Depotübertrag: Was ist zu beachten?

Markus Schmidt-Ott
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Viele Neobroker locken mit kostenlosen Depots und sehr geringen Ordergebühren. Um das Depot zu wechseln, können diese in ein anderes Depot übertragen werden. Was dabei zu beachten ist und wieso ein Depotübertrag meistens so lange dauert, erklären wir dir in diesem Ratgeber.

Was du wissen solltest
  • Bei einem Depotübertrag werden das komplette Depot oder einzelne Wertpapiere von deinem aktuellen Depot in ein anderes Depot bei einer anderen Bank übertragen.
  • Deutsche Banken dürfen für einen Depotübertrag keine Gebühren erheben. Fallen dabei aber Kosten von Drittanbietern an, zum Beispiel für den Wechsel der Lagerstelle von ausländischen Wertpapieren, können diese an Kunden weitergegeben werden.
  • Meistens müssen Depotüberträge noch aufwendig von Hand durchgeführt werden. Daher ist es durchaus normal, dass es zwei bis acht Wochen dauert, bis die Wertpapiere vollständig übertragen sind.
  • Bei einem Depotübertrag können immer nur ganzzahlige Stücke eines Wertpapiers übertragen werden. Bruchstücke, zum Beispiel durch das Besparen eines Sparplans, müssen verkauft werden.
  • Wenn Wertpapiere zwischen zwei unterschiedlichen Personen übertragen werden, wird dies wie ein Verkauf behandelt und auf den Gewinn kann eine Steuer fällig werden. Handelt es sich nicht um einen Verkauf, sondern um eine Schenkung, muss dies der Bank mitgeteilt werden.
So gehst du vor
  • Falls noch nicht geschehen, eröffnest du zunächst ein Depot bei der neuen Depotbank, an die die Wertpapiere übertragen werden sollen.
  • Anschließend muss das Formular für den Wertpapierübertrag ausgefüllt und an die alte Bank geschickt werden. Meist erfolgt dies per Post oder per E-Mail.
  • Nachdem der Depotübertrag in Auftrag gegeben wurde, ist Geduld gefragt: Zwei bis acht Wochen musst du abwarten, bis die Wertpapiere übertragen worden sind.
  • Nachdem der Depotübertrag erfolgt ist, sollte überprüft werden, ob alle Wertpapiere übertragen und die Einstandsdaten (z.B. der Kaufkurs) korrekt sind. Es kann manchmal ein paar Tage länger dauern, bis die Einstandsdaten vollständig übertragen sind.
Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Depotübertrag?

Bei einem Depotübertrag werden Wertpapiere von einem Depot in ein anderes übertragen. In der Regel tut man das, wenn man die Bank, bei der man das Wertpapierdepot nutzt, wechseln möchte. Aber auch um vorher erworbene Wertpapiere bei einem anderen Broker, der geringere Ordergebühren verlangt, günstig zu verkaufen, werden Depotüberträge gerne genutzt. Bei einem Depotübertrag muss nicht zwingend das komplette Depot übertragen werden. Es ist auch möglich, nur einzelne Wertpapiere zu übertragen.

Während Geldbeträge entweder in Echtzeit oder innerhalb eines Bankarbeitstags von einer Bank zur anderen überwiesen werden können, funktioniert das mit Wertpapieren leider noch ziemlich holprig. Meist muss ein Formular per Post an die Bank geschickt werden, die dann manuell die Wertpapiere überträgt. Das dauert in der Regel zwischen zwei und acht Wochen.

Warum Wertpapiere übertragen?

In den letzten Jahren hat sich unter den Depotanbietern einiges bewegt. Die Preise für die Depotführung und für das Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren haben sich stark gewandelt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass viele ihren Depotanbieter wechseln möchten. Zum Beispiel um Kosten zu sparen oder einfach, weil die neue Bank bessere Dienstleistungen anbietet, wie zum Beispiel eine benutzerfreundliche App.

Warum die Wertpapiere nicht einfach verkaufen und bei einem anderen Depotanbieter wieder kaufen? Das würde deutlich schneller gehen, ergibt aber in den meisten Fällen nicht viel Sinn: Bei Verkäufen von Wertpapieren fallen zum einen Ordergebühren an und zum anderen können für realisierte Gewinne Steuern gleich beim Verkauf anfallen. Wenn ETFs zu einer Zeit gekauft wurden, in der die Besteuerung noch eine andere war, können eventuelle Steuerprivilegien durch den Verkauf entfallen.

Wie viel kostet ein Depotübertrag?

Ein Depotübertrag ist in Deutschland kostenlos und ohne steuerliche Nebeneffekte, wenn beide Depots derselben Person gehören. Die depotführende Bank verwahrt für ihre Kunden lediglich die Wertpapiere, die ihr Eigentum sind. Für die Herausgabe dieses Eigentums dürfen keine Gebühren verlangt werden. In seltenen Fällen können aber trotzdem Gebühren anfallen: Wenn für den Depotübertrag von ausländischen Wertpapieren zum Beispiel die Lagerstelle gewechselt werden muss, kann es passieren, dass diese Lagerstelle der Bank dafür Kosten in Rechnung stellt. Solche Fremdgebühren dürfen Banken an ihre Kunden weiterreichen.

Auch können bei ausländischen Banken, wie zum Beispiel bei der niederländischen Degiro Kosten für einen Depotübertrag anfallen.

Was sind Depotwechsel-Prämien?

Viele Banken locken ihre Kunden mit einer Depotwechsel-Prämie. Das bedeutet: Wenn du dein bisheriges Depot zu dieser Bank überträgst, erhältst du dafür eine Geldprämie. Meist entspricht diese Prämie zwischen 0,5 und 0,75% des Depotwertes. Nach oben ist die Höhe der Prämie begrenzt, aber je nach Depotwert ist hier durchaus ein mittlerer vierstelliger Betrag möglich. Manche Broker zahlen anstelle einer prozentualen Prämie auch einen pauschalen Geldbetrag oder ermöglichen eine bestimmte Anzahl kostenloser Orders.

Wenn du ohnehin einen Depotwechsel planst, kann es sich durchaus lohnen, in Erfahrung zu bringen, unter welchen Voraussetzungen eine Depotwechsel-Prämie ausbezahlt wird. Allerdings solltest du dich nicht von einer solchen Prämie anlocken lassen, sondern erst das richtige Depot finden und dich anschließend über eine Prämie informieren.

Wenn du dich noch nicht für ein Depot entschieden hast, kannst du in unserem Sparplan-Vergleich die besten Konditionen für deine ETF-Sparpläne finden.

Voraussetzungen, damit der Depotübertrag funktioniert

Es klingt banal: Bevor du einen Depotübertrag beauftragst, benötigst du ein Depot bei der Bank, an die die Wertpapiere übertragen werden sollen. Gerade wenn du zu einem neuen Depotanbieter wechseln möchtest, musst du also erst dort ein Depot eröffnen und abwarten, bis der Eröffnungsprozess komplett vollzogen ist. Je nach Depotanbieter kann das weniger als einen Tag bis ungefähr eine Woche dauern. Einige Banken bietet auch direkt bei Eröffnung des Depots einen Depotübertrag inklusive Depotwechsel-Prämie an.

Außerdem können nur Wertpapiere übertragen werden, die auch bei dem neuen Broker handelbar sind. Das kannst du prüfen, indem du so tust, als wolltest du das Wertpapier bei dem neuen Broker kaufen: Du gibst die Wertpapierkennnummer in die Suche ein und wirst schnell feststellen, ob es überhaupt gefunden wird und ob es die Möglichkeit gibt, das Wertpapier zu kaufen. Wenn du ein neues Depot eröffnest, solltest du das eventuell vorher prüfen, damit das Ganze nicht umsonst war.

Was zu beachten ist

Kein Handel während des Depotübertrags

Nachdem die Wertpapiere für den Depotübertrag aus dem alten Depot ausgebucht worden sind, kann es eine Weile dauern, bis diese im neuen Depot wieder eingebucht werden. In dieser Zeit sind die Wertpapiere in keinem der beiden Depots sichtbar und können auch nicht gehandelt werden. Kommt es zwischendurch zu einer Situation, in der du die Wertpapiere verkaufen musst, sind dir in diesem Moment die Hände gebunden. Du solltest also vor dem Depotübertrag einplanen, dass die betreffenden Wertpapiere unter Umständen mehrere Wochen nicht gehandelt werden können.

Bruchstücke können nicht übertragen werden

Wenn Wertpapiere durch einen Sparplan gekauft werden, werden meistens keine ganzzahligen Stücke gekauft. Angenommen, ein Wertpapier ist 100€ Wert und die Sparrate beträgt 75€, werden von diesem Wertpapier 0,75 Anteile gekauft. Bei einem Depotübertrag können aber nur ganze Wertpapiere übertragen werden. Die Bruchstücke müssen verkauft werden und auf den Gewinn daraus können Steuern anfallen. Eventuell geschieht dies durch den Depotanbieter automatisch. Wenn du den Depotübertrag und den Verkauf der Bruchstücke so planst, dass du dafür deinen Freistellungsauftrag nutzen kannst, sparst du an dieser Stelle Geld.

In der Regel fallen für den Verkauf von Bruchstücken keine Gebühren an, da diese nicht über die Börse verkauft werden. Fällt trotzdem eine Gebühr an und übersteigt diese den Wert der Bruchstücke, kannst du diese auch einfach deiner Bank schenken, indem du sie bittest, diese wertlos aus dem Depot auszubuchen. 

Abwarten bis Depotübertrag vollständig abgeschlossen ist

Wenn du Wertpapiere an einen anderen Depotanbieter überträgst, um sie dort günstiger zu verkaufen, solltest du das nicht sofort nach dem Übertrag tun. Nachdem die Wertpapiere im neuen Depot eingebucht worden sind, kann es durchaus noch einen oder mehrere Tage dauern, bis die Anschaffungsdaten übertragen sind. Auch solltest du nach dem Depotübertrag genau prüfen, ob die Anschaffungsdaten korrekt sind.

Wozu ist das wichtig? Wenn Wertpapiere verkauft werden, muss der Gewinn versteuert werden. Um diesen Gewinn zu ermitteln, benötigt die Bank den jeweiligen Kaufkurs. Damit die Bank nicht für den kompletten Verkaufserlös Steuern abführt, solltest du in jedem Falle sichergehen, dass der korrekte Kaufkurs und das Kaufdatum beim neuen Depotanbieter vorliegen. Wenn der Depotübertrag vollständig beendet ist, erhältst du von der Bank ein Dokument zur Bestätigung, in dem die Anschaffungsdaten vermerkt sind.

Einstandskurs wird nicht immer korrekt dargestellt

Auch wenn der Depotübertrag vollständig und korrekt beendet worden ist, kann es sein, dass der Einstandskurs und somit dein Gewinn nicht korrekt dargestellt werden. Solange in den Dokumenten, die du nach dem Depotübertrag erhältst, alle Angaben korrekt sind, musst du dir darüber aber keine Sorgen machen. Dann handelt es sich hierbei nur um einen Darstellungsfehler.

Depot kündigen?

Wenn der Depotanbieter gewechselt werden soll, solltest du nicht vergessen, das alte Depot nach dem Depotübertrag zu kündigen. Denn manche Banken verlangen für ein ungenutztes Depot eine Gebühr. Manche Banken bieten übrigens an, den Depotübertrag und die Kündigung gleichzeitig zu vollziehen. Das kannst du eventuell zusätzlich im Übertragungsformular mit ankreuzen.

Verlusttopf wird nur bei komplettem Depotumzug übertragen

Wenn nur einzelne Wertpapiere übertragen werden, kann der Verlusttopf nicht mit übertragen werden. Im Verlusttopf sammelt die Bank alle Verluste, die in der Vergangenheit mit Wertpapiertransaktionen entstanden sind. Gewinne werden mit diesen Verlusten verrechnet und so können Steuern gespart werden. Nur wenn das komplette Depot übertragen wird, wird auch der Verlusttopf übertragen.

Warum dauert der Depotübertrag so lange?

Um besser zu verstehen, wieso ein Depotübertrag so lange dauert, betrachten wir einmal, wie dies im Hintergrund in der Bank abläuft. Auch heutzutage gibt es noch kein Standardverfahren, um Wertpapiere zu übertragen. Oft geschieht dies tatsächlich sogar noch von Hand.

Wenn der Auftrag für den Depotübertrag bei der alten Bank eingegangen ist (meistens per Post), wird dieser dort von einem Mitarbeiter bearbeitet. Es kann durchaus vorkommen, dass dieser vor dem Depotübertrag noch einmal bei der neuen Bank nachfragt, ob dies so seine Richtigkeit hat und ein Depot vorhanden ist. 

Wertpapiere werden nicht in Papierform gelagert, sondern elektronisch. Die Banken haben meistens ein Sammelkonto bei einer Verwahrstelle, die ein Register führt, welches Wertpapier zu welcher Bank zugeordnet wird. Deutsche Wertpapiere lagern in der Regel bei der Verwahrstelle Clearstream. Um ein Wertpapier zu übertragen, muss die Bank lediglich Clearstream anweisen, das betreffende Wertpapier einer anderen Bank zuzuordnen. Die alte Bank bucht das Wertpapier dann aus dem Depot aus und bei der neuen Bank wird es wieder ins Depot eingebucht. Die Übertragung bei Clearstream läuft elektronisch ab und dauert ungefähr einen Bankarbeitstag. 

Ist ein Wertpapier bei einer ausländischen Verwahrstelle gelagert, muss dieses unter Umständen an eine andere Verwahrstelle übertragen werden, bei der die neue Bank ein Sammelkonto besitzt. Dies kann deutlich länger dauern und für diesen Prozess können Gebühren anfallen.

Das Übertragen des Wertpapiers an eine andere Bank über Clearstream geht zwar schnell, aber bei einem Depotübertrag wird nicht nur das Wertpapier übertragen. Auch die Anschaffungsdaten, also wann welches Wertpapier zu welchem Kurs gekauft worden ist, müssen an die neue Bank übermittelt werden. Diese muss die Daten dann wiederum in ihr System einpflegen. Hierbei können auch häufig Fehler passieren.

Dass ein Depotübertrag so lange dauert, hat unter anderem drei Gründe:

  • Der Antrag wird oft noch per Post übermittelt und die Bearbeitung erfolgt händisch durch Sachbearbeiter.
  • Die Zusammenarbeit der alten und neuen Bank läuft oft nicht reibungslos und die jeweiligen Systeme sind nicht aufeinander abgestimmt.
  • Insbesondere die alte Bank hat in der Regel kein großes Interesse daran, den Übertrag von Wertpapieren schnell und reibungslos zu gestalten.

So kannst du aktiv werden, wenn es zu lange  dauert

Wie bereits erwähnt: Eine Dauer von zwei bis acht Wochen für einen Depotübertrag ist vollkommen normal. Trotzdem kann es in Ausnahmesituationen auch mal deutlich länger dauern. Zwei Dinge kannst du tun, wenn es tatsächlich deutlich länger dauert:

  • Bei beiden Banken nachfragen
    Frage bei der alten und der neuen Bank jeweils gesondert nach, an welcher Stelle sich der Depotübertrag momentan befindet. Eine freundliche, aber bestimmte Nachfrage kann manchmal Wunder bewirken: Schließlich hat keine von beiden Banken Interesse daran, Kunden zu verärgern.
  • Beschwerde bei der BaFin
    Zwar gibt es keine gesetzliche Regelung, wie lange ein Depotübertrag maximal dauern darf. Grundsätzlich verstößt eine Bank also nicht gegen Regeln, wenn es mal besonders lang dauert. Dennoch sind Banken verpflichtet, ihre Dienstleistungen im bestmöglichen Interesse der Kunden zu erbringen. Ist dies nicht der Fall, kannst du dich bei der BaFin beschweren. Dies beschleunigt zwar nicht deinen eigenen Depotübertrag. Wenn sich solche Beschwerden jedoch häufen, erhöht das den Druck auf besonders langsame Banken, den Prozess zu optimieren.

Depotübertrag zwischen unterschiedlichen Personen

Wertpapiere können auch zwischen unterschiedlichen Personen übertragen werden. So kannst du beispielsweise jemandem ein Wertpapier schenken. Wird ein Wertpapier an eine andere Person übertragen, nimmt die alte Bank an, dass es sich um einen Verkauf handelt. Auf den Gewinn wird dann eine Steuer fällig. Daher solltest du die Bank beim Wertpapierübertrag informieren, wenn sie diesen nicht wie einen Verkauf behandeln soll, sondern beispielsweise wie eine Schenkung. Nur dann führt diese keine Steuer ab. 

So funktioniert ein Depotübertrag Schritt für Schritt

  • Neues Depot eröffnen

    Falls noch nicht geschehen, sollte vor dem Depotübertrag das Depot bei der neuen Bank eröffnet werden. Erst danach können Wertpapiere übertragen werden.

  • Prüfen, ob Wertpapiere beim neuen Broker handelbar sind

    Nur wenn die Wertpapiere auch beim neuen Broker gehandelt werden können, können diese übertragen werden. Das sollte vor dem Depotübertrag unbedingt überprüft werden.

  • Formular für den Depotübertrag ausfüllen

    Trage in das Formular für den Depotübertrag unter anderem die folgenden Angaben ein:

    Name und Adresse

    Steuer-Identifikationsnummer

    Name und Adresse der bisherigen Bank

    Name und Adresse der neuen Bank

    Die Depotnummern bei beiden Banken

    Stückzahl, Wertpapierkennnummer und Name der zu übertragenden Wertpapiere. Alternativ kannst du auch ankreuzen, dass das gesamte Depot übertragen werden und ggf. das alte Depot geschlossen werden soll.

  • Formular an die bisherige Bank schicken

    Falls dies nicht der neue Depotanbieter für dich erledigt. Meist geschieht dies noch per Post. Manche Banken akzeptieren auch ein eingescanntes Formular per E-Mail.

  • Abwarten, bis der Depotübertrag vollzogen ist

    Dies kann durchaus mal zwei bis acht Wochen dauern.

  • Prüfen, ob der Depotübertrag vollständig und korrekt erfolgt ist.

    Insbesondere solltest du prüfen, ob die Anschaffungsdaten (also Kaufkurs und Kaufdatum) der Wertpapiere korrekt übertragen sind, denn diese wirken sich beim Verkauf auf die Steuer aus.

  • Bruchstücke verkaufen

    Da nur ganzzahlige Stücke von Wertpapieren übertragen werden können, kannst du die verbliebenen Bruchstücke vor oder nach dem Depotübertrag verkaufen. Unter Umständen geschieht dies automatisch.

Häufig gestellte Fragen

  • Wie lange dauert ein Depotübertrag?

    Es ist völlig normal, dass ein Depotübertrag zwischen zwei und acht Wochen dauern kann. Wenn es deutlich länger dauert, empfiehlt es sich, bei der alten sowie neuen Bank freundlich nachzufragen.

  • Was muss ich bei einem Depotübertrag beachten?

    Vor dem Depotübertrag muss bei der neuen Bank ein Depot eröffnet werden. Außerdem solltest du prüfen, ob die zu übertragenden Wertpapiere auch bei dem neuen Depotanbieter handelbar sind. Sonst können sie nicht übertragen werden.

  • Wie viel kostet ein Depotübertrag?

    Ein Depotübertrag ist kostenlos. Allerdings können insbesondere bei ausländischen Wertpapieren, die nicht bei Clearstream verwahrt werden, Fremdgebühren anfallen. Diese darf die Bank an ihre Kunden weitergeben.

  • Was brauche ich für einen Depotübertrag?

    Für einen Depotübertrag brauchst du ein Depot, in das die Wertpapiere übertragen werden können. Darüber hinaus musst du beim Wertpapierübertrag unter anderem die Depotnummern des ausgehenden und eingehenden Depots, Name und Adresse sowie Anzahl und Wertpapierkennnummer der zu übertragenden Wertpapiere angeben.

  • Kann man auch Teile des Depots übertragen?

    Ja, man kann einfach einzelne Wertpapiere übertragen. Allerdings können immer nur ganzzahlige Stücke und keine Bruchstücke übertragen werden.