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#242 40 Jahre Börsenerfahrung: Vermögensberater und Privatier Helmut Jonen im Interview

6. Dezember 2021

Im heutigen Video sprechen wir mit Helmut Jonen, der schon über 40 Jahre Börsenerfahrung hat. Er erzählt uns über seine Karriere als Bänker im Wealth Management und Family Office in der Schweiz, seine sehr wohlhabenden Kunden und wie diese ihr Geld investiert haben. Inzwischen ist er Privatier, finanziell frei und verwaltet nur noch sein eigenes Vermögen.

Wir sprechen auch über die unterschiedliche Besteuerung von Wertpapieren in Deutschland und der Schweiz. Außerdem geht es noch um das Investieren in Crashphasen und den Wandel der Börsen durch Neo-Broker und soziale Medien. Lasst euch dieses Interview mit Helmut auf keinen Fall entgehen. Viel Spaß!

Shownotes

Instagram von Helmut Jonen

Kommentare (1)

E

Ein Schweizer

sagt am 08. Dezember 2021

Guter Podcast, danke. Die Aussagen von Herrn Helmut Jonen über die Steuern in der Schweiz stimmen leider nur teilweise, ganz so "steuer-schön" ists in der Schweiz dann auch nicht immer: - Steuerfreier Beitrag Säule 3a: Der Maximale Einzahlungsbetrag variiert (leicht) von Jahr zu Jahr. Aktuell im Jahr 2021 sinds ca. CHF 6800.00, die maximal in die Säule 3a eingezahlt werden können und somit vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können. Früher war der Betrag tiefer (z.B. CHF 6600), zukünftig wird er tendenziell steigen (Inflationsbereinigung). Was aber sehr wichtig ist und oftmals nicht oder wenig beachtet wird, ist dass der eingezahlte Gesamtbetrag beim Bezug versteuert werden muss, wenn auch zu einem (Stand heute) niedrigeren Zinssatz als die normale Einkommenssteuer. Es ist individuell je Person zu bestimmen, wie rentabel die Säule 3a in der Gesamtkostenrechnung dann auch wirklich ist (kann auch negativ sein). Vieles davon ist abhängig von der Steuerbelastung im Zeitraum des "Arbeitslebens". Weiter ist Stand heute unbekannt, wie der Säule-3a-Bezug in Zukunft (bsp in 30 Jahren) versteuert wird. - Aktiengewinne werden nie versteuert: Das ist so falsch, aber die Grenzen sind auch nicht ganz klar: Wenn ein Anleger, oder in diesem Fall besser "Trader", mehrere Transaktionen macht in einem gewissen Zeitraum und als "Trader" eingestuft wird, dann sind die Gewinne als Einkünfte zu versteuern. Ob man als Trader eingestuft wird oder nicht, ist wie gesagt etwas schwammig/unklar. Als relativ sichere Faustformel kann man nehmen: Aktien mindestens 6 Monate halten bevor man sie wieder verkauft, dann wird man nicht als Trader eingestuft. Beste Grüsse und weiter so.


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