Bondora ist ein Online-Kreditmarktplatz für Kredite von Privatpersonen an Privatpersonen. Diese Art von Darlehen sind auch als Peer-to-Peer-Kredite, abgekürzt P2P-Kredite, bekannt. Daher wird Bondora auch als P2P-Plattform bezeichnet. Der Sitz des Unternehmens liegt in Tallinn, der Hauptstadt von Estland. Als erste grenzüberschreitende Kreditplattform vermittelt Bondora seit 2009 Konsumentenkredite an Verbraucher in ganz Europa. Sowohl Kreditnehmer als auch Investoren sind Kunden der Plattform. Privatleute können Geld investieren, das nach dem Prinzip des Crowdfundings als Darlehen an andere Privatleute vergeben und verzinst wird. Als Besonderheit bietet Bondora einen Sekundärmarkt an, auf dem die Investoren kostenlos ihre Anlagen verkaufen können. Das garantiert die tägliche Verfügbarkeit der Geldanlage, ohne die Laufzeit der Kredite zu beachten.

Bondora bewerten

Bondora Erfahrungsbericht #19

03.04.2019

Anonym über Bondora


Man hat hier ein schnelles Fungieren auf der Seite, wenn man online den Kredit ersucht. Ich finde es aber nicht gut, dass ich bei einer Anfrage, einen Account erstellen muss und gleich etwas zugeschickt bekomme. Per Post. Und ständie Nachfragen und Anrufe erhalte, wenn ich mich doch nur mal ganz unverfänglich über einen Kredit erkundigen will.
Man hat 6,75% Rendite und bekommt das Geld fix ausgezahlt. Das ist das Positive bei Bondora.
Anonsten sind die Onlineanfragen genauso übersichtlich wie bei anderen Kreditinstituten auch.
Hier kann ich auch investieren und mir mit nur wenig Geld ein Passiveinkommen aufbauen. Das ist wiederum ein Vorteil, der für 3 Sterne spricht. Natürlich steht auch ein Werbeversprechen dahinter, aber, wenn man es richtig anpackt, kann man hier auch sehr gut Geld machen und es spricht nichts dagegen, einen Account anzulegen.
Die bekannteste unter den Banken ist die Bondora Bank nicht, aber eine recht übersichtliche Konstante.

Bondora Erfahrungsbericht #16

18.03.2019

Anonym über Bondora


Die Anmeldung auf der P2P-Plattform Bondora ist schnell und einfach. So lief die Registrierung bei mir völlig komplikationsfrei. Es werden lediglich die Angabe von Vor- und Nachnamen sowie der Handynummer benötigt.

Die Benutzeroberfläche finde ich hingegen relativ unübersichtlich, obwohl sie bereits sehr minimalistisch erscheint. Das liegt vor allem daran, dass einem oft nicht genau klar ist, was die jeweilige Menübeschriftung aussagen soll. Zudem stören Anzeigen und eingeblendete Blogbeiträge. Das Investieren erfolgt zudem sehr automatisiert und mit wenig Individualisierung. Andere Plattformen wie Mintos kriegen das besser hin. Das Verkaufen von Krediten war teilweise ein echter Krampf, da meine Auswahl nicht immer übernommen wurde.

Der Kundenservice hingegen ist sehr lobenswert. Viele Erklärungsvideos seitens Bondora klären viele Fragen.

Auch das Ein- und Auszahlen von Geldbeträgen verlief hingegen auch ohne Probleme. Das Überweisen von Geldbeträgen auf das Bondora-Konto erfolgt hierbei beispielsweise durch Klarna oder Transferwise und benötigt wenig Zeitaufwand. Für das Auszahlen von Geldbeträgen muss man sich üblicherweise identifizieren. So musste ich meinen Personalausweis einscannen und hochladen. Auch dies lief vollkommen reibungslos.

Letztendlich vergebe ich 3 von 5 Sternen, da sich die Benutzeroberfläche für trotz ihrer Einfachheit als unübersichtlich darstellt.

Bondora Erfahrungsbericht #1

29.10.2018

Anonym über Bondora


Das Verfahren zur Eröffnung des Kontos (und Depots) bei Onvista gestaltet sich sehr unkompliziert. Die Formulare können alle auf der Homepage der Bank aufgerufen und ausgefüllt werden. Leider war es bisher das einzige Mal, dass das Post-Ident-Verfahren nicht auf Anhieb funktioniert hat. Die Unterschrift ähnelte scheinbar nicht genug der auf dem Ausweis und musste deshalb noch einmal abgegeben werden. Beim zweiten Anlauf hat dann zum Glück alles geklappt. Benutzername und Bankverbindung wurden wie üblich separat von der PIN versendet. Angekommen sind beide auch ohne Probleme.

Die Anmeldung und der Sicherheitsstandard sind für meinen Teil eher befremdlich. Das Passwort muss über eine elektronische Tastatur durch Anklicken eingegeben werden. Dafür gibt es keine weiteren Sicherungen. Die zugesandte PIN ist erst einmal scheinbar die einzige Hürde zum Depot. Eine TAN oder etwas Vergleichbares wird bei einer Ordererteilung nicht abgefragt. Einzig wenn die Cookies des Browsers gelöscht werden, wird ein Registrierungscode an die hinterlegte Handynummer gesendet, um das Konto zu aktivieren. Das mag vielleicht nicht unsicherer sein, als andere Systeme aber ich finde es doch sehr abenteuerlich.

Die Übersichtlichkeit gefällt mir sehr gut. Viele verschiedene Fenster wie z. B. die Depotübersicht, die Suchmaske und die erhaltenen Nachrichten können einzeln aktiviert werden. So konnte ich mir meine eigene Ansicht individuell gestalten. Leider können nur 5 Elemente gleichzeitig aktiv sein, was zeitweise etwas störend ist. Der spannendste Teil ist die Depotübersicht und die Performance der eigenen Wertpapiere. Dieser Bereich fällt auch sehr ausführlich aus. Die Gewinne und Verluste werden nicht nur gesamt, sondern auch pro Tag ausgewiesen. Leider sind die Zahlen dabei etwas zu eng angeordnet, sodass die Leserlichkeit dieser Ansicht zu wünschen übrig lässt.