Festgeld-Vergleich: Festgeldkonto mit Top-Zinsen finden!

Ein Festgeld gilt als passende Geldanlage, wenn du dein Geld über einen längeren Zeitraum sicher und mit einer passablen Verzinsung investieren willst. Allerdings unterscheiden sich die Angebote der Banken sehr, deshalb lohnt sich ein Vergleich, bevor du einen Vertrag abschließt. Was also musst du rund um diese Anlageform wissen?

Anlagebetrag
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Einlagensicherung
 
Einlagen-
sicherung
Ertrag
Rendite
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 17.11.2019. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2017 financeAds.net

Was ist ein Festgeld?

Bei einem Festgeld handelt es sich um eine längerfristige und gut kalkulierbare Anlage. Sie wird von den meisten Filial- und Direktbanken angeboten, deshalb ist die Auswahl relativ groß. Ein Festgeld unterscheidet sich sowohl von einem Tagesgeld als auch von Fonds oder Aktien. Wichtige Kriterien sind zum Beispiel die Laufzeiten und die Zinsen.

Welche Eigenschaften hat ein Festgeldkonto?

Bei einem Festgeld handelt es sich um eine Geldanlage, die zum Ansparen von Vermögen gedacht ist. Das Festgeld wird über einen zuvor festgelegten Zeitraum abgeschlossen und innerhalb dieser Zeit verzinst. Die Festgeld Zinsen werden von der Bank sicher zugesagt. Das bedeutet, dass sie sich während des vereinbarten Zeitraums nicht ändern. Somit kannst du schon beim Abschluss des Vertrags genau berechnen, wie hoch deine Zinsen zum Ablauf des Anlagezeitraums sind. Ein Festgeld ist außerdem eine sichere Geldanlage. Das liegt daran, dass das investierte Geld durch die Einlagensicherung vor einem Verlust oder einer Insolvenz der Bank geschützt ist. Selbst wenn deine Bank während der Laufzeit zahlungsunfähig wird, sind angelegte Kundengelder bis zur vereinbarten Summe vor dem Zugriff der Gläubiger abgesichert. Diese Summe beträgt europaweit mindestens 100.000 Euro pro Anleger, kann aber auch darüber hinausgehen.

Über welche Laufzeiten schließt man die Anlage ab?

Ein Festgeld ist eine mittel- bis langfristige Geldanlage. Zwar kannst du das Konto auch nur für wenige Monate eröffnen, doch das ist häufig nicht sinnvoll. Üblich ist zum Beispiel eine Laufzeit von 12 Monaten bis zu zwei oder drei Jahren. Einige Herausgeber bieten dir sehr flexible Möglichkeiten für die Wahl der Laufzeit. Bevor du dich für einen Anbieter entscheidest, führst du am besten einen sorgfältigen Festgeldvergleich durch. Dabei hilft dir ein Festgeldrechner. Er zeigt dir, welche Banken eine Geldanlage als Festgeld zur Verfügung stellen und welche Laufzeiten zur Auswahl stehen. Bei deiner Wahl solltest du beachten, dass die Laufzeit die Zinsen unmittelbar beeinflusst. Je länger die Laufzeit ist, desto höher sind die Zinsen. Sofern du also an einer attraktiven Verzinsung interessiert bist und das Geld nicht benötigst, solltest du dich für einen langen Anlagezeitraum entscheiden.

Wie hoch sind die Zinsen?

Wenn du zum ersten Mal einen Festgeld Vergleich durchführst, stellst du vermutlich fest, wie unterschiedlich die Verzinsung von Bank zu Bank ist. Deshalb ist es kaum möglich, eine pauschale Angabe zur Höhe der Zinsen zu machen. Wissen musst du, dass die Rendite höher ist als bei einem Tagesgeldkonto. Außerdem sind kurzfristige Investments mit einer Laufzeit von sechs Monaten oder einem Jahr nicht so hoch verzinst wie mittel- bis langfristige Geldanlagen. Bevor du ein Konto für ein Festgeld eröffnest, führst du am besten einen Festgeldkonto Vergleich durch. Er zeigt dir, welcher Herausgeber die höchsten Zinsen bietet. Schau dir dabei auch die Bedingungen zur Laufzeit und zur Mindestanlage an. Die Zinsen sind zwar ein wichtiges Kriterium im Festgeldvergleich, sind aber nicht allein ausschlaggebend. Wie unterscheiden sich Tages- und Festgeld?

Wie unterscheiden sich Tages- und Festgeld?

Das Festgeld gilt wie das Tagesgeld als eine sehr beliebte Geldanlage für private Sparer. Sie haben einige Gemeinsamkeiten, unterscheiden sich aber auch in wesentlichen Aspekten. Beide Anlagen findest du bei einer Filial- oder Direktbank, das Angebot ist relativ groß. Die Konten werden meist online geführt, häufig sind sie sogar an ein Girokonto gekoppelt. Sowohl das Tagesgeld wie auch das Festgeld wird von der kontoführenden Bank verzinst. Die größten Unterschiede zwischen Tages- und Festgeld gibt es hinsichtlich der Verfügbarkeit, der Laufzeit und der Zinsen. Das Tagesgeld ist täglich verfügbar, du kannst also an jedem Tag eine Auszahlung verlangen. Dein Festgeld wird hingegen für eine längere Zeit abgeschlossen. Während der Laufzeit kannst du in der Regel keine Auszahlung beantragen. Musst du den Vertrag trotzdem kündigen, musst du mit Kosten und Verlusten rechnen. Auch bei der Laufzeit gibt es Unterschiede. Ein Tagesgeldkonto läuft unbefristet, ein Festgeld wird für einen zuvor vereinbarten Zeitraum abgeschlossen. Du kannst also ein Festgeld für 1 Jahr abschließen, aber auch beliebige andere Laufzeiten wie zum Beispiel mehrere Monate oder zwei, drei oder fünf Jahre wählen. Die Festgeld Zinsen weichen ebenfalls von den Tagesgeld Zinsen ab. Da das Festgeld längere Zeit angelegt wird, kann die Bank damit arbeiten und es am Markt investieren. Das Tagesgeld muss sie täglich vorhalten, weil du jederzeit eine Auszahlung anfordern darfst. Deshalb sind die Zinsen bei einem Tagesgeld geringer als bei einem Festgeld.

Kann man ein Festgeld als Gemeinschaftskonto eröffnen?

Grundsätzlich kannst du ein Festgeld als Gemeinschaftskonto führen. Allerdings bieten nicht alle Banken ein Gemeinschaftskonto an. Wenn du deine Geldanlage Festgeld als gemeinsames Konto mit einer anderen Person führen möchtest, achtest du am besten schon im Festgeldkonto Vergleich darauf, dass deine Bank diese Option einräumt. Bevor du dein Festgeld anlegen kannst, musst du nur entscheiden, ob es ein Und-Konto oder ein Oder-Konto sein soll. Über ein Und-Konto können beide Kontoinhaber nur gemeinsam verfügen. Bei einem Oder-Konto bist du flexibler, denn hier dürfen die Kontoinhaber getrennt voneinander über eine Auszahlung des Geldes bestimmen.  

Was beeinflusst den Festgeldzins?

Die Festgeld Zinsen werden von mehreren Faktoren bestimmt. Du als privater Investor hast nur wenig Einfluss darauf, deshalb solltest du im Festgeld Vergleich auf die Verzinsung achten. Obwohl die Banken nämlich gleichermaßen von den Geschehnissen am Markt beeinflusst werden, legen sie die investierten Kundengelder unterschiedlich an und erzielen deshalb auch abweichende Renditen. Zwei wichtige Einflussfaktoren sind die Zinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) und die Ereignisse an den Finanzmärkten.

Wie bestimmt die EZB den Zins?

Die Europäische Zentralbank hat als zentrale Notenbank der Europäischen Union die Aufgabe, das gesamte Finanzsystem innerhalb der EU stabil zu halten. Dazu gehört, die Inflation – also den Anstieg des allgemeinen Preisniveaus – in einem bestimmten Rahmen zu halten. Um diese Aufgaben auszuüben, hat die EZB verschiedene Instrumente: Sie verändert zum Beispiel die Leitzinsen. Die wesentlichen Leitzinsen sind der Hauptrefinanzierungssatz, der Spitzenfinanzierungssatz und der Einlagezinssatz. Während der Hauptrefinanzierungssatz und der Spitzenfinanzierungssatz eher für Kreditnehmer interessant sind, sollten Investoren den Einlagezinssatz im Auge behalten. Er gibt nämlich an, welchen Zins eine Geschäftsbank bekommt, wenn sie kurzfristig Gelder bei der Europäischen Zentralbank hinterlegt. Gleichzeitig ist der Einlagezins die Untergrenze für die Zinsen von Tagesgeldern. Senkt die EZB den Einlagezins, fallen auch die Zinsen für Festgelder die neu abgeschlossen werden. Erhöht sie ihn, darfst du dich über steigende Verzinsungen freuen. Somit nimmt die EZB durch die Steuerung des Einlagezinses unmittelbar Einfluss auf den Zins, den dir eine Bank für dein Festgeldkonto gewährt.

Welche Rolle spielen die Finanzmärkte?

Wenn du ein Festgeld anlegen willst, gibst du dein Geld an eine Bank, die damit arbeitet. Sie investiert das Geld also für dich, indem sie es verzinslich investiert. Einerseits könnte sie es bei der Europäischen Zentralbank hinterlegen, andererseits kann sie aber auch anderweitig investieren. Beispielsweise kann sie Kundengelder bei anderen Banken mit attraktiveren Zinsen einzahlen. Diese Banken können im Inland sein, können aber auch einen Sitz im Ausland haben. Die kontoführende Bank hat eine Fülle von Möglichkeiten, Kundengelder anzulegen. Da sie mit höheren Summen arbeitet, bekommt sie als institutioneller Investor auch bessere Zinsen als ein privater Kleinanleger. Bevor sie das Geld für deine Festgeldanlage investiert, wird sie sich also genau ansehen, wo sich diese Investition gerade rentiert. Im Prinzip tut sie genau das, was du auch machen solltest, bevor du dein Konto eröffnest: Sie vergleicht die Konditionen. Seit einigen Jahren ist das Zinsniveau auf den Finanzmärkten allerdings auf einem sehr geringen Niveau. Während Kreditnehmer davon profitieren und sich über günstige Zinsen für Kredite und Darlehen freuen dürfen, musst du als privater Anleger eher geringe und wenig attraktive Verzinsungen akzeptieren. In der Praxis bedeutet das, dass sich zwar ein Zinsvergleich lohnt, bevor du das Konto eröffnest, dass du aber kaum mit gravierenden Unterschieden rechnen darfst. Als Anleger bist du mit deinem Festgeldkonto abhängig von den Geschehnissen am Markt, auf die du selbst keinen Einfluss hast. Deshalb lohnt sich zwar ein Festgeldkonto Vergleich, doch die Zinsen für Festgelder sind heute kaum noch mit den Renditen von früher zu vergleichen.

Wann ist die Nutzung eines Festgeldkontos sinnvoll?

Wie du nun weißt, handelt es sich bei einem Festgeld um eine sichere und gut kalkulierbare Sparanlage für einen längeren Zeitraum. Wenn du dein Geld täglich benötigst und Tag für Tag in der Lage sein willst, eine Auszahlung anzufordern, ist ein Festgeld also nicht die richtige Wahl. In anderen Fällen lohnt sich ein Festgeld hingegen durchaus, sofern du längere Zeit sicher nicht über das angelegte Geld verfügen musst.

Festgeld für den Aufbau von Vermögen

In erster Linie ist ein Festgeld als Sparanlage gedacht. Das heißt, dass du damit Geld verzinslich ansparen kannst. Hast du nun eine bestimmte Summe Geld gespart, die du in den nächsten Jahren sicher nicht benötigst, kann du sie als Festgeld investieren. Solltest du die Summe in den kommenden fünf Jahren nicht brauchen, ist ein Festgeld auf jeden Fall eine Option. Du kannst damit also Bargeld zu einer beliebigen Verwendung verzinslich anlegen. Weißt du heute schon, dass du in vier oder fünf Jahren ein neues Auto kaufst und hast du das nötige Geld bereits heute angespart, investiere in ein Festgeldkonto mit einer guten Verzinsung. Willst du in einigen Jahren Bargeld zur freien Verfügung haben, lohnt sich ein Festgeld ebenfalls. Beachte dabei, dass es bei dieser Anlageform vor allem darum geht, das Geld sicher zu „parken“.

Ideal als Eigenkapital für den Hauskauf

Auch für den Erwerb einer eigenen Immobilie ist ein Festgeldkonto gut geeignet. Hast du zum Beispiel heute schon eine größere Summe angespart und planst den Kauf eines Hauses oder einer Wohnung in einem Zeitraum von drei, vier oder fünf Jahren, solltest du das Geld in einem Festgeld verzinslich anlegen. Nach dem Ablauf der Laufzeit steht dir die verzinste Summe als Eigenkapital für den Erwerb von Wohneigentum zur Verfügung. Je höher der Anteil an Eigenkapital am Kaufpreis deiner Immobilie ist, desto geringer ist tendenziell der Zins, den du für dein Darlehen bezahlen musst.

Eine risikoarme Investition für jeden Anleger

Im Grunde kommt ein Festgeld für jeden Investor in Frage, der eine bestimmte Summe angespart hat und diese mittel- bis langfristig sicher am Markt anlegen will. Auch wenn du heute noch nicht weißt, wofür du das Geld irgendwann benötigst, kann du es heute problemlos als Festgeld investieren. Du profitierst dann von den Zinsen, die dir heute schon garantiert sind und die sich auch dann nicht ändern, wenn sich die Leitzinsen an den Märkten gravierend nach oben oder nach unten schieben. Wenn du für eine größere Summe ein sicheres Investment suchst, das gut kalkulierbar ist, bietet sich ein Festgeld als Option an.

Langfristig gibt es bessere Alternativen

Wenn du über einen Zeitraum von mehr als fünf Jahren Geld anlegen willst, kommt ein Festgeld für dich weniger in Frage. In diesem Fall lohnt es sich, über ein Investment in Aktien nachzudenken. Dabei kann es sich um einen Aktienfonds oder einen Exchange Traded Fund, aber auch um Einzelaktien handeln. Schaut man sich die Entwicklung von Aktien, Aktienfonds oder ETFs über eine Zeitspanne von mehr als 60 Monaten an, erzielen diese Anlagen eine deutlich höhere durchschnittliche Rendite als Festgelder. Das Risiko von Wertschwankungen oder gar Verlusten minimiert sich und gleicht sich bei einem so langfristig gewählten Anlagezeitpunkt in der Regel aus, so dass du auf Dauer einen soliden Wertzuwachs erzielst. Für einen längerfristigen Zeithorizont solltest du dich also für andere Investments entscheiden. Im Idealfall baust du dein Portfolio für deinen privaten Vermögensaufbau aus mehreren Modulen auf. Eine Kombination aus kurz-, mittel- und langfristigen Geldanlagen, wie zum Beispiel ein Tagesgeld, ein Festgeld für 1 Jahr und ein oder zwei Aktienfonds, sind für die meisten privaten Anleger eine solide Empfehlung für den Aufbau von privatem Vermögen, das dir kurzfristig, aber auch langfristig finanzielle Sicherheit gibt.

Worauf musst du bei einem Festgeld Vergleich achten?

Du weißt bereits, dass du die Konditionen für dein Festgeld genau prüfen solltest, bevor du dich für eine Bank entscheidest. Am besten nutzt du dazu einen Festgeldrechner. Mit seiner Hilfe kannst du einerseits die Zinsen für einen beliebigen Anlagezeitraum berechnen, andererseits kannst du aber auch die Zinsen und andere Vertragsbedingungen vergleichen. In einen Festgeldrechner gibst du lediglich den gewünschten Anlagebetrag und den Zeitraum ein und erhältst danach eine kompakte und leicht verständliche Übersicht über die besten Anbieter. Aus einem Festgeldrechner heraus kannst du das Konto meist auch gleich eröffnen. Dazu benötigst du nur wenige Eingaben. Doch welche Kriterien spielen im Festgeldvergleich eine Rolle?

Laufzeit & Zinsen

Die Laufzeit deines Festgelds und die gewährten Zinsen sind wichtige Faktoren, die du im Vergleich unbedingt berücksichtigen solltest. Hier unterscheiden sich die Angebote der Banken enorm. Bei manchen Festgeldern hast du eine große Auswahl zwischen den Laufzeiten, so dass du sie über wenige Monate bis hin zu mehreren Jahren abschließen kannst. Bei anderen Anbietern bist du in deiner Auswahl beschränkt und hast lediglich wenige Optionen. Je länger du den Zeitraum wählst, desto höher sind die Zinsen. Häufig bieten die Banken für unterschiedliche Laufzeiten verschiedene Zinssätze an. Gelegentlich variiert die Verzinsung auch in Abhängigkeit von der gewünschten Anlagesumme. Ein Festgeldvergleich zeigt dir den Zins für dein gewünschtes Investment und deine bevorzugte Anlagedauer.

Festgeld Risiken

Obwohl ein Festgeld als sichere Geldanlage gilt, solltest du die wichtigsten Risiken kennen und bewerten, bevor du dich entscheidest. Bei einem Investment außerhalb des Euroraums kann das Währungsrisiko greifen. Das bedeutet, dass deine Anlage (gemessen in Euro) an Wert verliert, wenn sich das Kursverhältnis von Euro zu Fremdwährung zum Zeitpunkt der Auszahlung negativ verändert. Allerdings kann sich dieses Verhältnis auch zu deinen Gunsten umwandeln, so dass du bei der Rückzahlung deines Investments davon profitierst. Auf der sicheren Seite bist du, wenn du ein Festgeld in Euro wählst. Alternativ kommt eine Investition in einer stabilen Währung in Frage,. Ein weiteres Festgeld Risiko kann sich aus der Änderung des Zinsniveaus am Markt ergeben. Während der Laufzeit deines Festgelds gewährt dir die Bank den vereinbarten Zins. Das gilt unabhängig davon, wie sich die Lage auf den Finanz- und Kapitalmärkten ändert. Ein fallender Marktzins wirkt sich somit nicht auf deine Geldanlage aus, allerdings profitierst du auch nicht von steigenden Zinsen. Zum Ablauf des Anlagezeitpunkts kann sich das ändern. Dann ist die Bank berechtigt, einen neuen Zins anzubieten, der sich nach dem dann geltenden Zinsniveau am Markt richtet.

Rendite

Die Rendite ist ein weiteres wesentliches Kriterium für deinen Festgeldvergleich. Sie ergibt sich aus der Verzinsung, aus den Kosten und aus einer Prämie oder einem Bonus, den die Bank für die Kontoeröffnung unter Umständen gewährt. Den Zins entnimmst du aus dem Festgeld Vergleich. Die Kosten für Festgeldkonten können sich durchaus unterscheiden. Viele Banken bieten ein Online-Festgeldkonto kostenfrei an. Für ein Festgeld bei einer Filialbank ohne Online-Banking können hingegen Verwaltungs- oder Bearbeitungsgebühren anfallen. Die Kosten sind von dir zu tragen, das bedeutet, sie verringern deine Rendite. Im Idealfall wählst du deshalb ein Festgeld ohne Kontoführungs- oder Verwaltungsgebühren. Bei einem Bonus oder einer Prämie handelt es sich um eine freiwillige Leistung der kontoführenden Bank, die gerne an Neukunden gewährt wird. Vereinfacht gesagt, errechnet sich die Rendite deines Festgeldes aus der Verzinsung zuzüglich einer Prämie oder eines Bonus abzüglich der Kosten. Vergiss auch nicht, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen den beiden Kriterien Rendite und Risiko gibt. Als Anhaltspunkt gilt, dass die Rendite mit dem Risiko steigt. Da ein Festgeld mit einem geringen Risiko verbunden ist, bleibt auch die Rendite überschaubar. Bei einem Investment in Aktien oder ETFs darfst du eine bessere Rendite erwarten, musst aber auch ein höheres Risiko in Kauf nehmen.

Einlagensicherung

Die Einlagensicherung der Banken ist ein Instrument zur Absicherung von angelegten Kundengeldern. Sie ist innerhalb der Europäischen Union bei allen Banken in Form einer Mindestabsicherung identisch geregelt. Danach sind bei allen Anbietern in Europa angelegte Gelder bis zu 100.000 Euro pro Anleger vor dem Zugriff von Gläubigern geschützt, wenn die Bank in eine wirtschaftliche Schieflage gerät oder Konkurs anmeldet. Vor allem bei deutschen Banken geht die Einlagensicherung über dieses Mindestmaß noch hinaus. Im Zusammenhang mit der Einlagensicherung kannst du im Festgeldvergleich auch auf die Stabilität der kontoführenden Bank achten. Hast du dir einen Favoriten für dein Festgeld ausgesucht, lohnt es sich zum Beispiel, genauere Informationen über diesen Anbieter einzuholen. Dazu ist eine Recherche im Internet hilfreich. Sie ist vor allem bei Banken im Ausland nützlich, wenn du nicht sicher bist, ob du dich für einen Anbieter entscheiden sollst oder nicht.

Vorzeitige Kündigung

Bei einem Festgeld handelt es sich um eine mittel- bis langfristige Geldanlage über mehrere Jahre. Während dieser Laufzeit ist dein Geld nicht oder nur sehr eingeschränkt verfügbar. Das liegt daran, dass die Bank damit arbeitet und die Summe ihrerseits am Markt investiert. Eine vorzeitige Kündigung ist in der Regel nicht möglich, nähere Informationen entnimmst du den Vertragsbedingungen. Einige Banken bieten trotzdem eine vorzeitige Kündigung an. Allerdings musst du in diesem Fall mit einem Verlust und mit zusätzlichen Kosten rechnen. Unter Umständen erhältst du also nicht die gesamte eingezahlte Summe ausgezahlt. Deshalb solltest du nur eine Summe investieren, die du sicher innerhalb des vereinbarten Zeitraums nicht benötigst. Kalkuliere lieber etwas vorsichtig und investiere nicht dein gesamtes Geld, sondern behalte eine solide Rücklage, die du zum Beispiel als täglich verfügbares Tagesgeld anlegst.

Automatische Wiederanlage

Manche Banken bieten zum Ablauf des Vertrags eine automatische Wiederanlage des eingezahlten und verzinsten Geldes an. Das kann sinnvoll sein, allerdings ist es möglich, dass du das Geld zum Ablauf des Vertrags benötigst oder bereits anderweitig verplant hast. Am besten schaust du dir die Konditionen deiner Bank genau an, bevor du dich entscheidest. Häufig ist es sinnvoll, von einer automatischen Wiederanlage abzusehen, um die Angebote zum Vertragsablauf neu zu vergleichen und um zu prüfen, ob du das ausgezahlte Geld anderweitig benötigst.

Prämien und Boni

Prämien oder Boni sind bei vielen Banken beliebte zusätzliche Vorteile, die man vor allem neuen Kunden anbietet. Sie sind in gewisser Weise ein Werbeinstrument, das bei der Entscheidung für oder gegen eine Bank durchaus ausschlaggebend sein kann, sofern alle anderen Konditionen zwischen zwei Kandidaten identisch sind. Eine Prämie oder ein Bonus wird meist als Einmalzahlung auf das Festgeld gewährt und zum Ablauf des Vertrags an dich ausgezahlt. Sofern du dich zwischen zwei Anbietern mit gleichen Konditionen entscheiden musst, kann eine Prämie für Neukunden interessant sein. Allerdings sollte sie nicht das allein ausschlaggebende Kriterium bei der Wahl deines Festgelds sein.

Weltsparen, Zinspilot, Savedo: So funktionieren Festgeld-Portale

Sogenannte Festgeld-Portale wie Weltsparen, Savedo oder Zinspilot erfreuen sich bei privaten Anlegern einer zunehmenden Beliebtheit. Das liegt vor allem daran, dass du über diese Portale mehrere Festgelder vergleichen und abschließen kannst, ohne bei jeder Bank ein neues Konto zu eröffnen. Du meldest dich also lediglich einmal bei dem Portal an und hast damit Zugriff auf mehrere Festgelder von Banken in ganz Europa. Du vergleichst die Angebote mit wenigen Angaben und suchst dir deinen Favoriten heraus. Selbstverständlich kannst du dein Geld auf mehrere Banken aufteilen, wobei du jedes Festgeldkonto über das Portal abschließen kannst. Um ein Festgeldkonto über ein Zinsportal zu eröffnen, lässt du ein Verrechnungskonto bei der Partnerbank des Portals anlegen. Von dort aus wird dein Geld an die jeweilige Bank überwiesen und als Festgeld angelegt. Die großen Vorteile dieser Festgeld-Portale liegen also in der Vergleichbarkeit der Angebote und in der Vielzahl der Banken im europäischen Ausland. Viele dieser Banken bieten weder einen Filialservice in Deutschland an, noch sind sie im Internet mit einer eigenen Webpräsenz vertreten. Somit kann es schwierig sein, als Privatperson Informationen über diese Banken einzuholen.

Die große Auswahl an ausländischen Banken ist gleichzeitig eine gewisse Hürde bei Festgeld-Portalen. Für dich als Anleger ist nur schwer ersichtlich, wie finanzstark die jeweilige Bank ist. Von vielen Kandidaten hast du möglicherweise noch nie etwas gehört. Selbst wenn die Zinsen und die Willkommensboni auf den ersten Blick sehr attraktiv klingen, solltest du dir die Angebote genau ansehen und die Konditionen vergleichen. Selbstverständlich gibt es auch in Deutschland oder innerhalb des Euroraums Banken, die keinen Filialservice anbieten, sondern lediglich online erreichbar sind. Das Kriterium eigener Filialen mit persönlicher Betreuung muss also für dich nicht ausschlaggebend sein, wenn du dich für einen Anbieter entscheidest. Allerdings solltest du einen Kandidaten wählen, der über ein gutes Rating von unabhängigen Ratingagenturen verfügt und der eine entsprechend hohe Einlagensicherung für Kundengelder gewährt. Das ist bei Banken im Nicht-EU-Ausland nicht zwingend der Fall. Wenn du also über ein Festgeld-Portal im Ausland investieren willst, solltest du vor allem darauf achten, dass dein Geld auch mittelfristig sicher angelegt ist. Hierfür bietet es sich an das Rating, wobei eine Triple A Bewertung die höchste Bewertung darstellt, der jeweiligen Bank in Erfahrung zu bringen.

Festgeldkonto eröffnen: So geht es

Um ein Festgeldkonto zu eröffnen, musst du als Anleger volljährig und geschäftsfähig sein. Du benötigst ein Girokonto bei einer deutschen Bank, das als Referenz- oder Verrechnungskonto genutzt wird. Von diesem Girokonto zahlst du das Geld ein und auf dieses Girokonto wird auch die Auszahlung nach dem Ablauf getätigt. Solltest du dein Girokonto während der Laufzeit ändern, teilst du dies deiner Bank mit, damit die Auszahlung auf das neue Konto durchgeführt wird. Bei einigen Banken musst du bei der Kontoeröffnung eine bestimmte Mindesteinlage oder eine Mindestlaufzeit einhalten. Die genauen Konditionen entnimmst du dem Festgeldvergleich. Sofern du bei der Bank bereits Kunde bist, weil du dein Girokonto dort führst, einen Kredit aufgenommen hast oder ein Tagesgeld eröffnet hast, musst du dich nicht mehr legitimieren.

Etwas anders sieht es aus, wenn du bei einer Bank noch nicht Kunde bist. In diesem Fall ist eine Legitimation erforderlich. Sie wird in der Regel durch das PostIdent-Verfahren durchgeführt. Dazu gehst du mit den Unterlagen deiner Bank und deinem Personalausweis zur nächsten Postfiliale, dort wird deine Identität bestätigt. Wenige Tage danach ist dein Konto eröffnet, so dass du die Einzahlung leisten kannst. Manche Anbieter führen die Kontoeröffnung einschließlich der Legitimation vollständig online und digital durch. Andere Banken schicken dir einen Papierantrag per Mail oder per Post zu, den du unterschreiben musst, bevor das Festgeldkonto eröffnet wird. Aus dem Vergleich kannst du in der Regel leicht entnehmen, welche Voraussetzungen bei der Kontoeröffnung bei deiner bevorzugten Bank zu erfüllen sind.

Fazit

Ein Festgeldkonto eignet sich für nahezu jeden privaten Anleger, der Geld für einen mittelfristigen Zeitraum sicher anlegen will. Wichtig ist ein Vergleich der Konditionen, denn es gibt eine Vielzahl von Angeboten am Markt, die sich hinsichtlich der Zinsen und weiterer Konditionen wie der Mindesteinlage oder der Vertragslaufzeit unterscheiden. Ein Festgeldvergleich hilft dir, einen passenden Anbieter zu identifizieren und das Festgeld zu finden, das zu deinen individuellen Zielen passt.

Unsere Testberichte zu einzelnen Festgeldkonten: