Sparrechner: Sparrate & Co. einfach berechnen

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Wie funktioniert der Sparrechner?

Fieberst du auf den langersehnten Urlaub hin oder möchtest dir den Traum von der finanziellen Freiheit erfüllen? Dann ist unser Sparrechner genau das richtige Tool für dich. Stelle flexibel ein, welche Sparrate du monatlich erübrigen kannst, welche Laufzeit du im Auge hast oder wie viel Kapital du am Ende erhalten willst – der Sparrechner verrät dir, zu welchen Konditionen du dein Geld anlegen kannst.

Im Grunde ist der Sparrechner ganz selbsterklärend: Trage ein, wie viel Geld du anlegen kannst, welche Sparrate monatlich übrig ist und wie lange die Geldanlage laufen soll – herauskommt das Kapital, das du am Ende deiner Laufzeit in den Händen hältst. Aber auch darüber hinaus kann dir der Sparrechner einiges rund um dein Anlegevorhaben verraten. Folgende Dinge kannst du mit dem Sparrechner errechnen:

  • das Anfangskapital, also das Geld, das du zu Beginn deines Sparvorhabens anlegen kannst
  • den Zinssatz, also den Nominal- oder Sollzins, zu dem das angelegte Vermögen verzinst werden soll
  • die Laufzeit – wie lange willst du dein Geld ansparen?
  • das Endkapital, also die Summe an Erspartem, die am Ende des Sparvorhabens auf deinem Konto landet
  • die Sparrate oder auch die Summe, die du monatlich oder jährlich beiseite legen kannst oder solltest

Je nach persönlicher Ausgangsposition kannst du im Sparrechner unterschiedliche Einstellungen vornehmen, abhängig davon, welche Größe du berechnen möchtest. 

  • Unter Anfangskapital trägst du ein, wie viel Geld du direkt zu Beginn des Sparvorhabens anlegen kannst. Beginnst du bei Null, ist auch das ein möglicher Wert. Mit vorhandenem Anfangskapital verkürzt sich allerdings auch die Laufzeit bis zum Endkapital, dem Sparziel.

  • Das Sparintervall bietet dir zwei Möglichkeiten: Du kannst auswählen, ob du monatlich oder jährlich ansparen möchtest.

  • Die Sparrate erklärt sich von selbst: Das ist die Summe, die du im gewählten Intervall zur Seite legst. Je höher die Sparrate ist, desto kürzer fällt die Laufzeit aus.

  • Mit dem Zinsintervall entscheidest du, ob dein Geld monatlich oder jährlich verzinst werden soll.

  • Außerdem kannst du den Zinssatz per anno, also den effektiven Jahreszins, eintragen.

  • Die Laufzeit ist der Zeitraum, in dem du Geld zur Seite legen möchtest.

  • Mit dem Endkapital schließlich legst du die Summe fest, die am Ende deines Sparvorhabens zur Verfügung stehen soll. Je höher das Endkapital sein soll, desto länger musst du sparen und/oder desto höher sollte die Sparrate sein.

Sparrechner: Welche Sparrate monatlich ist sinnvoll?

Wie hoch die Sparrate, die du im Sparrechner einträgst, sein sollte, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Bedingung Nummer eins ist, dass du nur das Geld ansparen kannst, dass du tatsächlich zur Verfügung hast. Dabei solltest du auf jeden Fall immer deine monatlichen Fixkosten im Blick behalten.

Als Fixkosten bezeichnet man das Geld, das du für deinen monatlichen Lebensunterhalt einkalkulieren musst. Hierzu gehören die Miete, Kosten für die Strom-, Gas- und Wasserversorgung, Versicherungen und Lebensmittel. Gerade, wenn du deine Lebensmittelkosten übersichtlich darstellen willst, kann ein Haushaltsbuch hilfreich sein. Hier trägt man alle Einnahmen und Ausgaben ein und kann so konkret aufschlüsseln, welche monatlichen Fixkosten anfallen. 

Hieraus ergeben sich in der Regel unterschiedliche Budgets: Während die Miete und Versicherungen konkrete und gleichbleibende Kosten sind, lassen sich die Ausgaben für Lebensmittel, Hobbies und fürs abendliche Ausgehen individuell beeinflussen. Führst du das Haushaltsbuch zwei, drei Monate kontinuierlich, weißt du, welche Kosten anfallen und wie viel Geld du konkret brauchst, um gut leben zu können.

Davon ausgehend kannst du Budgets für Lebensmittel, für das Ausgehen, für Hobbies und auch für Urlaube festlegen. Gerade bei den Ausgaben im Alltag solltest du das Budget nicht zu knapp setzen – diszipliniert sparen ist sinnvoll, aber niemand soll dabei am Hungertuch nagen. Vergiss also nicht, auch die Ausgaben für das Mittagessen in der Kantine zu erfassen. Ebenso solltest du Geld einkalkulieren, das fest für Urlaube oder eventuell anfallende Reparaturen beiseite gelegt wird. 

Vergiss beim Errechnen deiner Sparrate nicht, Geld für Urlaube zurückzulegen. | Bild: unsplash.com

Ziehst du all diese Kosten von deinen Einnahmen ab, erhältst du die Summe, die theoretisch als Sparrate möglich ist. Ob du die volle Summe zur Seite legen willst oder auch hier nur ein gewisses Budget zum Ansparen einplanst, hängt von dir und deinem gewünschten Endkapital ab. Gerade, wenn du auf die finanzielle Freiheit hin sparst, solltest du das Sparziel so wählen, dass Extraausgaben für Urlaube und dergleichen abgedeckt sind.

Wozu kann man den Sparrechner nutzen?

Der Sparrechner ist vor allem für die Kalkulation von Langzeitprojekten bestens geeignet, bei denen du die Zinsentwicklung gut abschätzen kannst. Willst du also etwa in ETFs investieren und herausfinden, zu welchen Konditionen du investieren musst, um etwa 50.000 Euro anzusparen, ist der Sparrechner genau das richtige Tool.

Du kannst ihn allerdings auch dazu nutzen, um unterschiedliche Sparangebote miteinander zu vergleichen. Willst du eine spätere Renovierung mit einem Bausparvertrag finanzieren, kann dir der Sparrechner verraten, welcher Zinssatz bei der gewählten Rate und dem gewünschten Endkapital günstig ist.

Ebenso kannst du den Sparrechner natürlich auch für kurzfristige Sparvorhaben nutzen. Sparst du etwa auf dem Sparbuch für einen anstehenden Urlaub, kannst du den Zinssatz auf 0 setzen und mit dem gewünschten Endkapital herausfinden, welche Sparrate du über die verbleibende Laufzeit hinweg beiseite legen musst.