Fehlerhafte Importe
💡
Bevor du Änderungen vornimmst, prüfe bitte zuerst, welche Daten genau abweichen. Je genauer du die Ursache eingrenzt, desto einfacher lässt sich das Problem beheben.
- Stimmen die Kontostände oder Depotwerte nicht?
- Fehlen einzelne Transaktionen?
- Wurden Wertpapiere falsch erkannt?
- Werden Käufe, Verkäufe, Dividenden oder Steuern falsch dargestellt?
- Gibt es Ausgleichsbuchungen?
- Sind Daten doppelt vorhanden?
- Ist nur die Darstellung im Dashboard betroffen oder auch die eigentlichen Buchungen?
Einzelne Transaktionen fehlen
Wenn einzelne Transaktionen fehlen, kann das daran liegen, dass deine Bank oder dein Broker nicht alle historischen Daten über die Schnittstelle bereitstellt. Manche Anbieter liefern nur einen begrenzten Zeitraum oder stellen bestimmte Transaktionstypen nicht vollständig bereit.
Was du tun kannst:
- Prüfe, ob die fehlenden Transaktionen in deinem Online-Banking oder Brokerkonto tatsächlich vorhanden sind.
- Aktualisiere die Verbindung erneut.
- Falls die Transaktionen weiterhin fehlen, kannst du sie manuell ergänzen.
- Bei Depotbuchungen kannst du alternativ prüfen, ob ein Dokumentenimport oder CSV-Import die Daten vollständiger abbildet.
Beispiel: Du importierst dein Girokonto neu und stellst fest, dass nur Umsätze der letzten Wochen oder Monate vorhanden sind. Ältere Buchungen fehlen, obwohl sie im Online-Banking noch sichtbar sind. In diesem Fall liegt das oft daran, dass die Bank über die Schnittstelle nur einen begrenzten Zeitraum bereitstellt. Der Copilot kann dann nur die Daten übernehmen, die tatsächlich geliefert werden.
Es wurden Ausgleichsbuchungen erstellt
Ausgleichsbuchungen entstehen, wenn uns zwar ein Bestand oder Kontostand geliefert wird, aber nicht alle dazugehörigen Transaktionen vorhanden sind. Der Copilot erstellt dann eine Ausgleichsbuchung, damit der angezeigte Bestand rechnerisch aufgeht.
Was du tun kannst:
- Prüfe, ob hinter der Ausgleichsbuchung fehlende Käufe, Verkäufe, Einzahlungen oder Überträge stehen.
- Ergänze fehlende Buchungen manuell, wenn du die Historie korrekt abbilden möchtest.
- Wenn der Import grundsätzlich fehlerhaft wirkt, kann ein Löschen und erneuter Import helfen.
- Wenn du nur den aktuellen Stand abbilden möchtest, kannst du die Ausgleichsbuchung auch bestehen lassen.
Wichtig: Geschätzte Transaktionen beziehungsweise Ausgleichsbuchungen sind Einbuchungen.
Beispiel: Dein Depot zeigt die richtige Anzahl an ETF-Anteilen, aber es fehlen frühere Kaufbuchungen. Damit der Bestand trotzdem passt, wird eine Ausgleichsbuchung erzeugt. Für eine korrekte Renditehistorie solltest du die ursprünglichen Käufe ergänzen.
Depotbestand stimmt, aber historische Käufe fehlen
Manchmal wird der aktuelle Depotbestand korrekt geliefert, aber die dazugehörige Kaufhistorie fehlt ganz oder teilweise. Dadurch stimmen zwar die Stückzahlen, aber Einstandswerte, Kursgewinn oder Rendite können unvollständig oder verzerrt sein.
Was du tun kannst:
- Vergleiche den aktuellen Bestand im Copilot mit deinem Broker.
- Prüfe, ob die ursprünglichen Käufe im Copilot vorhanden sind.
- Ergänze fehlende Käufe manuell oder per Dokumenten- beziehungsweise CSV-Import.
- Prüfe anschließend, ob Ausgleichsbuchungen dadurch entfallen oder plausibler werden.
Beispiel: Du hast 100 ETF-Anteile im Depot. Der Copilot zeigt diese 100 Anteile korrekt an, aber die ursprünglichen Kaufbuchungen fehlen. Dann kann der Bestand über eine Einbuchung ausgeglichen werden. Für eine korrekte Historie solltest du die ursprünglichen Käufe ergänzen.
Daten sind doppelt vorhanden
Doppelte Buchungen können entstehen, wenn ein Konto oder Depot mehrfach importiert wurde, wenn ein Anbieter Daten nachträglich anders liefert oder wenn manuelle Buchungen zusätzlich zum automatischen Import bestehen.
Was du tun kannst:
- Prüfe, ob das Konto oder Depot mehrfach vorhanden ist.
- Prüfe, ob die doppelte Buchung automatisch importiert oder manuell erstellt wurde.
- Lösche nur Buchungen, bei denen du sicher bist, dass sie doppelt sind.
- Falls ein gesamtes Konto oder Depot doppelt importiert wurde, kann es sinnvoll sein, eine der Verbindungen zu entfernen.
- Achte darauf, dadurch keine benötigte Historie zu löschen.
Beispiel: Ein Depot wurde automatisch importiert, zusätzlich wurden frühere Käufe manuell eingetragen. Später liefert der Broker diese Käufe doch noch über den automatischen Import nach. Dadurch erscheinen einzelne Käufe doppelt und die Performance ist zu hoch. In diesem Fall solltest du prüfen, welche Buchung automatisch importiert und welche manuell angelegt wurde.
Wiederkehrende Ausgleichsbuchung nach jedem Sync
Wenn du eine automatisch erstellte Ausgleichsbuchung löschst und sie nach der nächsten Aktualisierung erneut erscheint, spricht das dafür, dass die gelieferten Bestandsdaten und die vorhandenen Transaktionen weiterhin nicht zusammenpassen.
Was du tun kannst:
- Lösche nicht nur die Ausgleichsbuchung, sondern prüfe die Ursache dahinter.
- Prüfe, ob Käufe, Verkäufe, Einbuchungen oder Ausbuchungen fehlen.
- Prüfe, ob einzelne Buchungen doppelt vorhanden sind.
- Prüfe, ob der aktuelle Bestand mit dem Broker übereinstimmt.
- Wenn du die Ursache nicht findest, melde uns den Fall mit Screenshots und konkreten Beispielen.
Beispiel: Der Copilot erstellt eine Ausbuchung, weil der rechnerische Bestand höher ist als der gelieferte Bestand. Wenn du diese Ausbuchung löschst, der Unterschied aber weiterhin besteht, wird beim nächsten Sync erneut eine Korrektur erstellt.
Käufe oder Verkäufe werden falsch dargestellt
Wenn Käufe, Verkäufe, Einbuchungen oder Ausbuchungen falsch interpretiert werden, kann sich das auf Einstandswerte, Rendite und Bestandsverlauf auswirken.
Was du tun kannst:
- Prüfe die betroffene Buchung im Detail.
- Achte besonders auf Stückzahl, Kurs, Gebühren, Steuer, Datum und Buchungstyp.
- Korrigiere die Buchung manuell, wenn die Werte eindeutig falsch sind.
- Falls mehrere Buchungen betroffen sind, melde uns bitte ein Beispiel mit Screenshot.
Beispiel: Eine Einbuchung wird als Kauf dargestellt. Dadurch kann der Copilot einen falschen investierten Betrag berechnen. In diesem Fall solltest du prüfen, ob die Buchung als Kauf oder Einbuchung korrekt erfasst werden muss.
Kauf statt Einbuchung bei manuellen Buchungen
Wenn du ein Investment manuell als Kauf erfasst, wird der Kaufbetrag gegen ein Cash- beziehungsweise Verrechnungskonto gebucht. Das Geld für den Kauf muss im System also von irgendwoher kommen.
Was du tun kannst:
- Nutze „Kauf", wenn du den tatsächlichen Kauf inklusive Zahlungsabfluss abbilden möchtest.
- Nutze „Einbuchung", wenn du nur den Bestand erfassen möchtest, ohne einen Kaufvorgang und ohne Belastung eines Verrechnungskontos abzubilden.
- Prüfe bei negativen Cashbeständen, ob du eventuell statt eines Kaufs eine Einbuchung verwenden solltest.
Beispiel: Du trägst Bitcoin oder Ethereum manuell als Kauf ein. Dadurch wird auf dem zugehörigen Cashkonto ein Zahlungsabfluss erzeugt. Wenn dort kein Guthaben vorhanden ist, entsteht ein negativer Cashbestand. Wenn du nur den Bestand erfassen möchtest, ist eine Einbuchung oft passender.
Ein Depotübertrag wird als Kauf erfasst
Bei einem Depotübertrag wurden Wertpapiere oft nicht neu gekauft, sondern nur von einem anderen Depot übertragen. Wenn diese Positionen als Kauf erfasst werden, kann das die Darstellung von investiertem Kapital, Kursgewinn und Rendite beeinflussen.
Was du tun kannst:
- Prüfe, ob es sich wirklich um einen Kauf oder um einen Depotübertrag handelt.
- Erfasse übertragene Positionen je nach Fall eher als Einbuchung.
- Ergänze ursprüngliche Kaufdaten, wenn du die vollständige Historie abbilden möchtest.
Beispiel: Du hast Aktien von Broker A zu Broker B übertragen. Broker B liefert nur den aktuellen Bestand, aber nicht die ursprünglichen Kaufdaten. Der Copilot kann dann den Bestand anzeigen, kennt aber nicht automatisch deine gesamte Kaufhistorie.
Ein Wertpapier wurde falsch erkannt
Manchmal kann ein Wertpapier falsch zugeordnet werden, zum Beispiel wenn Name, ISIN, WKN oder Kursdaten nicht eindeutig sind. Das kann dazu führen, dass ein falscher Kurs, eine falsche Wertpapierart oder eine falsche Performance angezeigt wird.
Was du tun kannst:
- Öffne das betroffene Investment.
- Prüfe Name, ISIN, WKN und Wertpapierart.
- Wenn möglich, bearbeite das Investment und wähle die passende Zuordnung.
- Prüfe anschließend, ob Kurse, Bestand und Performance plausibel sind.
- Wenn keine passende Zuordnung verfügbar ist, melde uns das bitte mit ISIN/WKN und einem Screenshot.
Beispiel: Ein Fonds wird als Aktie erkannt oder eine Kryptowährung wird einem ähnlich benannten, aber falschen Asset zugeordnet. Dadurch können Kurse und Wertentwicklung falsch sein.
Falscher Kursfeed oder Peak im Chart
Wenn ein Investment an einem bestimmten Tag einen extrem hohen oder niedrigen Wert zeigt, obwohl sich dein tatsächlicher Bestand nicht entsprechend verändert hat, kann ein fehlerhafter oder unpassender Kursfeed die Ursache sein.
Was du tun kannst:
- Öffne das betroffene Investment.
- Prüfe, ob der Kursverlauf plausibel ist.
- Prüfe, ob es einen Split, Reverse Split oder eine andere Kapitalmaßnahme gab.
- Falls möglich, wähle eine passendere Kursquelle.
- Melde uns den Fall mit ISIN/WKN, Datum des Ausschlags und Screenshot.
Beispiel: Eine Aktie zeigt plötzlich einen sehr starken Ausschlag im Chart, obwohl du keine entsprechende Transaktion hattest. Dann kann ein fehlerhafter Kurswert oder eine falsch verarbeitete Kapitalmaßnahme die Ursache sein.
Split oder Reverse Split wurde nicht korrekt abgebildet
Bei Aktiensplits oder Reverse Splits ändern sich Stückzahl und Kurs rechnerisch. Wenn die Kapitalmaßnahme nicht korrekt verarbeitet wurde, können Bestand, Kurswert oder Chart auffällig aussehen.
Was du tun kannst:
- Prüfe, ob eine Split-Buchung vorhanden ist.
- Prüfe, ob Stückzahl und Verhältnis zur Kapitalmaßnahme passen.
- Falls nötig, lösche die Split-Buchung und lege sie korrekt neu an.
- Wenn der Fehler aus dem automatischen Import stammt, melde uns den Fall mit ISIN/WKN, Datum und Screenshot.
Beispiel: Nach einem Reverse Split werden aus Tausend Aktien nur noch Einhundert Aktien. Wenn der Kurs angepasst wird, die Stückzahl aber nicht, kann der angezeigte Wert stark abweichen.
Dividenden, Zinsen oder Steuern fehlen
Dividenden, Zinsen und Steuerbuchungen werden nicht bei allen Banken und Brokern gleich vollständig geliefert. Je nach Anbieter kann es vorkommen, dass einzelne Erträge fehlen oder anders dargestellt werden.
Was du tun kannst:
- Prüfe, ob die Buchung im Online-Banking oder Broker vorhanden ist.
- Prüfe, ob die Zahlung erst kürzlich erfolgt ist und beim nächsten Import nachgeliefert wird.
- Ergänze fehlende Dividenden, Zinsen oder Steuern manuell, wenn du sie vollständig in deiner Auswertung berücksichtigen möchtest.
Beispiel: Eine Dividende wurde im Broker bereits gebucht, erscheint aber nicht im Copilot. Wenn sie auch nach einer Aktualisierung fehlt, kannst du sie manuell ergänzen.
Dividenden oder Buchungen sind doppelt vorhanden
Doppelte Dividenden oder andere doppelte Buchungen entstehen häufig, wenn eine Zahlung zunächst manuell ergänzt und später zusätzlich automatisch importiert wurde.
Was du tun kannst:
- Prüfe, ob eine der Buchungen manuell erstellt wurde.
- Prüfe, ob die andere Buchung automatisch importiert wurde.
- Entferne nur die Buchung, bei der du sicher bist, dass sie doppelt ist.
- Achte darauf, nicht versehentlich die einzige korrekte Buchung zu löschen.
Beispiel: Du hast eine Dividende manuell nachgetragen, weil sie noch nicht importiert wurde. Einige Tage später liefert der Broker die Dividende doch noch. Dann erscheint sie doppelt.
Steuern oder Gebühren fehlen bei einer Wertpapierbuchung
Wenn Steuern oder Gebühren fehlen, können Gewinne, Verluste oder die Renditedarstellung abweichen.
Was du tun kannst:
- Vergleiche die Buchung im Copilot mit der Abrechnung deines Brokers.
- Prüfe, ob Gebühren oder Steuern separat gebucht wurden.
- Ergänze fehlende Werte manuell, wenn sie eindeutig fehlen.
- Melde uns wiederkehrende Abweichungen mit einem konkreten Beispiel.
Beispiel: Ein Verkauf ist im Copilot vorhanden, aber die Steuerbuchung fehlt. Dadurch wirkt der Nettoertrag höher als in der Brokerabrechnung.
Buchungsdatum und Wertstellungsdatum unterscheiden sich
Banken und Broker können unterschiedliche Datumswerte liefern, zum Beispiel Buchungsdatum, Ausführungsdatum oder Wertstellungsdatum. Dadurch kann eine Transaktion im Copilot ein oder zwei Tage anders erscheinen als beim Anbieter.
Was du tun kannst:
- Prüfe, ob Betrag, Stückzahl und Buchungstyp stimmen.
- Vergleiche, welches Datum beim Anbieter angezeigt wird.
- Wenn nur das Datum leicht abweicht, muss nicht zwingend ein Fehler vorliegen.
- Wenn dadurch Auswertungen deutlich verfälscht werden, melde uns ein konkretes Beispiel.
Beispiel: Ein Kauf wurde am dritten März ausgeführt, erscheint im Copilot aber am fünften März. Das kann daran liegen, dass nicht das Ausführungsdatum, sondern das Wertstellungsdatum geliefert wurde.
Der Kontostand stimmt, aber die Transaktionen nicht
In manchen Fällen liefert die Bank einen aktuellen Kontostand, aber keine vollständige Transaktionshistorie. Dann kann der Saldo korrekt sein, obwohl einzelne Buchungen fehlen oder durch Ausgleichsbuchungen ersetzt wurden.
Was du tun kannst:
- Prüfe, ob nur der Saldo stimmt oder auch die Transaktionen vollständig sind.
- Falls dir die vollständige Historie wichtig ist, ergänze fehlende Transaktionen manuell.
- Wenn es sich um ein frisch importiertes Konto handelt, prüfe nach einer weiteren Aktualisierung erneut.
- Bei sehr vielen fehlenden Transaktionen kann ein Neuimport sinnvoll sein.
Beispiel: Dein Girokonto zeigt den richtigen Saldo, aber ältere Umsätze fehlen. Dann hat die Bank möglicherweise nur einen begrenzten Zeitraum geliefert. Der Copilot kann nur die Daten anzeigen, die über die Schnittstelle bereitgestellt werden.
Ein Kontotransfer wurde falsch erkannt
Wenn Geld zwischen zwei eigenen Konten bewegt wird, sollte diese Bewegung als Kontotransfer erkannt werden. Wird sie nicht korrekt erkannt, kann sie in Budgetauswertungen fälschlich als Einnahme oder Ausgabe erscheinen.
Was du tun kannst:
- Öffne die betroffene Transaktion.
- Prüfe, ob sie als Kontotransfer markiert ist.
- Korrigiere die Kategorie beziehungsweise Markierung, wenn nötig.
- Prüfe anschließend, ob Budget und Sankey-Diagramm plausibler sind.
Beispiel: Du überweist Geld von deinem Girokonto auf ein Verrechnungskonto. Wenn diese Bewegung nicht als Kontotransfer erkannt wird, kann sie als Ausgabe auftauchen, obwohl es nur eine Verschiebung innerhalb deiner eigenen Konten ist.
Sparplan wirkt wie eine doppelte Belastung
Bei Sparplänen können mehrere Buchungen entstehen: zum Beispiel eine Abbuchung vom Girokonto, eine Einzahlung auf das Verrechnungskonto und der eigentliche Wertpapierkauf im Depot. Das kann auf den ersten Blick wie eine doppelte Belastung wirken.
Was du tun kannst:
- Prüfe, ob es sich um unterschiedliche Vorgänge handelt.
- Unterscheide zwischen Geldbewegung und Wertpapierkauf.
- Prüfe, ob Kontotransfers korrekt erkannt wurden.
- Entferne nur Buchungen, die tatsächlich doppelt sind.
Beispiel: Ein ETF-Sparplan erscheint einmal als Abbuchung vom Girokonto und zusätzlich als Kauf im Depot. Das ist nicht automatisch doppelt, sondern kann die Geldbewegung und den Wertpapierkauf getrennt abbilden.
Das Dashboard weicht von den Detailansichten ab
Wenn ein Wert im Dashboard anders aussieht als in den Detailansichten, kann das mehrere Ursachen haben: unterschiedliche Berechnungslogiken, versteckte Konten, nicht vollständig aktualisierte Daten oder Unterschiede zwischen Vermögenswert, Kursgewinn und Rendite.
Was du tun kannst:
- Prüfe zuerst die Detailansicht des betroffenen Kontos, Depots oder Investments.
- Prüfe, ob Konten oder Depots aus- beziehungsweise eingeblendet sind.
- Aktualisiere die Verbindung.
- Vergleiche, ob es um absolute Werte, Kursgewinn, den IZF oder zeitgewichtete Rendite geht.
- Wenn die Detaildaten korrekt sind, aber das Dashboard abweicht, melde uns bitte den konkreten Unterschied.
Beispiel: Die Position selbst zeigt korrekte Kurse und Bestände, aber die Dashboard-Kachel zeigt einen veralteten oder abweichenden Wert. In diesem Fall ist wahrscheinlich nicht der Import selbst betroffen, sondern die Darstellung oder Berechnung im Dashboard.
Import nach Depotübertrag zeigt nur den neuen Brokerbestand
Nach einem Depotübertrag liefert der neue Broker häufig nur den aktuellen Bestand. Die ursprüngliche Kaufhistorie aus dem alten Depot wird nicht immer mit übertragen.
Was du tun kannst:
- Prüfe, ob die ursprünglichen Käufe aus dem alten Depot vorhanden sind.
- Ergänze fehlende historische Käufe manuell oder per Dateiimport.
- Prüfe, ob der aktuelle Bestand korrekt ist.
- Unterscheide zwischen korrektem aktuellem Bestand und unvollständiger Historie.
Beispiel: Du hast dein Depot von Broker A zu Broker B übertragen. Nach dem Import bei Broker B sieht der Copilot zwar die aktuellen Positionen, aber nicht die ursprünglichen Kaufdaten aus Broker A. Dadurch kann die Renditehistorie unvollständig sein.
Einzelne Produkte werden nicht importiert
Nicht alle Konten, Depots oder Unterprodukte werden von jeder Bank oder jedem Broker über die Schnittstelle bereitgestellt. Das betrifft zum Beispiel spezielle Unterdepots, Vorsorgeprodukte, Tagesgeldprodukte, Kreditkarten oder Sonderkonten.
Was du tun kannst:
- Prüfe, ob das Produkt im Importprozess angezeigt wird.
- Aktualisiere die Verbindung erneut.
- Wenn das Produkt nicht angezeigt wird, wird es über die Schnittstelle möglicherweise nicht bereitgestellt.
- Falls möglich, erfasse das Produkt manuell.
Beispiel: Dein normales Girokonto wird importiert, ein spezielles Unterkonto oder ein separates Depot erscheint aber nicht. Dann stellt der Anbieter dieses Produkt möglicherweise nicht über die Schnittstelle bereit.
Mehrfacher Import derselben Bankverbindung
Wenn eine Bankverbindung oder ein Depot mehrfach importiert wurde, können Konten, Depots, Positionen oder Buchungen doppelt entstehen.
Was du tun kannst:
- Prüfe unter „Portfolios & Konten", ob das Konto oder Depot mehrfach vorhanden ist.
- Prüfe, welche Verbindung die korrekten Daten enthält.
- Lösche nicht vorschnell, wenn dadurch benötigte Historie verloren gehen kann.
- Entferne nur die eindeutig doppelte Verbindung oder die eindeutig doppelte Buchung.
Beispiel: Du löschst ein Depot nicht vollständig, importierst es aber erneut. Danach existieren alte und neue Daten parallel. Dadurch können Werte doppelt im Dashboard auftauchen.
Einzelne Wertpapiere oder Assets fehlen
Es kann vorkommen, dass ein Depot grundsätzlich importiert wird, einzelne Wertpapiere oder andere Assets aber nicht im Copilot erscheinen. Das kann daran liegen, dass diese Positionen über die verwendete Schnittstelle nicht oder nicht vollständig übermittelt werden.
Was du tun kannst:
- Aktualisiere die Verbindung erneut.
- Prüfe, ob die fehlenden Positionen im Broker weiterhin vorhanden sind.
- Wenn die Positionen auch nach der Aktualisierung nicht übertragen werden, kannst du sie manuell ergänzen.
Beispiel: Ein Depot wird grundsätzlich importiert, aber eine einzelne Aktie oder ein ETF erscheint nicht im Copilot. Wenn die Position beim Broker vorhanden ist, aber auch nach einer erneuten Aktualisierung nicht übertragen wird, kannst du sie manuell ergänzen.
Wann solltest du den Support kontaktieren?
Bitte kontaktiere uns, wenn du die Abweichung nicht selbst korrigieren kannst oder wenn du vermutest, dass die Daten über die Schnittstelle falsch geliefert werden. Hilfreich sind dabei:
- betroffene Bank oder betroffener Broker
- betroffenes Konto, Depot oder Investment
- ISIN/WKN bei Wertpapieren
- konkretes Beispiel mit Datum und Betrag
- Screenshot aus dem Copilot
- Screenshot aus dem Online-Banking oder Broker, wenn möglich
- kurze Beschreibung, was du erwartest und was stattdessen angezeigt wird
So können wir schneller prüfen, ob es sich um eine fehlerhafte Datenlieferung, ein Darstellungsproblem oder eine manuell korrigierbare Abweichung handelt.