einem zumindest nicht mehr weggenommen werden. Und genau diese instinktive Ungeduld lenkt uns auch heute noch bei der Geldanlage auf die falsche Fährte: Wir schaffen es nicht zu sparen und verprassen stattdessen unser Geld im Hier und Jetzt – obwohl wir wissen, dass wir viel stärker profitierten, würden wir es für zehn oder 20 Jahre beispielsweise an der Börse investieren. Oder wir lösen einen ETF vorzeitig auf, weil wir bereits 500€ damit verdient haben, mit denen wir im Hier und Jetzt einen schönen Kurztrip machen könnten. 

Die gute Nachricht ist: Dieser Instinkt lässt sich unterdrücken. Er wird nach Meinung von Experten nämlich dadurch ausgelöst, dass wir Menschen uns nur schwerlich die Zukunft ausmalen können. Und so können wir uns auch nicht ausmalen, wie es sich in 20 Jahren vermutlich anfühlen wird, langsam das Geld aus dem Depot ausschütten zu lassen. Genau das können wir ändern, indem wir uns die Zukunft sehr konkret vorstellen, uns über unsere finanziellen Ziele bewusst werden, sie bis ins letzte Detail ausformulieren und in Zahlen ausdrücken: Welche Summe hätte ich mit 60 Jahren gerne jeden Monat zur Verfügung? Was möchte ich mir davon kaufen, wie möchte ich leben, wo wohnen, wie arbeiten?

Um das Ganze dann auch durchzuziehen, hilft ein Dauerauftrag, der die geplante Sparrate jeden Monat direkt nach Gehaltseingang automatisch auf ein Sparkonto oder direkt ins Depot leitet.

Patriotismus an der Börse: “Home Bias”

Einer der bekanntesten und meist begangenen Fehler sowohl von aktiven als auch von passiven Investoren nennt sich Home Bias: Heimische Aktien werden im Depot übergewichtet und der Rest der Weltwirtschaft vernachlässigt. So haben deutsche Privatanleger zwischen 2016 und 2021 beispielsweise im Schnitt 58% ihres Vermögens in deutsche Aktien gesteckt. Das geht aus einer Studie des Vermögensverwalters Whitebox hervor, der außerdem die verpasste Rendite errechnet hat, die den heimatverbundenen Anlegern dadurch entstanden ist: 100 Milliarden Euro hat der Home Bias die deutschen Investorinnen und Investoren der Studie zufolge gekostet. 

Tatsächlich haben reine DAX-Anleger zwischen 2016 und 2021 eine Gesamtrendite von 45% erzielt. Mit einem Investment in den MSCI World wären sie auf eine Rendite von mehr als 73% gekommen.

Die Heimatverbundenheit im Depot ist längst nicht nur ein deutsches Phänomen, sondern auch in Frankreich, Großbritannien, Japan oder den USA zu beobachten. Spitzenreiter sind einer Studie von Vanguard aus dem Jahr 2017 zufolge übrigens Kanada und Australien. Letzterer Markt hat beispielsweise gerade mal einen Anteil von 2,4% an der weltweiten Marktkapitalisierung – trotzdem sind die australischen Depots zu durchschnittlich 66,5% gefüllt mit heimischen Aktien. Heimattreue Anleger verpassen es dadurch einerseits, vom Wachstum der Weltmärkte zu profitieren. Andererseits gehen sie häufig ein Klumpenrisiko ein. Der DAX besteht aus 40 Werten – allein in ihn zu investieren, hat nur wenig mit Diversifikation zu tun.

Wie aber kommt es überhaupt, dass viele Anleger ihr Geld vor allem in Unternehmen am Heimatmarkt stecken? Sucht man nach Gründen für den Home Bias, trifft man auf rationale und irrationale Ursachen. Ein rationaler Grund ist die Informationsasymmetrie: Informationen über heimische Unternehmen sind leichter zugänglich, was die Recherche vor einem Investment in einzelne Aktien erleichtert. Vertrautheit mit einer Branche oder einem bestimmten Unternehmen können aber ebenso dazu führen, dass heimische Aktien überproportional gewichtet werden.

“Overconfidence Bias”: Narzissten sind die schlechteren Anleger

Ebenso kann Selbstüberschätzung die Rendite vermiesen. Und dieser Selbstüberschätzung sind die allermeisten schon einmal zum Opfer gefallen. Man könnte auch sagen: In jedem von uns steckt ein kleiner Narzisst. Das haben bereits mehrere Studien ergeben, darunter eine Umfrage unter kanadischen Autofahrern: Die allermeisten waren überzeugt, besser als der Durchschnitt zu fahren. In den USA sollten einmal eine Million Schüler ihre eigene Leistung einschätzen: 70% hielten sie für überdurchschnittlich. Bei US-amerikanischen College-Professoren waren es sogar 94%, die sich zu den kompetentesten 50% ihres Berufsstands hielten.

Woher diese verzerrte Wahrnehmung? Auch hier deutet vieles auf evolutionäre Hintergründe hin: Wer von sich selbst viel hält, ist selbstbewusster und hat damit höhere Chancen, sich fortzupflanzen.

In Bereichen wie der Geldanlage ist eine so ausgeprägte Hybris aber eher unförderlich. Das betrifft vor allem aktive Anleger, die Stockpicking, Market-Timing oder beides betreiben – weil sie meinen, es besser zu wissen als andere, die Spielregeln der Börse zu kennen und dadurch demnächst den Riesen-Mega-Coup zu landen. Damit liegen sie meist falsch, schließlich bestimmt vor allem der Zufall, wie erfolgreich wir mit unseren Einzel-Investments in Aktien sind. Das hat unter anderem eine Studie der Cass Business School in London bewiesen, in der man die Erfolge aktiver Profi-Investoren mit der einer Computer-Simulation verglich, die wahllos Aktientitel herauspickte – und damit letztlich eine deutlich bessere Rendite erzielte als die Börsenspezialisten.

Ein wenig mehr Bodenhaftung täte den meisten Investorinnen und Investoren vermutlich nicht schlecht. Man könnte sich dabei zum Beispiel an dem griechischen Philosophen Sokrates orientieren, von dem dieses Zitat stammt: “Ich weiß, dass ich nichts weiß.”

FOMO – Die Angst, das nächste große Ding zu verpassen

Was nach einer reinen Social-Media-Krankheit oder vielmehr: einem harmlosen Phänomen klingt, hat bereits zahlreiche Anlegerinnen und Anleger bares Geld gekostet: Die Rede ist von FOMO (Fear of Missing out), also der Angst, etwas zu verpassen. In der Konsequenz werden all jene Wertpapiere ins Depot gelegt, die gerade im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit stehen. Die Angst, sich später zu ärgern, weil man doch nicht eingestiegen ist, kann bekanntlich fatale Folgen haben und den Einzelnen ein Vermögen kosten. Trends heißen Trends, weil sie vorübergehend sind. Manch ein Trend mag sich tatsächlich als langfristige Lösung herausstellen – zum Beispiel das Internet, das nun doch etwas mehr als eine vorübergehende Nerd-Spielerei ist. In anderen Fällen kann man aber auch vollkommen danebenliegen. Der sogenannte NFT-Hype (Non fungible Tokens) ist ein Beispiel dafür. Anfang des Jahres war man verrückt nach den digitalen Bildern, GIFs und Videos, die zeitweise für Millionen gehandelt wurden. Schon im Frühjahr ebbte der Trend wieder ab. Und selbstredend sind einige als Millionäre daraus hervorgegangen. Tausende, die auf dem Pik der Welle eingestiegen sind, dürften aber auch ihr Geld verloren haben. An stark gehypten Einzelaktien lassen sich solche Enttäuschungen ohnehin immer wieder beobachten. Man denke nur an die Kurskapriolen der Gamestop-Aktie Anfang des Jahres, die Tage später ein Ende finden sollte. Oder an die Zeit, in der das Unternehmen Wirecard als Deutschlands Vorzeige-Fintech gefeiert wurde und die Anlegerwelt nicht genug davon bekommen konnte. Heute notiert die Aktie des inzwischen insolventen Fintechs bei 15 Cent.

„Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit“, wusste schon Börsenvater André Kostolany. Vielleicht sollten wir alle also ein bisschen mehr JOMO wagen (Joy of Missing out).

Die Psyche austricksen: Wie du Fallen umgehst

Es gibt ein paar Tricks, mit denen wir psychologische Fallen an der Börse umgehen und bei unserer angedachten Strategie bleiben können. 

Dabei kann zum Beispiel die Aufteilung des Portfolios in einen risikofreien und einen risikobehafteten Teil helfen. Diese Taktik schützt vor allem passive Anleger, die eigentlich Buy and Hold betreiben möchten, vor impulsiven Panikhandlungen. Dabei wird nur ein Teil des Kapitals tatsächlich in schwankende Werte wie Aktien investiert und der Rest in sichere Geldanlagen, also beispielsweise auf einem Tages- oder Festgeldkonto geparkt. Investiert man 100% in den Aktienmarkt, kommen die Schwankungen am Markt auch 1:1 im Portfolio an. Sind es dagegen nur 70%, fallen sie schon deutlich geringer aus. Und die nervliche Belastung bei zeitweisen Kursrückgängen ebenfalls. Der Nachteil dabei: Auch die Rendite kommt nur zu einem kleineren Teil an.

Bist du schon von Natur aus ein eher risikoaverser Mensch, könntest du ganz grundsätzlich das Investieren erst einmal langsam angehen und zunächst kleine Beträge anlegen, statt dein gesamtes Erspartes in einen ETF zu investieren. Fühlst du dich dann mit der Zeit sicherer und kannst mit den ganz normalen Schwankungen des Marktes gut umgehen, kannst du den Betrag schrittweise erhöhen.

Solltest du dennoch ab und zu zocken wollen, kannst du den dabei möglicherweise entstehenden Schaden zumindest in Grenzen halten, indem dir ein zweites Depot, ein “Zocker-Depot” einrichtest. Geld verlieren kannst du so zwar weiterhin, jedoch gerätst du zumindest nicht in Versuchung, auch noch deine ETFs aufzulösen, um mehr und mehr Geld in deine Zocker-Positionen zu schießen. Im Finanzjargon nennt sich diese Methode auch “Core-Satellite”-Strategie.

Am allerwichtigsten aber ist, dass du dir immer wieder vor Augen hältst, warum du dein Geld überhaupt anlegst. Was möchtest du erreichen, wie möchtest du einmal leben? Und wie wirst du deine finanziellen Ziele erreichen? Die richtige Motivation und ein realistischer Blick auf die Dinge kann zeitweise mehr als alles andere helfen, um unsere steinzeitlichen Urinstinkte nicht zum Rendite-Killer werden zu lassen.

Die Irrationalität hat auch etwas Gutes

Zu guter letzt muss man sagen: Dass so viel Irrationalität, Angst und Größenwahn das Börsengeschehen regieren, hat auch etwas Gutes: All diese Emotionen und verzerrten Wahrnehmungen versetzen den Aktienmarkt ins Schwanken. Und nur wegen dieser Schwankungen können Aktien überhaupt eine Rendite abwerfen. Gäb es überhaupt keine Zweifel daran, dass Aktie XY oder Fonds XY morgen um 10% steigt, dann würde es gar nicht so weit kommen. Ohne Abwärts kein Aufwärts. Ohne Risiko keine Rendite. Und genau das solltest du nutzen, indem du gar nicht erst versuchst, die Bewegungen am Aktienmarkt nachzuvollziehen, sondern einfach nur sehr lange dabei bleibst. Damit tust du nicht nur deiner Geldbörse einen Gefallen, sondern auch deiner Psyche.



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