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#306 ETF und Steuern: Welche Steuern fallen bei ETF an?

18. Juli 2022

In der heutigen Folge geht es um ein Thema, zu dem wir sehr viele Kommentare erhalten haben und welches oft ein Angstfaktor ist, wenn es darum geht, in ETFs zu investieren: Steuern.

Steuern halten viele Menschen ab, mit dem Investieren in ETFs zu beginnen. Dabei gibt es eigentlich keinen Grund, Angst zu haben, denn das meiste ist vollkommen automatisiert. Wir haben alles aufbereitet, was du zum Thema Steuern und ETFs wissen musst.

Shownotes

Kommentare (2)

P

Peter

sagt am 18. Juli 2022

Liebes Finanzfluss-Team, die Aussagen zur Nichtveranlagungsbescheinigung sind schlicht falsch. Eine solche bekommt nur, wer einen Grenzsteuersatz von 0 hat, also unterhalb des Grundfreibetrags liegt. Bei einem positiven Grenzsteuersatz kleiner als 26,375 sind natürlich Steuern zu entrichten. Allerdings werden in diesem Fall bei Ausfüllen der Anlage KAP die Kapitalerträge mit dem (geringeren) persönlichen Einkommensteuersatz versteuert. Mir völlig unverständlich, wie auch in dieser aufgewärmten Version eines 2,5 Jahre alten Videos der Fehler nicht korrigiert werden konnte. Dafür hätte es wahrlich keines Steuerberaterexamens bedurft. Bedauerlich, dass große Reichweite nicht immer mit einer annehmbaren inhaltlichen Qualität einhergeht, wohl auch eine Folge des Internets. Beste Grüße Peter

B

Ben

sagt am 18. Juli 2022

Liebes Team, euer Berechnungsbeispiel ist so leider nicht durchgehend korrekt, da die Teilfreistellung (meist 30%) nicht berücksichtigt wurde und sie ein Investment in Fonds (über 51% Kapitalbeteiligungsquote) besonders attraktiv macht. Dieser Aspekt sollte auch nicht aus Vereinfachungsgründen weggelassen werden, da ansonsten alle Berechnung (insbesondere für die auch von euch empfohlenen Welt-ETFs) nicht korrekt sind und ein falsches Bild vermittelt wird. Beste Grüße Ben


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