Tagesgeld-Vergleich: Top-Angebote Tagesgeldkonto

Das Tagesgeld ist eine häufig genutzte Variante, um variable Geldbeträge flexibel bei einer Bank zu hinterlegen. Mittlerweile gilt es sogar als Alternative zum klassischen Sparbuch. Eine echte Geldanlage mit Chance auf hohe Renditen ist das Tagesgeld hingegen nicht. Grund hierfür sind die niedrigen Zinsen, die sich an den Leitzinsen der EZB orientieren. Wir zeigen, was das Tagesgeld als Sparoption ausmacht und wann es sich lohnt, sein Geld auf diese Weise anzulegen.

Anlagebetrag
Euro
Anlagedauer
Einlagensicherung
 
Einlagen-
sicherung
Ertrag
Rendite
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 14.11.2019. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2017 financeAds.net

Tagesgeld allgemein

Was ist ein Tagesgeldkonto?

Das Tagesgeldkonto ist eine Möglichkeit, Geld sicher zu parken und einen bestimmten Betrag anzusparen. Das Guthaben wird dabei auf einem verzinsten Konto bei einer Bank hinterlegt. Das Konto verfügt über keine weiteren Funktionen. Das heißt, du kannst lediglich Geld auf das Konto buchen und herunternehmen. Anders als beim Girokonto gibt es keine Karte und somit kann es auch nicht für andere Transaktionen wie Überweisungen genutzt werden. Es handelt sich demnach vielmehr um ein Guthabenkonto, welches ohne eine festgelegte Laufzeit besteht. Auf das angelegte Geld bekommt der Kunde anteilig Zinsen. Je nach Geldinstitut werden diese monatlich, quartalsweise oder jährlich ausgezahlt. Das Zinsmodell ist dabei an die Marktentwicklung angepasst und kann sich täglich verändern.

Unterschiede zu Festgeld, Girokonto und Sparbuch

Tagesgeld vs. Festgeld

Das Tagesgeld ist im Vergleich zum Festgeld eine flexible Form der Geldanlage. Über das Geld auf dem Tagesgeldkonto kannst du jederzeit verfügen, wohingegen das Festgeld auf einen bestimmten Zeitraum angelegt ist und der Kunde währenddessen nicht die Möglichkeit hat, es nach Wunsch abzuheben. Übliche Fristen beim Festgeldsind mehrere Jahre, sodass du wirklich sicher sein solltest, auf die eingezahlte Summe zunächst verzichten zu können. Wenn du hingegen jederzeit auf dein Geld zugreifen möchtest, ist das Tagesgeld die Option der Wahl. Auch in Bezug auf die Verzinsung gibt es erhebliche Unterschiede. Beim Festgeld ist sie festgeschrieben, beim Tagesgeld kann sich das Zinsniveau im Prinzip jeden Tag ändern. So können Kunden beim Festgeld mit einer zuvor festgelegten Rendite rechnen, welche am Ende der Laufzeit ausgezahlt wird. Die Zinsen für das Tagesgeld sind in aller Regel geringer.

Tagesgeld vs. Girokonto

Im Vergleich zum Girokonto stellt das Tagesgeldkonto eher eine Möglichkeit der Guthabenverwaltung dar. Das Konto kann nicht für Zahlungsvorgänge oder sonstige Buchungen genutzt werden. Dem Tagesgeldkonto stehen im Vergleich zum Girokonto insgesamt weniger Funktionen zur Verfügung. Dafür erhalten die Kunden jedoch beim Tagesgeld noch Zinsen. Das Sparen auf dem Girokonto bringt dagegen keine Zinsen und somit keine Erträge mehr ein. Das Tagesgeldkonto ist zudem immer direkt an ein Girokonto eingeschlossen, sodass schnell das Geld vom einen auf das andere Konto überwiesen werden kann. Der Guthabenaustausch zwischen beiden Konten gestaltet sich damit sehr einfach.

Tagesgeld vs. Sparbuch

Das Sparbuch ist im Vergleich zum Tagesgeld eher eine veraltete Variante der Geldanlage. Bei vielen Banken ist das Sparbuch zudem nicht mit dem Girokonto verbunden, sodass das anzulegende Geld separat eingezahlt werden muss. Die Verfügung über das Geld auf dem Sparbuch gestaltet sich damit insgesamt schwieriger und es kann kein schneller Zugang zum angelegten Geld gewährt werden, da dieser beispielsweise von Öffnungszeiten einer Bank abhängig ist. Aufgrund der tagesaktuellen Zinsen ist mit dem Tagesgeld bei einer gewissen angelegten Summe eine höhere Rendite möglich.

Das Tagesgeld unterscheidet sich vor allem hinsichtlich der Verfügung über das Geld und der Zinsen von dem Festgeld oder dem Sparbuch als Geldanlage sowie dem Girokonto für geldliche Transaktionen.

Ist das Tagesgeld auch bei Gemeinschaftskonten möglich?

In der Regel wird das Tagesgeldkonto von einer Person geführt. Jedoch sollen Eheleute nicht auf dieses Sparkonto verzichten. Deshalb bieten viele Banken dieses Kontomodell mittlerweile auch als Gemeinschaftskonto an. So haben nicht nur Eheleute, sondern auch andere Gruppe gemeinschaftlich genutzter Konten die Möglichkeit, gemeinsam ihr Gespartes von dem Girokonto auf das Tagesgeldkonto zu überweisen. Wiederum können beide auch über das angelegte Geld verfügen. Wenn das Tagesgeldkonto gemeinschaftlich geführt wird, gilt, dass alle eingetragenen Personen zu gleichen Teilen über das Guthaben verfügen dürfen. Eine Bedingung ist damit, dass alle Kontoberechtigten gleichberechtigt handeln können. Schließlich muss auch das Gemeinschaftskonto an ein Referenzkonto geknüpft sein. Dieses muss jedoch nicht zwingend von allen Kontoinhabern des Tagesgeldkontos geführt werden. Stattdessen ist es ausreichend, wenn einer der Berechtigten der Kontoinhaber des Referenzkontos ist. Hier geht es nur um die Verfügungsberechtigungen auf dem Tagesgeldkonto und nicht auf dem Girokonto.

Vorteile der Tagesgeldanlage

Das Tagesgeld als Anlagevariante bringt einige Vorteile mit sich. In erster Linie gilt es als eine der sichersten Möglichkeiten, Geld bei der Bank zu hinterlegen. Es besteht kein Risiko, da das Vermögen nur auf einem separaten Konto abgelegt wird und nicht für spekulative Geschäfte dient. Zudem besteht jederzeit die Option, das Geld wieder auf das Referenzkonto zurückzubuchen, um frei darüber verfügen zu können. Die Anlage per Tagesgeld ist damit an keine Laufzeiten oder eine Mindestanlagesumme gebunden. Somit wird dem Kunden ein hohes Maß an Flexibilität gewährt. Aus diesem Grund wird das Tagesgeldkonto mittlerweile sogar als eine Alternative zum Sparbuch genutzt, um für angelegtes Geld auch noch eine geringe Rendite über die Zinsen zu erhalten. Das Zinsmodell stellt dabei den wohl größten Vorteil dar. Die Bank kann täglich den Zinssatz anpassen und richtet sich dabei nach dem Leitzins, welchen die europäische Zentralbank vorgibt. Das heißt jedoch, dass der Zinsertrag im Fall von Niedrigzinsen sehr gering ist. Die Gutschrift der Zinsen erfolgt je nach Bank mindestens einmal im Jahr. Die Zinsen unterliegen zudem den täglichen Schwankungen des Geldmarktes, wodurch sich variable Erträge ergeben. Das Tagesgeldkonto ermöglicht es bei Unzufriedenheit, schnell die Anlageform oder das Bankinstitut zu wechseln. Das Geld muss dazu einfach nur auf das Referenzkonto gebucht werden und kann dann anders oder bei einer anderen Bank wieder angelegt werden. Viele Kunden schätzen zudem den Vorteil, dass das Tagesgeld nicht an feste Laufzeiten gebunden ist. Somit ist jederzeit die Kündigung möglich und eine dementsprechende Verfügung über das Geld. So werden finanzielle Notlagen nicht mehr zum Problem, da das Geld innerhalb eines Banktages abgehoben werden kann. Zudem ist das angelegte Geld bei einem Tagesgeldkonto bis zu einer Summe von 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Damit ist das angelegte Geld bei einer drohenden Insolvenz sicher und die Bank ist verpflichtet, eine Auszahlung zu leisten. Bei der Anlage von Beträgen, die über die 100.000 Euro hinausgehen, ist es immer ratsam, die Summe aufzuteilen, um einem finanziellen Verlust in Krisenzeiten zu entgehen. Alles in allem gilt das Tagesgeld als eine sichere Option der Geldanlage.

Nutzer und Nutzen des Tagesgeldes

Wofür eignet sich Tagesgeld?

Das Tagesgeld kann in vielerlei Hinsicht genutzt werden. In erster Linie bietet es eine gute Option, wenn eine bestimmte Summe für eine kurze Zeit sicher geparkt werden soll. Hier stellt das Tagesgeldkonto im Vergleich zum Girokonto die bessere Option dar. Zum einen profitierst du von den Zinsen und zum anderen kannst du über das Geld verfügen. Wenn also beispielsweise das Geld für den anstehenden Urlaub vom jüngsten Lohn gespart werden soll, ist das Tagesgeldkonto eine gute Alternative, um das Geld sicher zu parken. So ist es nicht möglich, das Geld unbedacht durch Einkäufe oder schlechte Planung vorzeitig auszugeben. Einen Tag vor Antritt der Reise wird das Geld dann einfach wieder auf das Girokonto umgebucht.

Wiederum kann das Tagesgeldkonto auch als Sparkonto genutzt werden. So lassen sich beispielsweise monatliche Umbuchungen in einer bestimmten Höhe einrichten. Auf diesem Weg können kurzfristige Sparziele realisiert werden. Wenn beispielsweise monatlich 50 Euro vom Girokonto per Dauerauftrag auf das Tagesgeldkonto fließen, entsteht innerhalb kurzer Zeit ein wichtiger finanzieller Puffer, welcher beispielsweise für ungeplante Reparaturen oder Neuanschaffungen von Haushaltsgeräten genutzt werden kann. Mit dem Tagesgeldkonto lassen sich also zum einen kurzfristige und zum anderen auch langfristige Sparziele realisieren. Auch der nächste Autokauf oder die Hochzeit sind häufige Sparziele für die Nutzung des Tagesgeldkontos. Insgesamt kann die Anlage auf einem Tagesgeldkonto für Zeiträume von weniger als fünf Jahren als vorteilhaft bezeichnet werden. In dieser Zeit lassen sich kleinere Sparziele realisieren. Wiederum solltest du bei höheren Anlagesummen oder bei einer geplanten Anlagezeit von mehr als fünf Jahren eher auf andere Optionen umsteigen. In diesem Fall sind deutlich höhere Renditen möglich, wenn du zugleich ein höheres Risiko akzeptierst. Für die langfristige und demnach auch zeitlich gebundene Anlage eignen sich dann eher Aktien, Aktienfonds oder ETFs (börsengehandelte Fonds). Gleichzeitig lohnt es sich, das Tagesgeld zu nutzen, um das eigene Portfolio aufzuwerten. Die Anlage auf dem Tagesgeldkonto kann dann eine risikofreie Beimischung darstellen, welche insgesamt eine Reduktion des Risikos mit sich bringt. Bei einer Finanzkrise kommt es dann nicht zum finanziellen Ruin, sondern ein Teil des angelegten Geldes wäre über das Tagesgeldkonto abgesichert und schnell zugänglich. Die Anlage per Tagesgeld eignet sich insgesamt eher für Kunden, die ihr Geld mit einem geringen Risiko investieren wollen. Das Tagesgeld erfüllt genau dieses Kriterium. Zugleich stellt es für vielseitige Anleger eine interessante Option für das eigene Portfolio und dementsprechend die eigene finanzielle Absicherung dar. Die Anleger sollten sich jedoch auch bewusst sein, dass das Tagesgeld eher nicht zur dauerhaften Geldanlage geeignet ist, da die Zinsen in der Regel nicht ausreichend sind, um das Risiko, welches eine Inflation mit sich bringt, tragen zu können. Vielmehr sollte das Tagesgeld als eine Form der sicheren Aufbewahrung gesehen werden, welche an wenige Bedingungen geknüpft ist.

Zinsen beim Tagesgeld

Wie findet man die besten Tagesgeldzinsen?

Die Tagesgeldzinsen ändern sich mit hoher Frequenz. Maßgeblich ist vor allem der Leitzins der europäischen Zentralbank. Es ist demnach schwierig herauszufinden, welche Bank die besten Tagesgeldzinsen gewährt. In erster Linie lohnt sich eine Recherche bei den Banken selbst. Hier lässt sich bereits herausfinden, welche Zinssätze sie in der Regel auf ihre Tagesgeldkonten geben. Bevor du dich für ein Angebot entscheidest, solltest du in jedem Fall einen umfangreichen Tagesgeld Vergleich durchführen.

Mit einem Vergleich die besten Zinsen finden

Für den Vergleich nutzt du am besten einen Tagesgeldrechner. Er zeigt, welche Bank derzeit das beste Angebot aus dem Bereich Tagesgeldkonto liefert. Zudem kannst du direkt berechnen, bei welcher Anlagesumme mit welcher durchschnittlichen Rendite zu rechnen ist. Der Tagesgeldrechner ist eine gute Entscheidungshilfe für alle Unentschlossenen. Hier lassen sich zudem verschiedene Varianten berechnen und es ist ein Vergleich mit anderen Anlageoptionen wie dem Festgeld möglich.

Was beeinflusst den Tagesgeldzins?

Der Tagesgeldzins hat jeden Tag einen anderen Satz. Dieser wird durch die marktüblichen Schwankungen bestimmt. Es gilt, dass bei steigenden Zinsen auch für das Tagesgeld ein höherer Zinssatz anfällt. Genauso sieht es jedoch auch andersherum aus. Wenn also die Zinsen am Geldmarkt sinken, erhalten die Tagesgeldkunden einen geringen Prozentsatz auf ihr angelegtes Geld. Die Zinsschwankungen unterliegen dem Leitzins der europäischen Zentralbank. Nimmt diese keine Änderungen vor, handelt es sich eher um kleinere Anpassungen.

Es kann ebenfalls von Bedeutung sein, ob ein Tagesgeldkonto neu eröffnet wird. Den Neukunden wird, im Gegensatz zu den Bestandskunden, zu Beginn oftmals ein höherer Zinssatz angeboten. Hiermit sollen neue Kunden gewonnen werden und das Tagesgeld als Anlageoption attraktiver gemacht werden. Es handelt sich hierbei allerdings meistens nur um kurzfristige Aktionen, in welchen für einen gewissen Zeitraum ein höherer Zinssatz gewährt wird. Danach unterliegen die Konten dann den gewöhnlichen Zinsschwankungen.

Schließlich werden die Tagesgeldzinsen von den guten Bedingungen hinsichtlich des Status als Geldanlage beeinflusst. Im Vergleich zu den Sparbüchern entstehen bei den Tagesgeldkonten sehr geringe oder keine Verwaltungskosten. Des Weiteren handelt es sich um Konten, die hauptsächlich online geführt werden. Aus diesem Grund können die Banken den Kunden bei der Tagesgeldanlage höhere Zinsen anbieten als beim Sparbuch. Insgesamt fallen diese jedoch in beiden Fällen sehr gering aus.

Tagesgeldkonto eröffnen: So geht’s

Was wird benötigt? Welche Voraussetzungen gibt es?

Die Eröffnung eines Tagesgeldkontos kann entweder online oder vor Ort in einer Bank der Filiale ausgeführt werden. In jedem Fall werden verschiedene Dokumente insbesondere für die Legitimation benötigt. Deshalb ist es ratsam, bereits vor dem Abschluss alle notwendigen Unterlagen bereitzulegen. In der Regel ist der Ablauf der Eröffnung des Tagesgeldkontos ähnlich wie beim Girokonto. Wenn du den Tagesgeldkontorechner genutzt hast, kannst du direkt die Weiterleitung zum entsprechenden Kontoantrag nutzen. Andernfalls ist der Abruf direkt über die Webseite der Bank möglich. Der Kontoantrag kann online ausgefüllt werden und wird danach ausgedruckt. Für das Ausfüllen werden Ausweisdokumente benötigt und gegebenenfalls Gehaltsnachweise. Der ausgedruckte Antrag wird dann zusammen mit den geforderten Dokumenten zur Post gebracht. Hier muss dann ein PostIdent durchgeführt werden. Die Angestellten gleichen ab, ob du die Person auf dem Ausweis bist und übermitteln die Daten an die Bank.

Für die Kontoeröffnung benötigst du in jedem Fall einen Ausweis. Des Weiteren musst du die Kontodaten des Referenzkontos vorlegen. Idealerweise kann direkt ein Freistellungsauftrag mitgesendet werden, sodass der Sparerfreibetrag hier genutzt werden kann. Das mindert später den Aufwand zum Jahresende.

Die wichtigste Voraussetzung ist das Vorhandensein eines Girokontos, da nur so eine Umbuchung des Geldes auf das Tagesgeldkonto erfolgen kann. Der Wohnsitz des Kontoinhabers sollte zudem in Deutschland sein. Die Volljährigkeit ist dagegen keine zwingende Voraussetzung mehr. Mittlerweile können Eltern für ihre minderjährigen Kinder ein Tagesgeldkonto eröffnen, um beispielsweise deren Sparerfreibetrag nutzen zu können oder um für deren Zukunft Geld anzusparen.

Tagesgeld und Steuern

Steuerliche Aspekte

Grundsätzlich müssen in Deutschland auf Zinserträge ab einer bestimmten Höhe Steuern abgeführt werden. Jeder Bundesbürger kann sich einen Freistellungsauftrag auf Kapitalerträge mit einem Sparerfreibetrag sichern, der jeweils pro Person gilt. Dies stellt die Summe der Rendite dar, die steuerfrei aus den Zinsen gewonnen werden darf. Zu beachten ist, dass dieser Betrag allein mit einem Tagesgeldkonto kaum zu erreichen ist. Die Antragsstellung des Freistellungsauftrages sollte in jedem Fall direkt an die Bank erfolgen. Andernfalls werden die Steuern zum Ende des Jahres automatisch durch die Bank an das Finanzamt abgeführt. So kann sich der Kunde diesen erstmal verlorenen Betrag dann über die Einkommenssteuererklärung zurückholen. Der Freistellungsauftrag stellt hier jedoch die einfachere Variante dar und ist mit weniger Aufwand verbunden. Wenn du jedoch höhere Zinserträge als die festgesetzte Grenze erzielst, musst du einen entsprechenden Anteil mit dem Abgeltungssteuersatz, dem Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls der Kirchensteuer abgeben. Hier gilt dein persönlicher Steuersatz. Über die Einkommenssteuererklärung kann dann ermittelt werden, ob eventuell zu hohe Steuern auf die Zinserträge abgeführt wurden. Wenn dieser Fall zutrifft, erfolgt die Rückzahlung durch das Finanzamt.

Innerhalb Deutschlands erfolgt bei Zinserträgen durch die Bank automatisch die Abgabe der Steuer. Bei Banken im Ausland sieht es dagegen anders aus. Hier werden die Steuern nicht automatisch abgeführt. Die Zinsen werden stattdessen in voller Höhe ausbezahlt. Die Kontoinhaber sind deshalb selbst verpflichtet, die Steuer an das Finanzamt in Deutschland zu entrichten. Viele Banken im Ausland leisten hier schon eine entsprechende Unterstützung. Sie stellen den Kunden zum Jahresende die notwendigen Unterlagen bereit, sodass diese sie einfach bei der Einkommenssteuererklärung mit einreichen können. Um die Abgabe der Steuer an das Finanzamt müssen sich die Kunden ausländischer Banken jedoch selbst kümmern.

Fazit

Das Tagesgeld hat in den vergangenen Jahren ein wenig an Attraktivität eingebüßt, da die Zinsen tendenziell immer weiter gefallen sind. Trotzdem hat es Vorteile, denn es stellt eine sichere und zugleich flexible Anlageform dar. Dadurch ist es möglich, das Geld jederzeit abzuheben, wenn du es brauchst. Die Kunden schätzen vor allem diesen Vorteil, dass jederzeit über das Geld verfügt werden kann. Diese Unabhängigkeit bringt die Flexibilität, die sich viele bei der Geldanlage wünschen. Die Zinsschwankungen in Abhängigkeit vom Geldmarkt bedeuten dabei nicht, dass dies immer ein Nachteil ist. Sobald die Zinsen steigen, profitierst du mit einer entsprechenden Anlage sofort davon. Beim Festgeld ist dies zum Beispiel anders. Das langfristige Sparen auf dem Tagesgeldkonto ist wiederum nicht empfehlenswert. Insbesondere für die kurzfristige Geldanlage von weniger als fünf Jahren ist das Tagesgeld eine gute Alternative, um verschiedene Sparziele, beispielsweise die Planung einer Weltreise oder den Kauf eines neuen Autos, erreichen zu können. Das Tagesgeld ist zudem eine einfache Sparmethode, welche für den Kunden jederzeit und überall verfügbar ist. Die eigene Verwaltung und die einfache Handhabung stellen einen besonderen Anreiz dar. Ebenso simpel und unkompliziert ist der Abschluss des Tagesgeldkontos. Ähnlich wie beim Girokonto werden die persönlichen Daten per PostIdent an die Bank übermittelt. Welches Geldinstitut gute Zinsen bietet, siehst du in einem unabhängigen Vergleich. Alles in allem gilt das Tagesgeldkonto als ein Sparmodell, das nach wie vor beliebt und interessant ist. Vermögensberater empfehlen in der Regel, das Tagesgeldkonto als Beimischung zum Portfolio. Es ermöglicht, dass du dein Geld sicher anlegen kannst, zugleich hast du flexiblen Zugriff auf dein Erspartes.

Unsere Testberichte zu einzelnen Tagesgeldkonten: