Markus Schmidt-Ott
Markus Schmidt-Ott
14. Januar 2022

Wohin auswandern? – Ein Ländervergleich

Lohnt es sich wirklich, aus Deutschland auszuwandern? Wir haben uns beliebte Auswanderungsländer angeschaut und diese nach verschiedenen Kriterien verglichen. Wir haben nachgerechnet.

Gründe fürs Auswandern

Mit dem deutschen Reisepass haben wir das große Privileg, in viele Länder der Welt ohne ein Visum einreisen zu dürfen. Und noch besser: In vielen Ländern dürfen wir uns auch ohne Weiteres dauerhaft niederlassen.

Laut Statista sind im Jahr 2020 rund 220.000 Deutsche aus Deutschland ausgewandert. Einen Trend lässt sich in solchen Statistiken hingegen nicht erkennen: Die Auswanderungszahlen steigen weder an, noch sinken sie. In manchen Jahren sind es schlicht mehr und in anderen dafür wieder weniger.

Die Gründe fürs Auswandern können verschiedenste sein. Zum Beispiel die Aussicht auf geringere Lebenshaltungskosten, auf ein besseres Einkommen, eine höhere Lebensqualität oder schlicht das Bedürfnis nach besserem Wetter.

Was wir vergleichen

Um zu vergleichen, welche Destinationen sich zum Auswandern besonders eignen, schauen wir uns drei Faktoren an:

  • Wo kann man am günstigsten Leben? Also wo sind die Lebenshaltungskosten am geringsten?
  • Wo kann man das meiste Geld verdienen? Also wo sind die Einkommen am höchsten?
  • Wo ist die Differenz zwischen günstigen Lebenshaltungskosten und höherem Einkommen am größten?
  • Wie hoch ist die wirtschaftliche Freiheit in den jeweiligen Ländern?
  • Wie hoch sind die Kriminalitätsraten?

Folgende Länder haben wir verglichen:

  • Australien
  • Bulgarien
  • Dubai
  • Ecuador
  • Ghana
  • Kanada
  • Luxemburg
  • Madeira
  • Mallorca
  • Malta
  • Mexiko
  • Neuseeland
  • Norwegen
  • Österreich
  • Panama
  • Schweden
  • Schweiz
  • Singapur
  • Spanien
  • Thailand
  • Türkei
  • USA
  • Vereinigtes Königreich
  • Zypern

Mit Dubai, Madeira und Mallorca befinden sich in dieser Liste auch Orte, die keine eigenständigen Länder sind, dennoch aber zu beliebten Auswanderungszielen gehören.

Lebenshaltungskosten

Es gibt mehrere Methoden, die Lebenshaltungskosten miteinander zu vergleichen. Wir betrachten hier die sogenannte Kaufkraftparität und verwenden Daten von der Weltbank.

Zunächst einmal: Was ist die Kaufkraftparität? Stellen wir uns einen Warenkorb mit verschiedenen Produkten wie Nahrungsmitteln, Autos und vielem anderen vor. Theoretisch müsste dieser Warenkorb in allen Ländern gleich viel kosten, wenn man den Preis jeweils in die gleiche Währung, zum Beispiel den US-Dollar, umrechnet. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass es sich jeweils um gleichartige Produkte handelt. In der Realität sind die Produkte jedoch trotzdem in unterschiedlichen Ländern unterschiedlich teuer. Die Kaufkraftparität drückt den Unterschied zwischen dem theoretischen, einheitlichen Preis und dem tatsächlichen Preis in dem jeweiligen Land aus. Daher ist sie ein gutes Maß dafür, wie hoch oder niedrig die lokalen Lebenshaltungskosten sind.

Für die Orte Dubai, Madeira und Mallorca liegen keine Zahlen der Weltbank vor, da diese nur auf Länderebene erhoben werden. Deswegen haben wir hier mithilfe von Zahlen aus dem Portal Numbeo einen eigenen Warenkorb erstellt und anhand dessen die Lebenshaltungskosten verglichen.

Die folgende Tabelle zeigt die jeweiligen Lebenshaltungskosten im Vergleich zu Deutschland. Minus 50% bedeutet zum Beispiel, dass man in dem Land 50% günstiger leben kann als in Deutschland.

Lebenshaltungskosten
Quellen: worldbank.org, numbeo.com, eigene Berechnungen, 12/21

Würde man nur die Lebenshaltungskosten betrachten, würde sich rein finanziell ein Auswandern in die Türkei am meisten lohnen, denn hier lebt es sich 64% günstiger als in Deutschland. Auch in Thailand und Bulgarien sind die Lebenshaltungskosten knapp halb so groß wie in Deutschland.

Besonders teuer lebt es sich im Vergleich zu Deutschland hingegen in der Schweiz, Norwegen und in Singapur.

Ein Auswandern in diese besonders günstigen Länder lohnt sich aber nur, wenn nur die Ausgabenseite, also die Lebenshaltungskosten, relevant sind. Sprich, wenn man das Privileg hat, weiterhin ein Einkommen aus Deutschland zu beziehen.

Durchschnittliches Einkommen

In der Regel sind für ein Auswandern nicht nur die Ausgaben relevant, sondern auch das Einkommen. Daher schauen wir uns in diesen Ländern nun die jeweiligen Durchschnittseinkommen an, um diese in einem nächsten Schritt mit den Lebenshaltungskosten zu vergleichen.

Durchschnittliches Einkommen
Quellen: worldbank.org, numbeo.com, eigene Berechnungen, 12/21

Die höchsten Einkommen im Vergleich zu Deutschland können in der Schweiz, Norwegen und Luxemburg erzielt werden. Die geringsten hingegen in Ghana, Ecuador und Thailand.

Was bleibt übrig?

Vergleichen wir nun die Lebenshaltungskosten mit den Einkommen. Angenommen, in einem Land ist das Einkommen um 20% höher und die Lebenshaltungskosten sind auch um 20% höher, hat man finanziell gesehen nichts gewonnen und ist genauso gestellt, als wäre man nicht ausgewandert. Die Differenzen zwischen den Lebenshaltungskosten und den Einkommen hingegen sind interessant.

Was bleibt übrig?
Quellen: worldbank.org, numbeo.com, eigene Berechnungen, 12/21

Es sind nicht zwingend die Länder mit den geringen Lebenshaltungskosten, in denen sich ein Leben im Vergleich zu Deutschland finanziell lohnt. Im Gegenteil: Mit Luxemburg, Norwegen und der Schweiz sind die höchsten Differenzen zwischen Lebenshaltungskosten und Einkommen ausgerechnet dort erreicht, wo die Lebenshaltungskosten am höchsten sind. Auch die USA ermöglichen ein finanziell besseres Leben.

Allerdings sollte man beachten, dass wir hier lediglich mit Durchschnittswerten gerechnet haben. Dass das Durchschnittseinkommen in einem Land höher oder niedriger ist, bedeutet noch lange nicht, dass man mit seiner Ausbildung auch tatsächlich mehr oder weniger verdient – geschweige denn überhaupt einen Job findet. Darüber hinaus findet man in unterschiedlichen Ländern auch sehr unterschiedliche Rahmenbedingungen vor. In den USA zum Beispiel müsste man, sofern man nicht krankenversichert ist, Geld ansparen für den Fall einer medizinischen Behandlung, welches das Einkommen, das zur Verfügung steht, mindert.

Wirtschaftliche Freiheit

Nicht nur finanzielle Anreize können ein Auswandern attraktiv machen. Auch könnte ein Land zum Beispiel besonders unternehmerfreundlich, rechtsstaatlich oder steuerfreundlich sein. Die Heritage Foundation mit Sitz in Washington ist ein Think Tank, der regelmäßig den “Index of Economic Freedom”, auf Deutsch den Index für wirtschaftliche Freiheit, herausgibt.

Der Index basiert auf dem Ansatz des Ökonomen Adam Smith und seinem Werk “Der Wohlstand der Nationen” aus dem Jahr 1776. Darin postuliert er, wenn staatliche Institutionen die Freiheit von Individuen schützen, sodass diese ihren ökonomischen Interessen ungehindert nachgehen können, erhöhen sie damit den Wohlstand einer gesamten Gesellschaft. 

In diesem Index sind diverse Faktoren enthalten. Unter anderem:

  • Rechtsstaatlichkeit: Rechtlicher Schutz von Privateigentum, Korruption und Unabhängigkeit der Gerichte
  • Fiskalische Freiheit: Gesunde Staatsfinanzen und geringe Steuerbelastung
  • Unternehmerische Freiheit: Aufwand von Unternehmensgründungen und Einfluss von Regularien/Gesetzen
  • Arbeitsfreiheit: Ausmaß von Regulierung auf den Arbeitsmarkt, Zeit und Kosten für Unternehmen, Arbeitskräfte einzustellen
  • Monetäre Freiheit: Die Preisstabilität, Inflation und Freiheit von staatlicher Intervention auf Preise
  • Handelsfreiheit: Höhe von Zöllen und anderen Handelsbarrieren
  • Investitionsfreiheit: Ausmaß von Restriktionen auf den freien Fluss von Kapital
  • Finanzielle Freiheit: Unabhängigkeit von staatlichen Eingriffen im Finanzsektor, staatlicher Einfluss auf das Bankensystem, die Vergabe von Krediten etc.
Wirtschaftliche Freiheit
Quellen: worldbank.org, numbeo.com, heritage.org, eigene Berechnungen, 12/21

Legen wir neben die vorherige Tabelle noch den Index der wirtschaftlichen Freiheit, fällt auf, dass insbesondere die Schweiz nicht nur finanziell recht attraktiv ist. Zum einen ist das Verhältnis aus Einkommen und Lebenshaltungskosten attraktiv. Und zum anderen liegt die Schweiz neben der gut bewerteten wirtschaftlichen Freiheit nah an Deutschland, sodass man trotzdem jederzeit Freunde und Familie in Deutschland besuchen kann.

Wer hingegen eher nach einem Land mit geringen Lebenshaltungskosten sucht, da weiterhin ein Einkommen aus Deutschland bezogen wird, muss eher in Länder mit einer geringeren wirtschaftlichen Freiheit auswandern. Einzig Bulgarien ist unter den “günstigeren” Ländern nicht sehr viel niedriger bewertet als Deutschland.

Kriminalitätsrate

Ein Aspekt, der beim Auswandern sicherlich nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist die Sicherheit. Als Maß für die Kriminalität haben wir uns daher die Tötungsraten, also die Morde pro 100.000 Einwohner, der jeweiligen Länder angeschaut.

Kriminalitätsrate

Insbesondere in Ländern mit geringen Lebenshaltungskosten sind die Tötungsraten tendenziell höher. Auch hier tanzt Bulgarien erneut positiv aus der Reihe und wäre eine Alternative für Menschen, die weiterhin in Deutschland ein Einkommen beziehen.

Ob die Tötungsraten jedoch überhaupt relevant sind, hängt sehr von der eigenen Lebensweise und auch vom Land ab. In manchen Ländern wird man von der Kriminalität womöglich kaum etwas mitbekommen, da sich diese eher in anderen gesellschaftlichen Kreisen abspielt. In anderen Ländern wiederum ist es gut möglich, als gut verdienender Einwanderer selbst im Fokus von Kriminalität zu stehen.

Fazit

Wie bereits erwähnt, hat unsere theoretische Betrachtung die große Schwäche, dass durchschnittlich höhere Lebenshaltungskosten oder höhere Einkommen nicht automatisch bedeuten, dass man selbst davon auch betroffen ist. Schließlich wird man als Auswanderer mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zum Durchschnitt der Gesellschaft gehören. Auch die Jobsuche ist im Ausland nicht immer unbedingt ein Selbstläufer.

So gibt es eine Studie der Organisation Internations, die jedes Jahr für ihren Expat Insider Report Tausende Auswanderer in unterschiedlichen Ländern nach verschiedenen Aspekten befragt. Unter anderen werden darin neben finanziellen Aspekten auch die Lebensqualität, Arbeitsmöglichkeiten oder ganz banal die Frage, wie gut man sich einleben kann, abgefragt.

Diese kommt in ihrem Ranking der beliebtesten Länder bei Auswanderern auf folgende Top 5:

  1. Taiwan
  2. Mexiko
  3. Costa Rica
  4. Malaysia
  5. Portugal

Wenn man die Länder miteinander vergleicht, dann findet man sicherlich Länder, in die es sich finanziell lohnt auszuwandern und in denen man seine Einkommenssituation verbessern kann. Ob man dort hingegen auch glücklich wird, ist etwas sehr persönliches und hängt von vielen anderen Faktoren ab.

Alles in allem leben wir in Deutschland in einem attraktiven Land, das uns vor allem das große Privileg gibt, mit unserem Pass nicht an ein einzelnes Land gebunden sind zu sein, sondern die Freiheit der ganzen Welt genießen zu können.



Kommentare (19)

M

Marcel - DCTC mit Montenegro Auswandern

sagt am 01. April 2022

Toller Beitrag, nur Montenegro als Auswandererland fehlt noch dort. Wollt ihr darüber auch einen Beitrag erstellen? Viele Grüße, Marcel

M

Markus

sagt am 28. Januar 2022

Danke von mir auch für eure super Recherche. Wie immer gut geschrieben 👌

Markus Schmidt-Ott

Markus Schmidt-Ott

Autor

sagt am 28. Januar 2022

Danke dir, das hört man gerne! Die Recherche hat Spaß gemacht.

M

Marilena

sagt am 28. Januar 2022

Richtig gute Zusammenstellung - was noch interessant wäre, sind zusätzlich zur Tötungsrate die angezeigten Kleindelikte, heißt gewaltlose Überfälle, Taschendiebstähle etc., da dies ja auch extrem zum Wohlbefinden in einer Gegend beiträgt, obwohl man nicht direkt um sein Leben fürchten muss. Ich bin vor gut 5 Jahren nach Spanien ausgewandert und denke, wenn man diese Dinge dazuzählt, würde Spanien weitaus schlechter abschneiden als in der obigen Tabelle, wo es ja u.A. sicherer als Deutschland wegkommt. Ein Beispiel sind Taschendiebstähle, wo 2019 in Deutschland 94.106 Fälle angezeigt wurden (Quelle: Bundespolizei) und in Spanien ganze 700.453 Fälle (Quelle: Spanisches Innenministerium), und das angesichts der Tatsache, dass Deutschland beinah doppelt so viele Einwohner hat. Vielen Dank für diesen tollen Artikel!

c

ca119

sagt am 28. Januar 2022

Ich wohn seit meinem 18 Lebensjahr in Norwegen (weil meine Mutter von hier ist). Was mir ich an Deutschland liebe sind die Auswahl und Preise von Lebensmitteln und andere Geschäfte (Conrad, ELV, Reichert, Baumarkt +++) In Norwegen bezahl ich 25% MvSt und auch fast 40% Lohnsteuer! ABER, Krankenkasse bezahlt der Staat, man Arbeitet mehr entspannt (weniger Stress) und schöne Natur. Ich bin Froh das ich hier gestrandet bin!

I

Ines

sagt am 28. Januar 2022

ausser Acht lassen sollte man auch nicht die steuerlichen Aspekte. Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer etc. Als Beispiel Spanien. Hat man ein Haus in Deutschland und verkauft es, und hat seine Residencia in Spanien, dann bezahlt man in Spanien Steuer auf den Verkauf, ebenso zahlt man Steuer auf Welteinkommen. Schweiz: Bewohnt man Eigentum, wird hier eine Vermögenssteuer fällig, auch wenn man kein weiteres Vermögen besitzen sollte. Viele können genau das dann nicht bezahlen.

S

Sabrina Govier

sagt am 28. Januar 2022

Toller Beitrag! Sehr informativ. Vielen Dank für den content!

J

Jörg

sagt am 28. Januar 2022

Vielen vielen Dank. Gibt es vielleicht eine kleine Anleitung etc. wo man entnehmen könnte, wie man diese Analyse auch für weitere Länder machen könnte? Vielen Dank

Markus Schmidt-Ott

Markus Schmidt-Ott

Autor

sagt am 28. Januar 2022

Eine sehr informative Website ist numbeo.com. Dort kannst du von Ländern oder sogar Städten verschiedene Arten von Kosten und die durchschnittlichen Einkommen vergleichen. Allerdings sind die Daten nicht wissenschaftlich erhoben, sondern speisen sich aus der Community.

T

Tim

sagt am 28. Januar 2022

Danke für den Interessenten Artikel. Dein Punkt bezüglich den Gesundheitskosten in den USA müsste man für die Schweiz ebenfalls aufführen, auch das die Krankenversicherung privat. Weiss nicht, was in den Lebensunterhaltungskosten aufgeführt sind aber Punkte wie Kinderbetreuung in der Schweiz sollte man auch nicht vernachlässigen. Die Kindergrippe oder Kindergarten können gerne mal 2.5k bis 3k im Monat kosten, pro Kind.

M

Markus Lehmann

sagt am 28. Januar 2022

Hallo Tim Sehr gut, die Kinderbetreuung ist sehr teuer wie du schreibst, die Zahlen habe ich auch im Kopf . Ich komme ebenso aus DE und lebe jetzt schon 10 Jahr in der Schweiz. Generell bin ich zu einem Fazit gekommen, wenn man Single ist , ist dieses Land zum Geld verdienen und sparen Top. Hat man eine Familie und ist nicht zwangsläufig Akademiker, dann sind die Kosten schnell exorbitant hoch, auch in Bezug auf Freunde der Kinder und Freizeitaktivitäten welche gleich mehr kosten wie in Deutschland vergleichsweise . Die Krankenversicherung hier in der Schweiz / Erwachsenen 40 Jahr zahle ich 3.600 CHF / Jahr + die ersten 2500 CHF als Selbstbeteiligung selbst + was darüber hinausgeht nur noch 10 % der Leistung. Deswegen gehen die Schweizer so wenig zum Arzt , alles kostet eben . Prinzipiell bin ich zufrieden, da ich in Grenznähere wohne und in DE einkaufen kann, der andere Part sind die Freundschaften im Ausland, niemand hat gewartet dass ich komme und die Schweizer sind ein gutes Stück zurückhaltender und weniger offen . Alles etwas gewöhnungsbedürftig für ein Deutschen . Zumal ist man in der Schweiz gerne unter „sich“.

C

Christin

sagt am 26. Januar 2022

Sehr interessanter Beitrag! Lebe derzeit in Australien und tatsächlich sind die Lebenserhaltungskosten hier höher, jedoch verdient man auch mehr! Kann mir jemand weiterhelfen, ob ich ein deutsches Depot eröffnen kann, obwohl ich in Australien arbeite und Steuern bezahle? Möchte unbedingt starten mit Dem Investieren, hänge aber schon seit längerem an dem Punkt fest.

I

Ines

sagt am 28. Januar 2022

versuch es mal bei Comdirect. Habe dort ein Depot und lebe auch nicht in einem EU-Land. DKB könnte eventuell funktionieren, wobei auch die Konten kündigen, wenn man Wohnsitz im Ausland hat. Mit dem DKB -Depot bin ich aber eh nicht zufrieden. Comdirect dagegen schon.

Markus Schmidt-Ott

Markus Schmidt-Ott

Autor

sagt am 28. Januar 2022

Da solltest du dich auf jeden Fall bei einem Steuerprofi und der jeweiligen Bank erkundigen. Die Bank in Deutschland würde dann nicht, wie in Deutschland üblich, die Steuern automatisch an das Finanzamt abführen, sondern um die Versteuerung musst du dich selbst kümmern. Sprich: Eine kleine Buchhaltung mit Gewinn- und Verlustrechnung und eine Steuererklärung sind dann notwendig.

A

Anonym

sagt am 18. Januar 2022

Hallo Thomas, die Differenzen bei den Ausgaben kann man so nicht berechnen, da die Prozente sich ja einmal auf die Ausgaben und einmal auf die Einnahmen beziehen. Wenn die in Deutschland nicht gleich sind, muss man das noch normieren. (Bsp: Lebensunterhalt sind 10€, Durchschnittseinkommen 20€ in Deutschland. Wenn der Lebensunterhalt um 50% steigt und das Einkommen auch, dann kommt man nicht bei 0% Unterschied raus, sondern man hat 5€ mehr übrig.)

A

Angelika

sagt am 17. Januar 2022

Ein super Beitrag, Kompliment Thomas & Team. Ich vermisse Italien als im Süden angrenzendes Land. Südtirol ist doch auch nicht nur "mein Favorit".

R

Ramona

sagt am 17. Januar 2022

Osteuropa fehlt. Ich möchte auswandern zb. Nach Bulgarien oder Albanien. Und zwar als Rentner. Ihr nehmt nur die in Betracht,die noch arbeiten möchten oder investieren möchte. Was ist mit denen die nur ein kleines Einkommen haben und nichts mehr hinzukommt, hinzu verdienen.

M

Michael

sagt am 16. Januar 2022

Danke für die gute Zusammenstellung! Könnt Ihr die Liste bitte mit den Nachbarländern im Osten erweitern? Viele Grüße

D

David

sagt am 16. Januar 2022

In der Tabelle mit der Kriminalitätsrate ging die Schweiz vergessen, die Rate für die Schweiz läge bei 0,5 Tötungsdelikten pro 100k Einwohner. Die Schweiz liegt also irgendwo bei Norwegen in der Nähe. https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6tungsrate_nach_L%C3%A4ndern


Kommentar schreiben