Festgeld 4 Jahre: Festgeld-Zinsen im großen Vergleich

Beim Festgeld handelt es sich um eine Anlageform für das kurz- bis mittelfristige Sparen. Während Laufzeiten bis zu 12 Monaten als kurzfristig gelten, sind Anlagehorizonte von bis zu fünf Jahren eher dem mittelfristigen Zeitraum zuzuordnen. Festgeldanlagen bis 48 Monate gehören daher zu den beliebteren Anlageformen. Vor allem bei längeren Laufzeiten sind andere Varianten oftmals die bessere Wahl.

Gründe für das Festgeld als Geldanlage über 4 Jahre

Das Festgeld ist eine interessante Anlagemöglichkeit für Sparer, die über einen längeren Zeitraum auf Verfügungen über das eigene Kapital verzichten können. Klassischerweise entscheidet sich der Anleger während des Festlegungszeitraums von vier Jahren zur Bindung des Geldes. Dementsprechend stellt sich die Frage, welche Vorteile eine Geldanlage über einen vierjährigen Zeitraum bietet.

Im ersten Schritt lassen sich hierbei die Zinsen anführen. Diese steigen grundsätzlich mit der Festlegungsdauer des Geldes. Dementsprechend erhalten Anleger bei einer Festgeldanlage über 4 Jahre bessere Konditionen als bei einem kurzen Anlagehorizont. Insbesondere im Vergleich zum Tagesgeld oder zu kurzfristigen Festgeldanlagen lassen sich mithilfe eines entsprechenden Festgeldvertrags höhere Verzinsungen erwirtschaften. Zudem bietet diese Anlageform eine gute Planbarkeit, geringe Volatilität und hohe Sicherheit für den Anleger.

Wie funktioniert Festgeldsparen?

Ein Festgeldkonto bietet dir sichere Zinseinkünfte und eine gute Planbarkeit. Aufgrund des längeren Anlagehorizonts erhalten die Sparer zudem höhere Zinsen als bei einem klassischen Tagesgeldkonto. Dabei gilt der abgeschlossene Zinssatz über die gesamte Laufzeit der Festgeldanlage. Dementsprechend haben Zinsänderungen keinerlei Auswirkungen auf die persönliche Rendite. Außerdem liegt das Geld über den zuvor definierten Zeitraum bei der Bank, sodass ein Zugriff nicht möglich ist. Folglich sollte bereits im Voraus feststehen, dass das Geld für den definierten Zeitraum nicht benötigt wird.

Brauchst du das Geld doch zu einem früheren Zeitraum, so erhebt die Bank Strafzinsen. Diese sind oftmals nicht auf den bisherigen Zinsertrag gedeckelt, sodass im schlechtesten Falle eine negative Rendite möglich ist. Folglich empfiehlt sich das Festgeldsparen vor allem für langfristige Anleger. Außerdem sollten Interessenten stets die Mindesteinlage berücksichtigen – diese liegt oftmals bei mehreren Tausend Euro.

Die Vor- und Nachteile von Festgeld über 4 Jahre

Das Festgeldsparen ist oftmals lohnenswert – vor allem im Vergleich zum klassischen Tagesgeld. Europäische, börsennotierte Banken bieten den Anlegern interessante Konditionen und sichern das Ersparte über die Einlagensicherung von mindestens 100.000 Euro pro Anleger ab.

Außerdem kannst du bereits zu Beginn die Rendite der Festgeldanlage berechnen und somit von der Planungssicherheit profitieren. Durch die vergleichsweise hohen Verzinsungen können sich Sparer vor der Inflation absichern. Für hohe Renditen sind jedoch Anlageformen mit höherem Risiko die bessere Wahl.

Dahingegen gibt es jedoch einige Nachteile, welche Interessenten vor dem Abschluss eines Festgeldsparvertrags berücksichtigen sollten.

Nach dem Abschluss des Sparvertrags ist das Geld gebunden und bis zum Ende der Laufzeit nicht verfügbar. Zusätzlich sorgt eine Kündigung für hohe Strafzinsen. Bei einer geringen Verzinsung kann die negative Auswirkung der Inflation nicht ausgeglichen werden. Zusätzlich kann eine positive Zinsänderung verpasst und somit eine Unterrendite erzielt werden.

Das Risiko-Rendite-Potenzial eines 4 Jahre Festgelds

Die Verzinsung einer Kapitalanlage ist ein Ausdruck für dessen Risiko. Dementsprechend gelten Festgeldanlagen als besonders sicher, jedoch gering verzinst.

Wertpapiere, Fonds oder Versicherungen bieten bei einem höheren Risiko auch eine bessere Verzinsung. Anleger können durch das Nutzen ausländischer Angebote beim Festgeld höhere Renditen erzielen. Deutsche Anleger profitieren bei europäischen Finanzinstituten auch von der Einlagensicherung. Diese sichert die Spareinlagen der Sparer bis zu einem Volumen von 100.000 Euro ab. Zu berücksichtigen ist die Bonität des Herkunftslandes.

Ein Blick auf das Festgeld über 4 Jahre zeigt, dass das eingegangene Risiko eher gering gegenüber anderen Kapitalanlagen ist. Trotzdem erhalten Investoren sichere und planbare Zinsauszahlungen.

Im ersten Schritt reicht die Verzinsung zum Ausgleich der Inflationsauswirkungen aus und schützt das Vermögen vor der Entwertung.

Wählen Sparer einen noch längeren Zeitraum, steigt auch die Verzinsung weiter an. Zurückzuführen ist dieser Zusammenhang auf das Risiko einer Zinsänderung sowie auf den langfristigen Verzicht auf Bargeldverfügungen.

Beispielrechnung zum Festgeldsparen über 4 Jahre

Um dir den Vorteil eines Festgelds über 4 Jahre zu zeigen, hier ein einfaches Beispiel mit einer Anlagesumme von 10.000 Euro.

Im Durchschnitt erhalten Investoren rund 1,3 Prozent Zinsen pro Jahr. Bei einem Anlagekapital über 10.000 Euro sowie keinerlei weiteren Zahlungen beläuft sich der Zinsertrag nach vier Jahren auf 530,23 Euro.

Insbesondere die Nutzung ausländischer, oftmals osteuropäischer Banken, ermöglicht eine Renditeoptimierung auf nahezu 1,6 Prozent. Somit würde sich der Zinsertrag bei sonst gleichen Bedingungen auf 655,52 Euro steigern lassen.

Durch die gültige Einlagensicherung kann diese Maßnahme einen positiven Einfluss auf die persönliche Rendite haben.

Die Angebote beim Festgeld über 4 Jahre

Bei Laufzeiten von vier Jahren spricht man im Normalfall von mittelfristigen Anlagen. Laufzeiten von einem Jahr werden dahingegen als kurzfristig bezeichnet.

Besonders beliebt bei den Anlegern sind mittelfristige Anlagen, da diese eine Zinssicherheit bieten, ohne das eine zu lange Laufzeit das Kapital langfristig bindet.

Zudem sollten Anleger berücksichtigen, dass immer weniger Banken ein Interesse an langfristigen Zinsbindungen im Bereich der Festgeldanlage haben.

Dementsprechend finden sich die meisten Angebote im Bereich der kurzen Laufzeiten wieder. Festgeld mit 4 Jahren ist auch für Banken noch attraktiv und wird daher häufig angeboten.

Festgeld 4 Jahre: Wo gibt es die höchsten Zinsen?

Viele Anleger suchen bei der Geldanlage nach der höchsten Rendite und vergleichen die Zinsen der verschiedenen Angebote miteinander.

Allerdings solltest du berücksichtigen, dass sich die Zinsen kontinuierlich verändern. Dementsprechend lässt sich keine allgemeingültige Aussage zu einem guten Vergleichszinssatz bei einem 4 Jahres Festgeld treffen.

Allerdings gibt es stets Aktionsangebote der verschiedenen Banken. Daher ist ein Festgeld Vergleich für 4 Jahre stets sinnvoll.

Neben den verschiedenen Aktionsangeboten haben auch die aktuellen Leitzinsen einen maßgeblichen Einfluss auf die Zinsen beim Festgeldkonto.

Dennoch bieten vor allem Aktionsangebote verschiedener Banken eine gute Verzinsung auf einem Vierjahreszeitraum.

Mit dem Festgeldrechner kannst du einen Festgeld Vergleich über 4 Jahre durchführen und somit von den besten Zinsen profitieren.

Was sind Festgeldanbieter und -anbahner?

Als Anleger wirst du früher oder später einen Festgeld Vergleich durchführen. Hierbei musst du zwischen Festgeldanbietern und Festgeldanbahnern unterscheiden.

Während die Festgeldanbieter direkt ein eigenes Festgeldsparen anbieten, fungieren die Anbahner als Vermittler.

Der klassische Anbieter von Festgeldanlagen ist etwa deine Hausbank. Diese bietet dir ein entsprechendes Sparmodell im eigenen Haus an, ermöglicht dir jedoch keinen Vergleich zu Fremdprodukten.

Der Anbahner zeigt dir hingegen verschiedene Produkte und vergleicht diese untereinander.

Die Risiken von Festgeldanlagen über 4 Jahre

Eine wichtige Rolle bei der Geldanlage spielt das eingegangene Risiko. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase sind die Gewinne von vielen europäischen Banken auf einem historischen Tiefpunkt.

Insbesondere die deutschen Finanzinstitute leiden noch immer unter den Auswirkungen der Finanzkrise. Zusätzlich bieten diese im Vergleich zu anderen europäischen Banken ungünstigere Konditionen für das Festgeld über 4 Jahre an.

Ein Vorteil für deutsche Anleger ist hierbei die Einlagensicherung. Diese sichert das Vermögen deutscher Anleger für bis zu 100.000 Euro ab. Dabei gilt diese Absicherung nicht nur für deutsche Finanzinstitute, sondern für alle europäischen Banken.

Folglich besteht für Anleger auch die Möglichkeit, ein Festgeld für 4 Jahre bei einer europäischen Bank abzuschließen. Trotzdem besteht auch hier ein gewisses Ausfallrisiko, falls es zu einer Finanzkrise kommt. Aufgrund der Einlagensicherung erhalten die Sparer das Geld jedoch bis zu einer Obergrenze von 100.000 Euro pro Kreditinstitut zurück. Aus diesem Grund empfehlen Finanzexperten eine Maximalanlage von 100.000 Euro pro Kreditinstitut. Daher solltest du bei der Geldanlage einen Blick auf das Herkunftsland der Bank werfen und dessen Bonität prüfen.

Die Anlage in außereuropäischen Ländern kann attraktiv sein, wenn die entsprechende Notenbank keine Niedrigzinsen ausschreibt. Hier steigt allerdings das Risiko aufgrund der fehlenden Einlagensicherung. Zudem ergibt sich eine Gefahr durch schwankende Wechselkurse. Achte aus diesem Grund beim Festgeld Vergleich für 4 Jahre stets auf das Herkunftsland der jeweiligen Bank.

Häufig gestellte Fragen zum Festgeld

  • Was ist der Unterschied zu Tagesgeld?

    Das Festgeld unterscheidet sich aufgrund der Kapitalbindung vom Tagesgeld. Der Anleger erklärt sich beispielsweise beim Festgeld für 4 Jahre dazu bereit, der Bank das Geld zur Verfügung zu stellen. Für diesen Zeitraum hat der Anleger keine Verfügung über das Geld und muss bei Bedarf eine Kündigung einreichen. Hierbei fallen extra Strafzinsen an. Das Tagesgeld bietet dahingegen eine niedrigere Verzinsung bei permanenter Verfügbarkeit des Geldes. Außerdem kann das Tagesgeld bereits ab dem ersten Euro genutzt werden. Beim Festgeld muss oftmals ein Mindestbetrag, beispielsweise in Höhe von 5.000 Euro angelegt werden.

  • Was ist der Unterschied zum Termingeld?

    Das Termingeld gehört zu den kurz- bis mittelfristigen Geldanlagen. Bei dieser Anlageform betragen die Laufzeiten mindestens einen Monat. Zudem gibt es eine definierte Kündigungsfrist. Erst nach dem Eingang der Kündigung und dem Ablauf der entsprechenden Frist zahlt die Bank den Betrag aus. Prinzipiell handelt es sich bei Termingeld um einen Oberbegriff, unter den auch das Festgeld fällt.

  • Der Unterschied zwischen Festgeld und Sparbriefen?

    Auch Sparbriefe besitzen einen fest definierten Zinssatz für die gesamte Laufzeit. Der klassische Sparbrief wird zum Nennwert gekauft und die Zinsen werden jährlich ausgeschüttet. Klassischerweise gibt es bei dieser Anlageform Zeithorizonte von bis zu 10 Jahren. Soll der Sparbrief im Voraus verkauft werden, kann dieser über die Online-Plattform der BÖAG Börsen AG gehandelt werden. Beim Sparbrief handelt es sich zudem um ein Wertpapier.

  • Was passiert mit Festgeld im Todesfall?

    Der Todesfall hat keinen Einfluss auf den Anspruch des Geldes. Vielmehr ist dieser ein wichtiger Kündigungsgrund. Aus dem Paragraph 314 des BGB geht hervor, dass bei einem solchen wichtigen Grund eine fristlose Kündigung möglich ist. Dementsprechend müssen in diesem Fall auch keine Strafzinsen gezahlt werden.

  • Für wen lohnt sich Festgeld?

    Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern hängt vom jeweiligen Profil des Anlegers ab. Für risikoaverse Anleger ist das Festgeld eine interessante Möglichkeit, um sich vor der Inflation zu schützen. Junge Anleger, die Kapitalrenditen erzielen möchten, können dahingegen auf andere Anlageklassen setzen. Die konkrete Wahl hängt stets von den individuellen Vorlieben und Interessen ab.