Kostenloses Geschäftskonto

Beste kostenfreie Firmenkonten 2024

Markus Schmidt-Ott

Aktualisiert am: 8. Januar 2024

Anzahl Buchungen p.M.

Testsieger

1. Revolut Business Basic

Revolut Business

Gut (3,9)

04/2024

2. Revolut Freelancer Basic

Revolut Business

Gut (3,9)

04/2024

3. N26 Business Standard

N26

Gut (3,9)

04/2024

4. Fyrst Base

Fyrst

Gut (3,4)

04/2024

5. Vivid Business Free Start

Vivid

Gut (3,3)

04/2024

6. Finom Solo

Finom

Gut (3,2)

04/2024

7. Grenke Business

Grenke Bank

Gut (3,1)

04/2024

8. Kontist Free

Kontist

Ausreichend (1,9)

04/2024

Quellen: Konditionen-Verzeichnisse und Website-Auskünfte der Banken

Hinweis: Wir können leider keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen auf dieser Seite übernehmen. Auf den Webseiten der entsprechenden Anbieter findest du alle aktuellen Produkt- und Preisinformationen. Die aufgeführten Konditionen im Vergleich beziehen sich auf Neukunden. Wie wir die Punkte für einzelne Konditionen vergeben haben, findest du in unserer Übersicht.

* Hierbei handelt es sich um einen Werbe- oder einen Affiliate-Link. Wenn du auf diesen Link klickst, etwas kaufst oder abschließt, erhalten wir (je nach Anbieter) eine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und du unterstützt unser Projekt. Wir danken dir für deinen Support!

Die besten kostenlosen Geschäftskonten

Revolut Business Free
  • Kostenlose Kontoführung
  • 5 kostenlose Buchungen pro Monat (sonst 0,20€ pro Buchung)
  • Keine Bargeldeinzahlungen möglich
  • 2% Gebühr pro Bargeldabhebung
  • Für jeden Mitarbeiter eine physische und 200 virtuelle Bankkarten möglich
Revolut Business Free
  • Kostenlose Kontoführung
  • 5 kostenlose Buchungen pro Monat (sonst 0,20€ pro Buchung)
  • Keine Bargeldeinzahlungen möglich
  • 2% Gebühr pro Bargeldabhebung
  • Für jeden Mitarbeiter eine physische und 200 virtuelle Bankkarten möglich
Revolut Freelancer Free
  • Kostenlose Kontoführung
  • 5 kostenlose Buchungen pro Monat (sonst 0,20€ pro Buchung)
  • Keine Bargeldeinzahlungen möglich
  • 2% Gebühr pro Bargeldabhebung
  • Eine kostenlose Bankkarte
Revolut Freelancer Free
  • Kostenlose Kontoführung
  • 5 kostenlose Buchungen pro Monat (sonst 0,20€ pro Buchung)
  • Keine Bargeldeinzahlungen möglich
  • 2% Gebühr pro Bargeldabhebung
  • Eine kostenlose Bankkarte
N26 Business Standard
  • Kostenlose Kontoführung
  • Unbegrenzt viele kostenlose Buchungen
  • 1,5% Gebühr für Bargeldeinzahlungen
  • 3 kostenlose Bargeldabhebungen pro Monat (sonst 2€ je Abhebung)
Zum Anbieter
N26 Business Standard
  • Kostenlose Kontoführung
  • Unbegrenzt viele kostenlose Buchungen
  • 1,5% Gebühr für Bargeldeinzahlungen
  • 3 kostenlose Bargeldabhebungen pro Monat (sonst 2€ je Abhebung)

Kosten im Überblick

Ein für alle Rechtsformen verfügbares Firmenkonto ohne Kosten gibt es bis jetzt nicht. Wenn die monatliche Kontoführungsgebühr entfällt, fallen möglicherweise Kosten für andere Dienstleistungen an, wie für Buchungen. Oder das Konto wird nicht für alle Rechtsformen angeboten, sodass es unter Umständen für deine Rechtsform nicht infrage kommt. 

Grundsätzlich setzen sich die finanziellen Ausgaben für ein Geschäftskonto aus Fixkosten und variablen Kosten zusammen. Die Variablen Kosten können den größten Posten bilden und sind vorwiegend vom individuellen Nutzungsverhalten des Kontoinhabers abhängig.

🧐

Anmerkung
Aufgrund hoher variabler Kosten können auch Kontomodelle mit niedrigen oder gar keinen Kontoführungsgebühren teurer sein als Firmenkonten, die mit einer hohen Fixgebühr zu Beginn abschreckend wirken.

Die Gesamtkosten eines Geschäftskontos setzen sich in der Regel aus diese Kosten zusammen:

  • Kontoführungsgebühr
  • Gebühren für Kreditkarte und/oder Girocard (ehemals EC-Karte)
  • Kosten für Buchungen
  • Gebühren für Ein- und Auszahlungen

Je nach Konto fallen all diese Kosten an. Bei den hier verglichenen Konten fallen hingegen keine Kontoführungsgebühren an. Du solltest deswegen ein besonderes Augenmerk auf die variablen Kosten werfen.

Gebühren für Kreditkarte oder Girocard

Bei den meisten der hier verglichenen Anbieter fallen keine Kosten für eine Debitkarte an. Mit dieser wird das Konto bei einer Zahlung sofort belastet und es besteht nicht – wie bei einer echten Kreditkarte – ein Kreditrahmen.

Eine Kreditkarte hingegen ist seltener möglich und wird in der Regel nur gegen eine monatliche Gebühr ausgestellt.

Die in Deutschland immer weniger verbreitete Girocard (früher EC-Karte) wird auch bei Geschäftskonten immer seltener.

Kosten für Buchungen

Bei Geschäftskonten fallen oft Kosten für Buchungen an. Bei vielen ein- und ausgehenden Buchungen können diese die variablen Kosten in die Höhe treiben. Du solltest daher auf zwei Dinge achten:

  1. Die Kosten pro Buchung
  2. Die kostenlos verfügbaren Buchungen

Viele Geschäftskonten bieten eine bestimmte Anzahl kostenloser Buchungen an. Erst wenn diese Grenze überschritten ist, fallen für jede Buchung Kosten an. Ein Geschäftskonto kann durch ein entsprechendes Kontingent an kostenlosen Buchungen günstiger sein, wenn dadurch die Gesamtkosten sinken.

Gebühren für Ein- und Auszahlungen

Wie bei Privatkonten können auch für Ein- und Auszahlungen von Bargeld Kosten anfallen. Ob diese Kosten relevant sind, hängt stark vom Gewerbe ab. Während Unternehmen, die Zahlungen in Bargeld abwickeln, auf günstige Ein- und Auszahlungen angewiesen sein können, fallen wiederum bei anderen Geschäftstätigkeiten so gut wie keine Ein- und Auszahlungen an.

Bei den meisten Banken kosten Einzahlungen zwischen 1 und 5€ oder 1-2% der eingezahlten Summe. Auszahlungen hingegen sind häufig kostenlos, können aber auch bis zu 3€ oder 3% der Auszahlungssumme kosten. 

Weitere Kriterien für ein Geschäftskonto

Oft wird bei der Eröffnung eines Kontos nur auf die monatlichen Fixkosten geachtet, und andere wichtige Eigenschaften werden vernachlässigt. Daher solltest du bei einem Geschäftskonto auch auf diese Punkte achten:

  • Rechtsform
  • Bargeld
  • Kosten
  • Anzahl der Bankkarten

Rechtsform

Dass die Rechtsform deines Unternehmens ein echtes Ausschlusskriterium sein kann, liegt an einer Tatsache: Nicht alle Anbieter ermöglichen sämtlichen Rechtsformen den Abschluss eines Firmenkontos.

Angebote für Kleingewerbetreibende und Freiberufler sind aufgrund der recht unkomplizierten Rechtsform des Einzelunternehmens weitverbreitet, während Firmenkonten für UGs, GmbHs oder GbRs vorwiegend bei Fintechs und vergleichsweise selten bei Onlinebanken zu finden sind.

Bargeld

Bist du Kleinunternehmer, der seine Einnahmen online aufs Geschäftskonto überwiesen bekommt, dann dürften dir Ein- und Auszahlungen auf das Firmenkonto weniger wichtig sein.

In bestimmten Branchen – beispielsweise in der Gastronomie oder im Einzelhandel – ist dieser Faktor bedeutender. Dann solltest du dir ein Firmenkonto aussuchen, das nur geringe Gebühren für Einzahlungen verlangt. Und vor allem: Die Einzahlung von Bargeld sollte überhaupt möglich sein. Einige Anbieter von Geschäftskonten bieten diese Option nämlich gar nicht erst an. 

Kosten

Die bereits angesprochenen variablen Kosten können ein wichtiges Ausschlusskriterium sein. Insbesondere bei einem zunächst günstig erscheinenden Konto können diese je nach Nutzung kräftig zu Buche schlagen. Auch solltest du bei den variablen Kosten einkalkulieren, dass dein Gewerbe im Idealfall wächst und das Konto immer intensiver genutzt wird. Ein Wechsel der Bank ist zwar grundsätzlich kein Problem, aber mit unnötigem Aufwand verbunden.

Anzahl der Bankkarten

Neben den Kosten der Bankkarten kann auch die Anzahl der möglichen Bankkarten von großer Bedeutung sein, wenn diese von verschiedenen Mitarbeitern genutzt werden sollen. Die meisten kostenlosen Geschäftskonten beinhalten nur eine oder zwei kostenlose Bankkarten. Gegen Aufpreis können bei einigen Anbietern weitere Karten bestellt werden.

Eröffnung des Kontos

Die Bank benötigt auf jeden Fall deinen Namen und Geburtsort, dein Geburtsdatum und deine Anschrift. Hinsichtlich deines Unternehmens sind dessen Name, Rechtsform und Branche vonnöten. Hinzu kommen einige Unterlagen, deren Umfang von deiner Rechtsform abhängt.

Bist du etwa Freiberufler, genügt bereits der Personalausweis beziehungsweise Reisepass. Ist die Rechtsform hingegen eine GmbH oder eine andere Kapitalgesellschaft, musst du mit der Gewerbeamt-Anmeldung, dem Handelsregisterauszug und dem Gesellschaftsvertrag inklusive Gesellschafterliste den größten Umfang an Dokumenten vorlegen.

Je nach Rechtsform fällt das eine oder andere Dokument weg; so beispielsweise beim eingetragenen Kaufmann (e. K.), der keinen Gesellschaftsvertrag benötigt.