100 Spartipps in Zeiten der Inflation
Lebensmittel
Im Bereich der Lebensmittel hat die Community die meisten Tipps eingereicht. Nicht verwunderlich, denn die Lebensmittelpreise sind in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen und belasten viele Haushalte besonders stark.
- 1. Foodsharing Apps. Mit Apps wie beispielsweise Too Good To Go kannst du besonders günstig Lebensmittel einkaufen. Hier kannst du in Restaurants, Supermärkten oder Bäckereien günstig Lebensmittel erhalten, die am Ende des Tages übrig geblieben sind und ansonsten weggeworfen werden würden. So unternimmst du gleichzeitig auch etwas gegen Lebensmittelverschwendung.
- 2. Lebensmittel auf dem Markt eher abends einkaufen.
- 3. Im Discounter einkaufen: Viele Lebensmittel kann man im Discounter günstiger kaufen. Zusätzlich kann man wiederum gezielt Lebensmittel, die eine höhere Qualität haben sollen, in teureren Supermärkten kaufen.
- 4. Auf Angebote achten und auch Produkte aus dem unteren Regalbereich im Supermarkt wählen.
- 5. Auf Markenprodukte verzichten und Eigenmarken bzw. Hausmarken des Supermarktes kaufen.
- 6. Leitungswasser trinken
In Flaschen gekauftes Wasser und vor allem Softdrinks sind um ein Vielfaches teurer als Leitungswasser, wie diese Beispielrechnung demonstriert:
Wir gehen von einem Wasserbedarf von 3 Litern pro Tag aus und berücksichtigen bei den Kosten für das Leitungswasser auch Abwassergebühren:
| Leitungswasser | Wasser aus dem Supermarkt | Coca-Cola | |
|---|---|---|---|
| Pro Tag | 0,015€ | 0,70€ | 4€ |
| Pro Monat | 0,45€ | 21€ | 120€ |
| Pro Jahr | 12€ | 252€ | 1.440€ |
So ist das Wasser aus dem Supermarkt nicht nur rund 47-mal so teuer wie Leitungswasser, sondern Leitungswasser ist auch ökologischer und du sparst dir den Transport nach Hause. Zudem kann man sich einen Wassersprudler oder einen Wasserfilter leisten und ist trotzdem noch günstiger unterwegs. Und das ist auch unser nächster Spartipp:
- 7. Wassersprudler statt gekauftes Sprudelwasser verwenden.
- 8. Auf Produkte mit (fast) abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum achten. Diese sind häufig stark reduziert.
- 9. Die Preise pro 100g oder pro kg im Supermarkt vergleichen.
- 10. Regionale und saisonale Produkte kaufen.
- 11. Nur mit einer Einkaufsliste einkaufen gehen. Die Einkaufsliste hilft dir, Impulskäufe oder unnötige Käufe zu verhindern. So kaufst du die Artikel, die du auch vorher eingeplant hast.
- 12. Einen Einkaufsbeutel mitnehmen und keinen Einkaufswagen nutzen: Dann kauft man automatisch weniger, wenn der Beutel irgendwann voll ist.
- 13. Obst, Gemüse und Kräuter auf dem Balkon anbauen.
- 14. Vorkochen für die Mittagspausen, statt in die Kantine oder ins Restaurant zu gehen.
Mobilität
Ebenfalls ein hohes Sparpotenzial bietet der Bereich Mobilität. Hier hängt es natürlich stark von deiner persönlichen Lebenssituation ab, welche Tipps für dich tatsächlich praktikabel sind. Wer im ländlichen Raum lebt, wird das Auto beispielsweise kaum stehen lassen können. Besonders bei Bus und Bahn lohnt sich ein Blick auf Zeitfahrkarten, Jobtickets und das Deutschlandticket.
- 15. Lass dein Auto stehen. Besonders in der Stadt lohnt es sich, den Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen zu Fuß zu bestreiten.
- 16. Zu Fuß gehen.
- 17. Mit dem Fahrrad fahren.
- 18. Gelegentlich Car-Sharing oder Mietwagen nutzen, anstatt ein Auto zu kaufen.
- 19. Das Deutschlandticket nutzen, wenn es zu deinem Alltag passt.
- 20. Mehr im Homeoffice arbeiten, statt zur Arbeit zu pendeln.
- 21. Benzinpreise vergleichen (aber nicht kilometerweit zur günstigen Tankstelle fahren).
- 22. Sparsam fahren: früh hochschalten, langsam/defensiv fahren, ausrollen statt bremsen.
- 23. Wege kombinieren, statt für jede Aktivität loszufahren.
- 24. Keinen Neuwagen kaufen, sondern mindestens 1 oder 2 Jahre alte Autos kaufen.
Wohnen und Energie
Wohnen und Energie gehören für viele Haushalte zu den größten Kostenblöcken. Hier bringt Sparen also besonders viel.
- 25. Wohnkosten teilen. Nicht von heute auf morgen umsetzbar: Ein Leben in einer WG oder das Zusammenziehen mit dem Partner oder der Partnerin spart viel Geld. Das IW Köln hat ausgerechnet, dass Paare in einem gemeinsamen Haushalt dadurch um das 1,5-Fache wohlhabender sind als Singles mit gleichem Einkommen.
- 26. Überschüssigen Wohnraum vermieten.
- 27. Nicht übermäßig viel heizen und lieber zu Hause einen Pullover tragen anstatt ein T-Shirt.
- 28. Duschtemperatur und Duschdauer reduzieren.
- 29. Duschen statt baden.
- 30. Sparduschkopf installieren.
- 31. Duschen im Fitnessstudio, wenn man ohnehin Mitglied und vor Ort ist.
- 32. Perlator am Wasserhahn anbringen (kleines Sieb vor dem Wasserhahn).
- 33. Sanieren: Langfristig Energie sparen durch den Austausch der Heizung oder die Dämmung des Hauses.
- 34. Alte Geräte durch effizientere ersetzen.
- 35. Alte Glühbirnen durch neue LED-Lampen austauschen.
- 36. Beim Neukauf von elektrischen Geräten solltest du einen Blick auf die Energieeffizienzklasse werfen.
- 37. Standby-Geräte vom Netz trennen, wenn sie nicht gebraucht werden. Zum Beispiel durch eine abschaltbare Steckdosenleiste.
- 38. Im Winter nachts Vorhänge oder Rollläden in Wohnräumen schließen, damit nicht so viel Wärme verloren geht.
- 39. Balkonkraftwerk (Solarpanel auf dem Balkon) installieren.
- 40. Hausbesitzer: Solarpanels auf dem Dach installieren.
- 41. Stoßlüften statt Dauerlüften.
- 42. Den Ofen nicht vorheizen und mit Umluft backen.
Strukturiere dein Geld
Viele Menschen haben nur wenig Überblick über ihre Einnahmen und Ausgaben. Sie geben einfach das aus, was auf dem Konto vorhanden ist. Etwas mehr Struktur und Überblick helfen ebenfalls beim Geld sparen.
- 43. Überblick über Einnahmen und Ausgaben verschaffen.
- 44. Haushaltsbuch führen, zum Beispiel mit unserem Excel-Tool oder dem Finanz-Flussdiagramm.
- 45. Budgets für verschiedene Ausgaben festlegen. Das kannst du mithilfe eines Haushaltsbuchs erledigen.
- 46. Apps wie Finanzfluss Copilot nutzen, die automatisch Einnahmen und Ausgaben analysieren.
- 47. Statt eine App zu nutzen, kann man auch Beträge für verschiedene Zwecke in unterschiedliche Umschläge legen. Auch so hat man Budgets für den Monat geschaffen.
- 48. Mit verschiedenen Unterkonten variable Kosten und Fixkosten voneinander trennen. Das kann zu mehr Überblick führen. Auch kann man Unterkonten für verschiedene Sparziele einrichten, z.B. für Urlaub.
- 49. Daueraufträge für Sparziele einrichten und direkt nach Gehaltseingang ausführen.
- 50. Wechselgeld sparen: Entweder alle Münzen zur Seite legen oder eine entsprechende Funktion auf dem Konto oder der Kreditkarte einrichten.
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Shopping
- 51. Kauffrist setzen. Wenn du dir gerne etwas Schönes kaufen möchtest, dann schiebe es doch einfach um ein paar Wochen auf. Erst wenn du dich dann nach wie vor für diese Sache interessierst, kaufst du sie. Auf diese Art lässt du dich nicht durch spontane Stimmungen zu Impulskäufen verleiten.
- 52. Secondhand einkaufen, z.B. auf dem Flohmarkt.
- 53. Keine 0%-Finanzierung und keine Konsumkredite nutzen.
- 54. Bei größeren Anschaffungen: Immer erst den Kaufpreis ansparen und dann die Sache kaufen.
- 55. Statt Markenkleidung alternative Marken kaufen oder in günstigeren Outlets Ware aus der Vorsaison einkaufen.
- 56. Reparatur statt Neukauf. Das gilt für die verschiedensten Bereiche: Kaputte Kleidung und kaputte Schuhe können beim Schneider oder Schuster repariert werden. Teure Geräte können häufig ebenfalls repariert oder innerhalb der Gewährleistungsfrist ausgetauscht werden.
- 57. Refurbished statt brandneu: Hier handelt es sich um generalüberholte, gebrauchte Geräte oder ehemalige Ausstellungsstücke. Diese sind deutlich günstiger und in der Regel genauso gut.
- 58. Öfter einen Blick in den Kleiderschrank werfen und in Vergessenheit geratene Kleidung mal wieder tragen, statt neue zu kaufen.
- 59. Kleidung färben oder bleichen, wenn sie verblasst oder fleckig geworden ist.
- 60. Konsum fördernde Impulse vermeiden: Newsletter abbestellen und Werbung ausweichen bzw. einen Adblocker verwenden.
- 61. Sales nutzen und außerhalb der Saison einkaufen.
- 62. Familieneinkauf im Großhandel. Viele Arbeitgeber haben beispielsweise eine Metro-Karte, die sie ihren Mitarbeitern gerne überlassen.
- 63. Gutscheincodes nutzen, aber durch Gutscheinportale nicht zu mehr Konsum verleiten lassen.
- 64. Spare Versandkosten, indem du auf den Mindestbestellwert, Abholstationen und Händleraktionen achtest.
- 65. Leihen statt kaufen. Zum Beispiel in der Nachbarschaft kann man sich über Portale wie nebenan.de Geräte von Nachbarn ausleihen. Auch gebrauchte Gegenstände kann man auf diese Art günstig kaufen.
Tarife und Verträge
- 66. Abos hinterfragen und kündigen.
- 67. Verträge für das Handy und Internet rechtzeitig zum Laufzeitende wieder kündigen – zum Beispiel direkt nach Abschluss.
- 68. Tarife vergleichen (nicht nur fürs Handy).
- 69. Strom- und Gasverträge regelmäßig vergleichen, z.B. über Vergleichsportale oder Wechselservices.
- 70. Verträge wirklich an die echten Bedürfnisse anpassen und nicht beispielsweise einen Mobilfunkvertrag mit zu viel Datenvolumen abschließen.
Freizeit/Unterhaltung
- 71. Kostenlose Kulturangebote wahrnehmen. In Berlin sind beispielsweise jeden ersten Sonntag im Monat staatliche Museen kostenlos.
- 72. Abos (Netflix, Amazon Prime, Spotify etc.) im erlaubten Rahmen teilen, z.B. innerhalb des Haushalts oder entsprechend der Nutzungsbedingungen.
- 73. Öffentlich-rechtliche Mediatheken nutzen, statt Netflix und Co.
- 74. Angebote in der Stadtbücherei nutzen (z.B. für Streaming oder Hörbücher)
- 75. Zu Hause eine Party schmeißen, statt in Bars und Restaurants zu gehen.
- 76. Randzeiten in Schwimmbädern und Fitnessstudios nutzen.
Auf Reise
Reisen können teuer sein. Mit etwas Planung kannst du aber oft deutlich sparen.
- 77. Frühzeitig buchen.
- 78. Außerhalb der Hauptsaison verreisen und auf Schulferien achten.
- 79. Vergleichsportale nutzen.
- 80. Je flexibler, desto günstiger die Reise: Wenn du zeitlich und räumlich flexibel bist, kannst du mit Abstand am günstigsten reisen.
- 81. Mitfahrgelegenheit & Busse nutzen oder die eigene Fahrt zur Mitfahrt anbieten.
- 82. Hotelalternativen suchen, wie Camping, ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung.
- 83. Mit mehreren Freunden eine Ferienwohnung teilen.
- 84. Im Ferienapartment selbst kochen, statt ins Restaurant zu gehen.
- 85. Auf die Lage der Unterkunft achten: Hotels und Ferienwohnungen etwas weiter außerhalb, aber trotzdem gut angebunden, können deutlich günstiger sein.
- 86. Heimatnah Urlaub machen: Es muss nicht immer die Fernreise sein, wenn es auch in der Nähe schöne Orte gibt.
- 87. Keine Produkte am Flughafen kaufen und eine leere Flasche nach der Sicherheitskontrolle auffüllen.
- 88. Mit der richtigen Karte bezahlen.
- 89. Auf Roaming-Gebühren und teure WLAN-Tarife verzichten.
- 90. Lokale SIM-Karte kaufen.
Laster abgewöhnen
- 91. Mit dem Rauchen aufhören: Mit unserem Rauchfrei-Rechner kannst du ausrechnen, wie viel du dann sparen kannst.
- 92. Kaffee zu Hause oder auf der Arbeit trinken, statt unterwegs einen Coffee to go zu kaufen.
Steuererklärung
- 93. Steuererklärung abgeben: Im Schnitt bekommst du für eine abgegebene Steuererklärung 1.000€ zurück. Verschiedene Programme wie CHECK24 Steuer*, WISO Steuer* und Smartsteuer* können dir dabei helfen.
- 94. Belege sammeln, aufbewahren und immer direkt an die Steuererklärung denken.
Einnahmen erhöhen
- 95. Gebrauchte Sachen, die nicht mehr benötigt werden, verkaufen.
- 96. Microjobbing durch verschiedene Apps.
- 97. Minijob.
- 98. Fähigkeiten auf Plattformen wie Fiverr zur Verfügung stellen.
- 99. Blut- und Plasmaspende.
- 100. Gehaltserhöhung aushandeln.