Festgeld 1 Jahr: Festgeld-Vergleich über 12 Monate

Festgeldanlagen mit einem Jahr Laufzeit bieten Anlegern einige Vorteile. So ist der Anlagezeitraum überschaubar und der Ertrag vorab bekannt. Hinzu kommt eine große Sicherheit im Vergleich zu anderen Anlagelösungen. Dafür sind die Renditen im Vergleich zu risikoreicheren Anlagen geringer. Hier findest du eine Gegenüberstellung, welche Chancen und Risiken es bei einer einjährigen Festgeldanlage gibt und worauf du bei der Auswahl deines Festgeldkontos achten solltest. Darüber hinaus erfährst du, zu welchem Zweck du Festgeldkonten mit einem Jahr Laufzeit einsetzen kannst.

Warum Festgeld als Geldanlage über ein Jahr?

Festgeldkonten zeichnen sich durch eine zu Beginn definierte Laufzeit aus. Wenn du also bereit bist, ein Jahr auf den Anlagebetrag zu verzichten, winkt dir ein höherer Zins, denn im Gegensatz zum Tagesgeld ist die Chance bei Festgeldanlagen deutlich höher, einen guten Zins zu erhalten. Das gilt besonders für Anlagen im Ausland.

Wenn du die folgenden Kriterien erfüllst, bist du bereit für Festgeld:

  • Du willst dein Geld für 12 Monate anlegen.
  • Du möchtest einen höheren Zins als auf dem Tagesgeld bekommen.
  • Dir ist es wichtig, dass der Anlagebetrag sicher verwahrt wird.
  • Kursschwankungen willst du bei diesem Teil deines Vermögens vermeiden.

Damit eignet sich das Festgeld mit einem Jahr Laufzeit gut, um einen Teil deines Vermögens für einen begrenzten Zeitraum zu parken.

Wie funktioniert Festgeld?

Bei einer Festgeldanlage für 12 Monate legst du dein Geld bei einer Bank fest an. Während dieses Jahres hast du keinen Zugriff auf den Anlagebetrag. Dafür bekommst du höhere Zinsen von der Bank als bei täglich verfügbaren Anlagen. Während der Anlagedauer gilt dabei die europäische Einlagensicherung. Diese ist eine gesetzliche Garantie für alle Anlagebeträge bis 100.000 Euro pro Bank und Anleger. 

Ein Tipp: Wirf bei deiner Entscheidung für eine Bank ein Auge auf die Bonität des Landes, in dem die Bank sitzt. Sie ist entscheidend dafür, ob der Staat einer Verpflichtung aus der Einlagensicherung im Notfall auch tatsächlich nachkommen kann. Wir empfehlen, Festgeld aus Deutschland, da es bei Anlagen mit niedrigem Zins nicht wert ist, unnötige Risiken einzugehen. Von daher solltest du Länder und Banken mit schlechter Bonität eher vermeiden.

Wann bekomme ich meinen Zins?

Die Zinsgutschrift kann entweder als eine Ausschüttung auf dein Verrechnungskonto erfolgen oder sich mit deinem Anlagebetrag gemeinsam verzinsen. Im zweiten Fall fließt dir der Zins erst nach dem Ende der Laufzeit – also nach einem Jahr – zu. Ebenfalls von Bank zu Bank unterschiedlich ist der Zeitpunkt der Zinsberechnung: Manche Geldhäuser schreiben dir den Zins quartalsweise oder halbjährlich gut. Andere schütten die Zinsen nur einmal im Jahr an ihre Kunden aus. Genauere Infos zum Vorgehen der jeweiligen Bank findest du in den Vertragsbedingungen.

Was passiert nach Ablauf der 12 Monate?

Auch zum Laufzeitende hin unterscheidet sich die Vorgehensweise der einzelnen Finanzinstitute. Je nach Vertragsgestaltung erfolgt eine automatische Ausschüttung des Anlagebetrags inklusive Zinsen auf dein Konto. Alternativ kann die Bank eine Kündigungsklausel in ihren Festgeldvertrag einsetzen. Diese sieht vor, dass du das Festgeldkonto in einem angemessenen Zeitraum vor Vertragsende aktiv kündigen musst. In der Regel sind das drei Monate. Manche Geldhäuser bieten auch eine verkürzte Kündigungsfrist von einem Monat oder nur wenigen Wochen an. Tust du das nicht, verlängert sich der Anlagezeitraum um weitere 12 Monate mit einem neuen Zinssatz.

Vorteile und Nachteile bei einem Festgeldkonto für ein Jahr

Um dir die Entscheidung für oder gegen ein einjähriges Festgeldkonto zu erleichtern, haben wir dir die wichtigsten Fakten gegenübergestellt:

Vorteile Festgeld 1 Jahr
Nachteile Festgeld 1 Jahr
Planbarer Anlagezeitraum
Während der Laufzeit sind Verfügungen nicht möglich.
Fester Zins
Niedriger Zins
Kein Entscheidungsdruck während der Laufzeit – du legst dein Geld einmal an und musst keine alternativen Anlagen mehr prüfen.
Bei einem Auslands-Festgeldkonto kann ein Währungsrisiko entstehen.
Kein Kursrisiko
Geringe Verzinsung
Die Einlagensicherung reduziert das Emittentenrisiko.
Die Einlagensicherung ist nur so verlässlich wie das Land, das für sie gerade steht.
Online einsehbar (je nach Bank)

Was ist der Zusammenhang zwischen Risiko und Rendite?

Grundsätzlich gilt: Je riskanter eine Anlage, desto höher kann die Rendite sein. Übertragen auf das Festgeldkonto für ein Jahr bedeutet das:

  • Bei einer deutschen Bank bekommst du normalerweise den geringsten Zins.
  • Legst du dein Geld im europäischen Ausland an, bessern sich die Renditeaussichten, allerdings verschlechtert sich oftmals die Bonität des Kreditinstituts und des Landes
  • Von einer Anlage außerhalb des Euroraums und ohne EU-Einlagensicherung kannst du die höchsten Erträge für dein Festgeldkonto erwarten, allerdings auch mit erhöhtem Risiko. Risiko und Rendite sind schließlich ein unzertrennliches Paar. Wir empfehlen dir, unnötige Risiken beim Festgeld zu vermeiden.

Je länger die Laufzeit, desto besser die Zinsen

Nicht nur das Risiko hat einen Einfluss auf den Zins. Auch die Laufzeit bestimmt, mit welchem Ertrag du rechnen kannst. In der Regel bekommst du für einen langen, fixen Anlagezeitraum mehr Zinsen gutgeschrieben als bei täglich verfügbaren Anlagen. Damit entschädigt die Bank ihre Gläubiger für ihre Bereitschaft, für eine längere Zeit auf ihren Anlagebetrag zu verzichten. In der Zwischenzeit kann das Finanzinstitut die Kundeneinlagen als Unterlegung für ihr Kreditgeschäft nutzen.

Deutsche und europäische Banken vs. ausländische Geldhäuser

Der dritte Faktor, der sich auf den Zins einer Festgeldanlage auswirkt, ist das Land, in dem die Bank ansässig ist. Abhängig von den jeweiligen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben Finanzinstitute ein verschieden großes Interesse an den Spareinlagen ihrer Kunden. Es hängt unter anderem davon ab:

  • Zu welchem Zinssatz sie sich ihr Geld bei der EZB leihen kann.
  • Wie hoch die Sparneigung der Bevölkerung ist.
  • Wie viel Kapitalbedarf sie hat, um ihre Kreditaktivitäten zu unterlegen.

In der gesamten Euro-Zone ist der EZB-Einlagensatz extrem niedrig. In Deutschland kommt noch hinzu, dass den Banken viele Kundeneinlagen zufließen. Dieser Zufluss ist höher als der Bedarf der Finanzinstitute – daran ändern auch Nullzinsen bei den Sparkonten nichts.

Außerhalb Deutschlands ist die Sparneigung weniger stark und die Volkswirtschaft noch nicht ganz so gesättigt. Hier bleibt den Banken ein Spielraum für die Ausschüttung höherer Zinsen. Das gilt besonders, wenn die Landeswährung trotz EU-Mitgliedschaft nicht der Euro ist. Die Notenbanken sind dann noch etwas unabhängiger von der EZB.

Verlässt du Europa, winken allein schon durch die Politik der jeweiligen Zentralbank höhere Zinsen. Hinzu kommen eine anders ausgestaltete Einlagensicherung und Fremdwährungschancen. Außerhalb der EU ist es deshalb sogar mit einem 1-Jahres-Festgeld möglich, die deutsche Inflation zu schlagen.

Wie wird sich mein Festgeld mit 12 Monaten Laufzeit entwickeln?

Um dir zu zeigen, wie sich deine Festgeldanlage entwickeln kann, hier ein Rechenbeispiel:

Anlagebetrag: 15.000 Euro

Zinssatz p. a.: 1,20 Prozent

  1. 15000 € x 1,012 = 15.180 €

Zum Ende der Laufzeit schreibt dir die Bank 180 Euro gut. Bei einer Anlagedauer von 12 Monaten und jährlicher Zinsausschüttung fließen somit insgesamt 15.180 Euro auf dein Verrechnungskonto. Hättest du das Geld auf ein Tagesgeldkonto mit einem Zinssatz von 0,01 Prozent p. a. gelegt, wäre dein Ertrag nur 1,50 Euro hoch.

Festgeld über 12 Monate

Die Anlagedauer von 12 Monaten zählt zu den kurzen Laufzeiten. Finanzinstitute gliedern Anlagedauern in drei Klassen:

  • Kurzfristig: Anlagen mit Laufzeiten bis zu drei Jahren
  • Mittelfristig: Laufzeiten zwischen drei und fünf Jahren
  • Langfristig: Laufzeiten über fünf Jahren

Für jedes dieser Laufzeitbänder gibt es eine Vielzahl von Festgeldangeboten. Sie unterscheiden sich in ihrem Zins, ihrem Risiko, ihrer Währung und dem Sitz der Bank, die sie herausgibt.

Festgeld ein Jahr: Wo gibt es die höchsten Zinsen?

Die Frage danach, wo du den besten Zins für dein Festgeld bekommst, ist nicht einfach zu beantworten. Die Konditionen ändern sich ständig. Sie sind unter anderem davon abhängig, welchen Leitzins die EZB festlegt und welche (Ertrags-) Ziele die jeweiligen Banken verfolgen. Die Zinsanpassungen geschehen in unregelmäßigen Abständen. Darüber hinaus spielt die Bonität des Herkunftslandes der Bank eine entscheidende Rolle – und auch diese wird immer wieder neu bewertet.

Kann ich mit Aktionsangeboten rechnen?

Neben diesen grundlegenden betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Faktoren gibt es viele Werbeangebote. Mit besonders attraktiven Konditionen für einen bestimmten Zeitraum versuchen Finanzinstitute neue Kunden zu gewinnen. Ein weiteres Anliegen können Angebote für Bestandskunden sein. Diese Treueaktionen sind allerdings seltener als Neukundenboni. Da die Anzahl der Geldhäuser so groß ist, ist die Chance sehr hoch, dass du zum Zeitpunkt deiner Entscheidung die Wahl zwischen mehreren Werbeangeboten hast.

Mehr Klarheit mit dem Festgeldrechner

Mithilfe unseres Festgeldrechners bekommst du immer die aktuellen Festgeldzinsen für ein Jahr Anlagedauer. Die Angebote aktualisieren sich ständig. So findest du in der Übersicht neben den Standardkonditionen auch lukrative Werbeaktionen. Alles, was du für den Festgeldvergleich brauchst, sind deine gewünschte Anlagedauer und dein Anlagebetrag.

Festgeld-Anbieter erklärt

Ein Festgeldkonto kannst du auf drei Arten eröffnen: direkt bei einer Bank, über einen Festgeld-Vermittler oder über Festgeld-Plattformen.

Die Direktanlage bei einer Bank

Ein Festgeldkonto bei einer Bank kannst du sowohl in einer Filiale als auch online eröffnen. In einer Bankniederlassung stellt dir ein Mitarbeiter die aktuellen Konditionen vor. Gefallen sie dir, kannst du die Anlage direkt vor Ort abschließen.

Online funktioniert die Direktanlage auf der Homepage der jeweiligen Bank. Auch hier entscheidest du dich für eines der angebotenen Modelle. Filialbanken verweisen im Weiteren häufig auf eine Filiale in deiner Nähe, um das Geschäft abzuschließen. Direktbanken bieten die abschließende Anlage im Internet an.

Festgeld-Vermittler

Finanzmakler oder Finanzberatungsgesellschaften können Festgeldanlagen vermitteln. Allerdings gibt es wenig seriöse Anbieter auf dem Markt.

Festgeld-Plattformen

Bekannte Online-Plattformen für Festgelder sind in Deutschland Weltsparen, Zinspilot und Savedo. Alle drei arbeiten mit einem Festgeld-Vergleichsrechner und bieten damit eine gute Transparenz und Übersicht. Über die Plattform kannst du nach dem Abschluss deine Festgeldkonten verwalten. Mit nur einer Anmeldung steht auch weiteren Festgeld-Abschlüssen nichts im Wege. Das spart Zeit, weil du dich nur einmal legitimieren musst. Sie betreiben einen deutschen Kundenservice und können auch dann helfen, wenn deine Festgeld-Bank im Ausland sitzt.

So kundenfreundlich die Festgeld-Plattformen agieren, eins bleibt dir nicht erspart: die Anlageentscheidung. Du bestimmst, wie du dein Geld anlegen möchtest.

Risiken bei Festgeldanlagen über 12 Monate

Risiken und Erträge gehen immer Hand in Hand. Außerdem ist keine Anlageklasse frei von Verlustrisiken. Bei Festgeldern ergibt sich das größte Risiko daraus, dass das angelegte Geld in die Bilanz der jeweiligen Bank eingeht. Sollte sie in Zahlungsschwierigkeiten geraten, könnte sie theoretisch auch auf die Einlagen ihrer Kunden zugreifen. Damit würde sie ihre finanzielle Situation vorübergehend verbessern. Kunden droht in solch einem Szenario allerdings der Totalverlust. 

Hier findest du deshalb eine Analyse, welche Fallstricke bei der Festgeldanlage über 12 Monate lauern können.

Risiken bei deutschen Banken

Deutsche Sparkassen und Genossenschaftsbanken erkannten früh, dass sie ihren Kunden die Gefahr eines Totalverlusts ihrer Ersparnisse nicht aufbürden können. Sie bildeten jeweils Sicherungssysteme heraus, die ein Netz zwischen den Instituten spannen. Gerät nun ein Geldhaus in eine finanzielle Schieflage, wird es von den anderen seiner Gruppe aufgefangen. Die Kundengelder sind sicher. Die Privatbanken schlossen sich später ebenfalls zu einem Sicherungsverbund zusammen, um ihren Kunden ein gleichwertiges Einlagensicherungskonzept bieten zu können. Festgeldkonten bei deutschen Banken sind damit bis zu einem Betrag von 100.000 Euro je Kunde und Bank vor der Insolvenz eines Finanzinstituts geschützt. Aufgrund der sehr hohen Sicherheit bei deutschen Spareinlagen ist jedoch der Zinssatz sehr gering.

Die Einlagensicherungssysteme in Deutschland wurden nach der europäischen Finanzkrise zum Vorbild der EU-Einlagensicherung.

Einlagensicherung in der EU

Innerhalb der EU greift die europäische Einlagensicherung. Sie gilt sogar dann, wenn die Länder, in denen die Anbieter sitzen, nicht Teil der Währungsunion sind. Sie deckt 100.000 Euro je Anleger und Bank und gilt für alle Geschäftsbanken. Sollte ein Institut in Schieflage geraten, kommt der jeweilige Staat für die Festgelder der Kunden auf. Daraus ergibt sich allerdings auch ein Risiko: Nur finanzkräftige Staaten können Banken stützen. Kleine oder wirtschaftlich schwächere Länder wie beispielsweise Bulgarien könnten damit ein erhebliches Problem haben. Insofern ist die Einlagensicherung nur so viel wert, wie die Bonität des Staates, der dahinter steht.

Neben den Bonitätsrisiken der einzelnen Länder sollte in deinem Auswahlprozess auch die Anlagewährung berücksichtigt werden. Bei Festgeldkonten in Fremdwährung gehst du ein Kurswechselrisiko ein. Es kann dir einerseits eine Extra-Rendite durch Kursgewinne einbringen. Andererseits kann eine Kursverschlechterung während der zwölf Monate Anlagedauer sich negativ auf deinen Ertrag auswirken.

Risiken bei ausländischen Banken außerhalb der EU

Schließt du dein Festgeldkonto bei einer Bank außerhalb der EU ab, bist du von dem dortigen Einlagensicherungssystem abhängig. Es empfiehlt sich, vor der Anlageentscheidung die dortigen Gegebenheiten zu prüfen, denn nicht alle Staaten legen einen ähnlich großen Wert auf die Sicherheit der Ersparnisse kleiner Bürger. Zusätzlich treten Wechselkursrisiken außerhalb der EU-Festgeldkonten regelmäßig auf.

Risiken bei Festgeld-Plattformen, die mit ausländischen Banken kooperieren

Festgeldplattformen kooperieren mit Partnerbanken, um ihre Vermittlungsleistung erbringen zu können. Um den Service zu nutzen, musst du ein Verrechnungskonto beim Online-Kreditvermittler eröffnen. 

Falls die Festgeldplattform pleite gehen sollte (wir reden über deutsche Anbieter) solltest du nichts zu befürchten haben. Deine Gelder müssen separat von den Geschäftskonten der Plattform aufbewahrt werden. Nur wenn die Bank, die deine Gelder hält, pleite geht, solltest du dich informieren, inwiefern die staatliche Einlagensicherung dir zusteht.

Häufig gestellte Fragen zu Festgeld

  • Was ist der Unterschied zu Tagesgeld?

    Tagesgeldkonten sind täglich verfügbar. Du kommst also zu jedem Zeitpunkt an dein Geld. Das Festgeldkonto hat im Gegensatz dazu eine feste Laufzeit. Während dieser kannst du nicht auf den Anlagebetrag zugreifen.

  • Gibt es einen Unterschied zu Termingeld?

    Festgelder zählen aufgrund ihres festen Laufzeiten zu den Termingeldern. Weitere Termingelder sind beispielsweise sonstige banktechnisch befristete Einlagen.

  • Wo liegt der Unterschied zu einem Sparbrief und einem Sparbuch?

    Ein Sparbrief ist eine Bankanleihe, die direkt von einer Bank an ihre Kunden herausgegeben wird. Aufgrund der zusätzlich fehlenden Börsennotierung zählen Sparbriefe zu den OTC-Geschäften. Die übrigen Produktmerkmale sind an die Wertpapiergruppe Anleihen angelehnt. Sparbriefe verfügen über eine feste Laufzeit und einen fixen Zinskupon.

    Ein gesetzliches Sparbuch zählt ebenso wie ein Festgeld zu den Bankeinlagegeschäften. Das Sparbuch hat jedoch in der Regel weder eine feste Laufzeit noch einen festen Zins. Gesetzliche Sparbücher sind überwiegend mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten ausgestattet. In dieser Hinsicht lässt sich eine Parallele zu Festgeldkonten mit Kündigungsfrist feststellen.

  • Was passiert mit Festgeld im Todesfall?

    Der Tod des Festgeldinhabers stellt vor dem Gesetz einen wichtigen Kündigungsgrund dar. In diesem Fall können die Erben die Auflösung verlangen. Die Bank darf ihrerseits keine Sondergebühren oder Zinsabschläge erheben.

  • Für wen lohnt sich Festgeld?

    Die Entscheidung für oder gegen ein Festgeldkonto ist so individuell wie jeder einzelne Anleger. Es kann ein Instrument sein, um Gelder für einen begrenzten Zeitraum von 1 Jahr  schwankungssicher zu parken und einen Zinsertrag zu erzielen. Als Beimischung bringt es Stabilität in das Vermögen. Besonders sicherheitsorientierten Anlegern kann es dabei helfen, der Inflation trotz Niedrigzinsen entgegenzuwirken.