Wikifolio Erfahrungen

3.9 von 5

12 Kundenbewertungen von Benutzern

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Wikifolio Erfahrungsbericht #12

11.12.2019

Eddie über Wikifolio


Da ich schon eine Weile mit dem Gedanken gespielt habe, in Aktien und dergleichen zu investieren, habe ich mich ans recherchieren gemacht. Dabei bin ich über Wikifolio gestolpert, habe mich informiert und registriert.

Wikifolio ist eine Top Möglichkeit für Börsenanfänger wie mich, die noch nicht genau wissen bzw wussten, wie sie anfangen sollen und welche Investitionen sich am meisten lohnen. Das angenehme an Wikifolio ist, dass man sich wirklich hunderte, wenn nicht sogar tausende Erfahrungen von zahlreichen Tradern und Investoren zu führen kann, sich genauso viele Ratschläge einholen kann und nicht allein gelassen wird. Man bekommt das Gefühl einer sich helfenden Community, die persönliche Vorlieben berücksichtigt.

Der Aufbau von Wikifolio ist sehr strukturiert, übersichtlich und wirkt "gepflegt". Dementsprechend wird auch hier einmal längere Zeit verbracht, was ich als positiv empfinde.

Durch zahlreiche erstellte Wikifolios, also persönliche Portfolios der Nutzer hat man die Möglichkeit schnell ein "Startprogramm" für sich zu finden und schnell in das eigentliche Investieren überzugehen. Probleme gab es bisher noch keine, ich musste also keinen Kundendienst oder dergleichen kontaktieren. Probleme lassen sich sehr schnell intern klären und korrigieren.

Ein letzter positiver Punkt ist die einfache Suche innerhalb von Wikifolio. Wenn ich nach bestimmten Kriterien suche, werden mir direkt mehrere Portfolios vorgeschlagen, die dem entsprechen. Aus diesen kann ich mir dann zum Beispiel meinen persönlichen Favoriten heraus picken und damit arbeiten.

Wikifolio Erfahrungsbericht #11

13.10.2019

AktienArgonaut über Wikifolio


Die Anmeldung bei wikifolio ist sehr einfach, eine E-Mail-Adresse eingeben, bestätigen und fertig. Insgesamt finde ich das Konzept und die Umsetzung von wikifolio super.

Anfangs wollte ich mich als sagen wir mal "Hobbyaktionär" eigentlich nur informieren und schauen, was die Trader dort so für Wertpapiere in ihren Wikis halten. Schließlich habe ich jedoch recht schnell ein eigenes erstes Musterdepot eröffnet, welches bald investierbar sein wird. Im Prinzip gehöre ich sowohl zur Gruppe der Investoren, die per Zertifikat in ein Wikifolio einsteigen möchten, um damit an der Strategie eines Traders finanziell zu partizipieren, als auch zu den Tradern selbst. Als Investor sehe ich mich persönlich eher bei Wikifolio als mein Kapital einem Robo-Advisor anzuvertrauen. Der große Vorteil hierbei ist meiner Meinung nach, dass man ein reguläres Zertifikat bei Lang und Schwarz kauft (also ganz einfach über sein reguläres Bankdepot).

Als Trader sehe ich für mich zwar kein großes Potential darin, Geld bei wikifolio durch die Performancebeteiligung zu verdienen (ich wüsste nicht, wieso jemand fremdes ausgerechnet Zertifikate auf mein recht neues Wikifolio kaufen sollte, solange die Performance nicht kontinuierlich über Jahre hinweg steigt und sich als krisenfest behauptet). Allerdings kann man ja Zertifikate von seinem eigenen Wikifolio kaufen und dadurch eine breite Streuung erzielen, die man als Kleinaktionär mit realen Aktienkäufen nicht verwirklichen kann.

Außerdem gibt es im wikifolio keine Handelsgebühren, d. h. Umschichten und traden mit kleinen Beträgen sind schnell und kostengünstig möglich. Als Alternative zu einem herkömmlichen Musterdepot kann ich wikifolio definitiv empfehlen.

Wikifolio Erfahrungsbericht #10

28.09.2019

Chris über Wikifolio


Da ich mich mit Aktien nicht genug auskenne und auch nicht die Zeit habe, mich intensiv mit dem Thema auseinander zu setzen, suchte ich im Internet nach alternativen Möglichkeiten. Aufgrund der attraktiven Rendite von Aktien wollte ich nicht auf ein Investment in Aktien verzichten und entschied mich für Wikifolio.

Die Kontoeröffnung ist unkompliziert und dauert nur einige Minuten, wenn man alle persönlichen Daten gerade zur Hand hat.

Bei Wikifolio hat man die Möglichkeit, erfolgreichen Anlegern zu folgen und in die Aktien zu investieren, die durch die Anleger vorgeschlagen werden. Man kann ebenfalls die einzelnen Aktien Einkäufe und Verkäufe einsehen, die der Anleger an dem Tag tätigt. Die Renditen die durch die Anleger erzielt werden sind attraktiv. Es werden Aktienpakete aus den unterschiedlichsten Branchen angeboten.

Ich nutze auch die App von Wikifolio, da ich so die Möglichkeit habe, auch unterwegs jederzeit alle Kurse einzusehen und tätig zu werden.

Der Kundenservice von Wikifolio ist sehr nett und auch schnell erreichbar.

Wikifolio Erfahrungsbericht #9

01.09.2019

Anonym über Wikifolio


Aufgrund zweier Freunde, die selbst über ein Wikifolio-Profil verfügen, bin ich auf die Seite aufmerksam geworden. Seit bereits zwei Jahren verfüge ich jetzt über ein Konto und bin immer noch sehr zufrieden mit meiner damaligen Entscheidung. Zum Anlegen des Profils wurde lediglich meine E-Mail-Adresse verlangt, sodass ich direkt mit der Anlage meines Traderkontos loslegen konnte. Ich selbst sehe mich nicht als Börsen-Guru, verfolge daher eine bereits vorhandene Anlagestrategie und orientiere mich dementsprechend an den Veränderungen.

Nach einiger Zeit, in der man als Kontoinhaber sogenannte "Vormerkungen" anderer Anleger gesammelt hat, erhält man das Zertifikat von Lang & Schwarz, was dazu führt, dass eine konkretere Verifikation erfolgen muss. Dies geschieht durch Hochladen eines Bildes des Ausweises und der Angabe weiterer persönlicher Daten. Zuletzt wird ein Telefonat mit einem wikifolio-Mitarbeiter durchgeführt, der sich mir gegenüber sehr freundlich und seriös verhalten hat.

Die Oberfläche des Anbieters gefällt mir persönlich sehr gut, da sie in meinen Augen benutzerfreundlich gestaltet ist. Besonders ansprechend ist die grafische Darstellung der eigenen Tagesentwicklung. Diese beziehen sich auf einzelne Werte des Portfolios. Monetär sehe ich Wikifolio als fair an, da hier jährlich, pro Zertifikat eine Gebühr von unter einem Prozent erhoben wird. Zudem wird noch eine frei wählbare "Performance-Gebühr" fällig.

Wikifolio Erfahrungsbericht #8

01.09.2019

Anonym über Wikifolio


Nach ein paar erfolglosen kleinen Trades hatte mich eine Freundin auf Wikifolio aufmerksam gemacht: Eine Plattform, auf der nicht irgendwelche hochbezahlten Banker Index-Zertifikate bauen, sondern im Prinzip demokratisch jeder seine Handels-Idee umsetzen kann.
Investiert werden kann dann ganz herkömmlich. Du eröffnest ein Wikifolio-Account und legst los. Das dauert nicht lange und erfordert auch keine Identifikation bei der Post oder so, weil das eigentliche Trading über ein normales Depot läuft.

Die einzelnen Index-Zertifikate, die die Nutzer der Plattform zusammenstellen, sind enorm übersichtlich dargestellt – dadurch bekommt man auch als Laie ein gutes Gefühl für die Performance der einzelnen Werte. Und nicht nur das: Es ist auch sehr übersichtlich dargestellt, welche Kosten hier entstehen, wenn deine Werte gut performen.

Als schwierig empfinde ich, dass die Plattform nur eingeschränkt mit meinem Depot kompatibel ist.
- Die Namen der gekauften Index-Zertifikate werden nicht sauber oder gar nicht angezeigt
- Die Nennwerte sind oft (leicht) abweichend
- Wikifolio selbst rechnet die Performance oft von anderen Zeitpunkten als den realen Kaufzeitpunkten aus

Auf lange Sicht ist dadurch das Depot wieder die erste Anlaufstation und man springt zwischen beiden Plattformen hin und her, was mit ein wenig mehr Datentausch vermeidbar wäre. Dennoch: Die Performance hat am Ende überzeugt – 5,8% in 7 Monaten sind ein Wort.

Wikifolio Erfahrungsbericht #7

31.08.2019

Anonym über Wikifolio


Die Idee von Wikifolio ist eigentlich ganz einfach. Jeder, der sich für das Thema Aktien und Wertpapiere interessiert, kann ein Wikifolio eröffnen. Dabei handelt es sich um ein Zertifikat, in dem eine Anlagestrategie fest geschrieben wird. Interessieren sich im Vorfeld einer Emission an einer Börse genügend angemeldete User von Wikifolio für diese Anlagestrategie, kann die Emission des Wikifolios beantragt
werden. Das Zertifikat folgt dabei der Wertentwicklung des jeweiligen Wikifolios. Somit hat jeder Anleger die Möglichkeit, einem Wikifolianer seines Vertrauens einen Teil seines Geldes anzuvertrauen.

Und genau das ist die bahnbrechende Idee von Wikifolio. Jeder darf ein Wikifolio eröffnen. Es gab eine Zeit vor mehr als 10 Jahren, in der das Einsammeln von realem Geld hinter einer Anlageidee den so genannten Kapitalanlagegesellschaften vorbehalten war, die innerhalb ihrer Möglichkeiten einen Fonds auflegen konnten, so wie auch die großen Banken. Wer diese kritische Größe im Hinblick auf Finanzkraft,
Wissen und Manpower nicht erreichen konnte, hatte keine Chance, Anleger für seine Idee zu begeistern. Und heute kann das jeder, dank Wikifolio.

Für den Wikifolio Runner, also den Betreiber eines Wikifolios, kann sich der zeitliche Einsatz immens lohnen, nämlich dann, wenn er mit seiner Idee und seiner überzeugenden Performance so viele Anleger in sein Wikifolio hinein ziehen kann, dass er von den Vergütungen, die bei Erreichen neuer prozentualer Höchststände des Wikifolios mit dem Wikifolio Runner geteilt werden, prima leben kann.

Der einzige Nachteil aus meiner Sicht ist die im Vergleich zur Direktanlage in Aktien unsicherere Position eines Wikifolios. Denn dieses ist, wie schon im Text zuvor beschrieben, ein Zertifikat und im Fall einer Pleite des Emittenten der Wikifolios wäre das eingesetzte Geld verloren.

Dennoch: Eine tolle Idee und die ideale Beimischung in einem Wertpapierdepot.

Wikifolio Erfahrungsbericht #6

31.08.2019

Anonym über Wikifolio


Ich befasse mich bereits seit Jahren mit verschiedenen Möglichkeiten der sinnvollen Geldanlage in Form von Aktien und auch Zertifikaten.
In der Regel können derartige Produkte nur von Banken ausgegeben werden.
Mit Wikifolio tut sich da eine ganz neue Welt auf.

Hier können Privatanleger eigene Zertifikate, die Wikifolios genannt werden über Lang & Schwarz veröffentlichen und als Investment-Möglichkeit anbieten. Ich war bei meinem ersten Besuch auf der Wikifolio-Homepage sehr gespannt auf das Angebot und wurde sowohl von der Menge als auch von der gebotenen Vielfalt positiv überrascht. Eine ausgefeilte Suchmaske führte mich entsprechend meiner ausgewählten Vorgaben zielsicher zu für mich passenden Angeboten.

In meinen Augen spielen die bisher erzielte Performance und die Risikostruktur eine erhebliche Rolle bei der Bewertung eines bestimmten Scheins. Für interessierte potentielle Kunden besteht die Möglichkeit eine sogenannte Watchlist anzulegen. Ich habe dort sehr unterschiedliche Zertifikate eingetragen und konnte somit über einige Wochen die jeweilige Entwicklung verfolgen.

Kaufen und verkaufen kann man Wikifolios letztendlich bei jeder Bank, die Depots bereitstellt und den entsprechenden Handel mit Scheinen anbietet.
Wer es sich zutraut, kann auch eigene Handlungsstrategien zu einem neuen Wikifolio zusammenfassen und die Veröffentlichung beantragen.

Wikifolio Erfahrungsbericht #5

27.08.2019

Anonym über Wikifolio


Bei Wikifolio handelt es sich um eine Plattform, welche Anleger sowie Trader zusammenführt. Die grundsätzliche Hauptidee, welche diese Plattform von Online-Brokern oder Ähnlichem unterscheidet, liegt darin, dass Anleger direkt in Portfolios von privaten Tradern investieren können. Demzufolge habe ich mich bei Wikifolio als Kunde angemeldet, um infolgedessen ein Portfolio zu finden, welches meinen Ansprüchen entspricht.

Folglich ist es auf Wikifolio möglich, Portfolios von privaten Tradern zu finden und darin zu investieren. Die Trader können bei ihren jeweiligen Portfolios sehr kleinschrittig und genau angeben, welche Anlagestrategie sie verfolgen, welches Risiko eingegangen werden soll, was für Wertpapiere die Oberhand behalten sollen und so weiter. Letztendlich können sich potenzielle Anleger auf diese Weise intensiv mit möglichen Portfolios auseinandersetzen, die ganz offensichtlich bereits in der Vergangenheit Erfolg hatten. An diese eindeutigen Erfolgszahlen richtete ich mich größtenteils während meiner Suche nach einem geeigneten Portfolio-Zertifikat.

Des Weiteren können ebenfalls alle Wertpapiere sowie der Verlauf des ganzen Portfolios im hier und jetzt eingesehen werden, um tatsächlich nachzuverfolgen, ob sich der jeweilige Trader an seine Anlagestrategie hält oder nicht. Demzufolge konnte ich beobachten, dass einige Trader mitunter von ihren Grundideen abweichen.

Hatte ich mich dann für ein Portfolio meiner Wahl entschieden, ging die Abwicklung des Investments vergleichsweise schnell und unbeschwerlich. Demzufolge musste ich bislang zu keinem Zeitpunkt den Kundenservice aufgrund von etwaigen Problematiken kontaktieren.

Der Preis der Portfolios hängt davon ab, wie gut sich diese bereits entwickelt haben, also vergleichbar mit Aktienkursen und Ähnlichem. Abgesehen davon werden sogenannte Zertifikatsgebühren pro Jahr und eine Perfomancegebühr fällig. Letztere kann vom jeweiligen Trader selbst eingestellt werden und wirkt sich direkt auf seinen Gewinn aus, den er oder sie durch Wikifolio generiert, ich hielt deshalb die Augen auf nach Portfolio-Zertifikaten, welche nicht allzu hohe Gebühren erhoben haben.

Wikifolio Erfahrungsbericht #4

27.08.2019

Jannik über Wikifolio


Ich habe mit Wikifolio nur negative Erfahrungen gemacht. Die Idee hört sich eigentlich gut an. Man kann das Portfolio von erfolgreichen Tradern sozusagen kopieren und nachfolgend wird jede Anlageentscheidung des Traders automatisch auf das eigene Portfolio übertragen. Leider ist beim Investieren ein erfolgreicher Trader in der Vergangenheit nicht automatisch ein erfolgreicher Trader in der Zukunft. Ich wage sogar zu behaupten, es lassen sich aus Erfolgen der Vergangenheit keine Rückschlüsse auf Erfolge in der Zukunft ziehen.

Man kann die Anlageentscheidungen der Trader auch verfolgen, ohne reales Geld einzusetzen. Dies empfehle ich Anlegern. Ich habe viel Geld in die Anlageentscheidungen anderer Trader gesteckt und musste leider schmerzlich feststellen, dass man eigene Anlageentscheidungen nicht einfach in die Hände anderer Personen delegieren kann.

Die Website von Wikifolio ist ansprechend aufgebaut. Es bieten sich interessierten Anlegern viele Zusatzinformationen. Kritikpunkte sind, dass die Trader keinerlei Regulierungen unterliegen. Das heißt, sie können ihre Anlagestrategie von heute auf morgen einfach so ändern. Außerdem werden eventuelle erwirtschaftete Renditen von den horrenden Gebühren auf gezerrt. Erfolgsabhängig kann man bis zu 30 Prozent seiner Rendite als Gebühren abgeben.

Für mich ist Wikifolio prinzipiell eine gute Idee. Wirkliche Renditechancen haben Anleger nicht. Es gibt nur wenige Trader, die langfristig überdurchschnittliche Renditen einfahren. Ich bewerte Wikifolio mit zwei Sternen.

Wikifolio Erfahrungsbericht #3

20.08.2019

KönigMic über Wikifolio


Ich weiss noch als ich vor ein paar Jahren das erste Mal eine Werbeanzeige von Wikifolio gesehen habe. Wikifolio, was ist das?

Als ich mich auf der Homepage darüber informiert habe, hat mich die Idee dahinter überzeugt. Eine Investment-Idee mit anderen Teilen, ohne selbst ein großes finanzielles Risiko einzugehen und (wenn man Gut ist) auch noch etwas daran verdienen.

Die Eröffnung eines Accounts war recht simpel. Die persönlichen Daten angeben, eine Investmentidee sowie die Skills beschreiben, ein gewisses Volumen/Summe auswählen und starten.

So kann ohne ein Risiko ein Portfolio erstellt werden, welches man selbst verwaltet und man versucht immer besser zu sein und den Markt zu schlagen. Man kann auch einfach Wikifolios von anderen Usern betrachten und sich Ideen zum investieren holen oder auch einfach direkt in das Wikifolio investieren (wenn es den Status investierbar ist).

Nun zu den (aus meiner Sicht) positiven Dingen:
- kein persönliches finanzielles Risiko und somit keine Angst etwas neues auszuprobieren
- viele unterschiedliche Ideen und Strategien von anderen Mitgliedern die angeschaut werden können (und in die auch investiert werden kann)
- die Möglichkeit mehrere Portfolios parallel zu betreiben

Die neutralen Dinge:
- Aus Sicht eines Users der etwas verdienen ist es (meiner Meinung nach) mittlerweile recht hart ein Wikifolio in den Status "investierbar" zu bekommen
- Aus Sicht eines Investors ist es eben Gut, dass nicht jeder "Mist" investierbar ist und sich nur die wirklich Guten und auch aktiv gemangten Wikifolios investierbar sind

Die negativen Punkte:
- nicht alle Aktien sind handelbar (gerade in kleinere Werte kann man öfters nicht investieren) was teilweise recht ärgerlich ist, da dies einen doch in der Investment-Strategie einschränken kann.
- Für mein Geschmack muss/sollte man mittlerweile immer einen Grund angeben weshalb wie getraded wurde (für die Investoren), sonst sind diese schnell weg
- viele Wikifolios existieren noch, obwohl diese nicht mehr aktiv bewirtschaftet werden

Fazit:
Die Idee, die hinter Wikifolio steckt ist sehr Gut und super um erste Erfahrungen zu machen. Wenn man richtig aktiv ist und eine Gute Strategie verfolgt kann auch richtig Gut Geld verdient werden. Nur sollte hier auch etwas mehr die Spreu vom Weizen getrennt werden, denn die Anzahl der Wikifolios nimmt Überhand und man verliert mittlerweile den Überblick.

Wikifolio Erfahrungsbericht #2

20.08.2019

Pewo über Wikifolio


Weil ich gern Geldanlagestrategien ausprobiere und dafür nicht immer zu 100% eigenes Geld einsetzen möchte, habe ich mich vor zwei Jahren, also 2016, bei der Social Trading Plattform wikifolio registriert, um dort eine Aktienstrategie in einem Musterdepot, einem sogenannten Wikifolio, umzusetzen. Das tat ich in dem Glauben, dass das Handeln mit Aktien darin sehr realitätsnah stattfinden würde.

Mit meinen inzwischen gesammelten Erfahrungen kann ich sagen, dass ich die abgebildeten Wertpapiergeschäfte maximal als realitätsähnlich bezeichnen würde, da es doch etliche Abweichungen gegenüber echten Investitionen gibt. Diese bestehen darin, dass auf US-Aktien keine Dividenden gutgeschrieben werden, und dass die Dividenden der anderen Aktien sowie realisierte Kursgewinne ohne jeglichen Steuerabzug angerechnet werden. Diese Abweichungen kommen aufgrund gesetzlicher Regelungen in Bezug auf Derivate zustande, denn nichts anderes steckt hinter einem Wikifolio, welches später durch das Handelshaus Lang und Schwarz investierbar gemacht wird. Das Weglassen der US-Dividenden wird meines Erachtens vom Betreiber der Plattform nicht ausreichend kommuniziert.

Da ich relativ schnell alle Bedingungen erfüllte, um mein Wikifolio investierbar zu machen, beschloss ich, diesen Schritt zu gehen. Dafür musste ich anhand eines Personalausweis-Scans meine Identität nachweisen, und es wurde ein Telefonat mit mir vereinbart, in dem die Beschreibung der Handelsidee durchgesprochen und abgestimmt werden sollte. Das hat gut geklappt. Der Mitarbeiter rief zwar verspätet zum vereinbarten Termin an, war aber freundlich.

Als das Zertifikat emittiert wurde, beschloss ich, selbst etwas Geld darin zu investieren, um den Real Money Status für das Wikifolio zu bekommen. Der Nachweis darüber, dass ich in mein eigenes Wikifolio-Zertifikat investiert habe, erfolgt relativ einfach, indem ich jedes Quartal einen Screenshot aus meinem echten Online-Depot per Mail an den Wikifolio-Support schicke.

Das Handeln mit Aktien in meinem Account funktioniert meistens recht gut. Allerdings empfinde ich dessen technische Umsetzung dafür, dass man mit einem investierbaren Wikifolio ein professionelles Finanzprodukt managt, zu amateurhaft. Ich hatte z.B. den Fall, dass sich durch eine Kapitalmaßnahme Bruchstücke von Aktien in meinem Depot befanden. Diese wurden nur aufgerundet in der Übersicht ausgewiesen und ließen sich von mir nicht über die Plattform verkaufen. Das wurde nach Klärung der Ursache durch einen Support-Mitarbeiter erst am nächsten Tag veranlasst.

Weiterhin hat das Wikifolio-Handelssystem nach meinem Geschmack zu viele Ausfallzeiten aufgrund technischer Störungen. Den Kundensupport habe ich bisher per Mail in Anspruch genommen. Habe immer freundliche Antworten erhalten, allerdings oftmals mit falscher Anrede. Das nehme ich zwar nicht übel, halte es aber auch für nicht sehr professionell.

Nachdem ich meinen Wikifolio Erfahrungsbericht ausführlich dargelegt habe, kann ich als Bewertung gerade noch 3 von 5 Sternen vergeben.

Wikifolio Erfahrungsbericht #1

20.08.2019

SirWatson über Wikifolio


Aufmerksam geworden auf Wikifolio bin ich durch verschiedene Facebookanzeigen, Gruppen zum Thema Börse und Aktien, sowie auch durch verschiedene Youtuber die in dieser Branche tätig sind. Meine ersten Gedanken über Wikifolio verfolgten mich, als ich begann mich für Aktien zu interessieren. Ich dachte mir, es wäre doch bestimmt von großem Vorteil sich an erfolgreiche Menschen an der Börse orientieren zu können.

Bereits der erste Besuch auf der Homepage von Wikifolio war für mich sehr eindrucksvoll. Dadurch dass die Möglichkeit existiert, selbst entweder anderen Tradern und Börsenexperten zu folgen, aber auch selbst so ein Muster-Depot eröffnen zu können, um später einmal als gutes Beispiel voran zu gehen, fand ich klasse. Das Veröffentlichen den eigenen Muster-Depots bringt ebenso seine Vorteile mit, da es eine erfolgsabhängige Prämie gibt.

Die Gebühren waren für mich jedoch neu. Da ich selbst zuvor nur im CFD-Handel tätig war und bei meinem Broker keine Gebühren außer "Übernachtfinanzierung" auftraten, neben den herkömmlichen Spreads natürlich. Wikifolio arbeitet dagegen mit einer Zertifikatgebühr pro Jahr. Diese beträgt etwas unter einem Prozent und ebenso mit einer Performance-Gebühr von maximal 30 Prozent.

Ich selbst bin noch nicht lange dabei um ein endgültiges Fazit verfassen zu können oder eine fundamentale Meinung entwickelt zu haben, jedoch denke ich, dass Wikifolio für etwas passivere bzw. langfristige Investoren eine Bereicherung darstellt, da hier quasi alles von anderen Menschen erarbeitet wird. Die eigene Leistung besteht lediglich darin Geld zu investieren und nach dem eigenen Ermessen das passende Wikifolio zu wählen und darin zu investieren. Generell eine tolle Idee, für mich selbst ist es jedoch inzwischen nichts mehr, da ich selbst die Entscheidungen treffen möchte in welchen Markt ich investieren möchte bzw. in welche Unternehmen. Ich mag es lieber, selbst den Erfolg zu erarbeiten, anstatt diesen von anderen abhängig zu machen.

Natürlich könnte ich dafür selbst ein Muster-Depot erstellen, da es jedoch bereits ein großes Feld an erfolgreicheren Investoren und Depots gibt, sehe ich die Chancen hier etwas zu gering an. Dennoch ist es für den einen oder anderen Menschen eine attraktive Möglichkeit.