#277 Nie wieder über Geld streiten – Interview mit Lia und Tilo von FinanzLiebe

7. April 2022

Geld ist ein Thema, das uns alle betrifft und viel Konfliktpotenzial trägt – vor allem, wenn man als Paar zusammenlebt. Wie viel Geld möchten wir fürs Wohnen ausgeben, wann ist ein Trinkgeld zu großzügig und wie handhaben wir es mit dem Sparen?

Heute spreche ich mit Lia und Tilo, die den Blog FinanzLiebe betreiben. Sie verraten mir, wie sie Kompromisse finden, welches Kontomodell das beste ist und warum sie kein Gemeinschaftsdepot haben.

Unsere Interviewpartner

Lia Dima arbeitet als IT-Projektmanagerin bei Mercedes-Benz. Tilo Hensel ist Innovationsmanager bei der LBBW. Auf ihrem Blog FinanzLiebe klären sie über Finanzen, Investieren, Partnerschaft und Nachhaltigkeit auf.

Shownotes

Zum Blog von FinanzLiebe
Finanzfluss Podcast: Geld in der Beziehung
Geld in der Partnerschaft am besten regeln: Madame Moneypenny Interview (Finanzfluss Video)

Kommentare (1)

A

Anonym

sagt am 08. April 2022

Als gleichberechtigte Paar kann man auch ein gemeinsames Konto und zwei individuelle Konten anlegen, auf die man sich eine Art Taschengeld überweist. Der Rest geht auf und vom gemeinsamen Konto ab. Damit sind alle finanzielle Unterschiede aufgehoben und auch das Ehegattensplitting ist nachrangig. Gerade bei gemeinsamen Kindern wird diese Vorgehensweise attraktiver, da es hierbei um ein gemeinsames Commitment für die Zukunft geht und ein gleiches Einkommen beider Partnerinnen quasi unrealistisch sind. An der Stelle ist man auch nur noch bedingt voneinander unabhängig. Eine finanzielle Unabhängigkeit kann ja durch zusätzliche Vorsorge- oder Sparbausteine erreicht werden, die der weniger verdienenden Person zugute kommen. Alle anderen Modelle sind zumindest in finanzieller Hinsicht m. E. von zu viel Ungleichheit geprägt. All das macht natürlich nur Sinn, wenn sich beide für die guten UND schlechten Zeiten entscheiden.


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